Das Bewertungssystem des Pflege-TÜV hat versagt

Das System der Benotung hat sich nicht bewährt.

Das 2009 eingeführte Verfahren sollte transparent machen, wer von den Pflegediensten oder Pflegeheimen einen guten Job macht, sich um die Pflege- und Hilfsbedürftigen und deren Angehörige nachhaltig kümmert und wer weniger.

Dieser Pflege – TÜV hat aber nicht die Transparenz gebracht, die sich vor allem die wünschen, die davon unmittelbar betroffen sind, nämlich die zu Pflegenden.

Das soll nun im Mittelpunkt stehen, wenn der Pflege – TÜV reformiert wird.

Die Bertelsmann – Stiftung macht eigene Vorschläge. So soll die Zufriedenheit der Betroffenen künftig eine größere Rolle spielen. Die Reform schleppt sich dahin, vielleicht wird sie auch verschleppt. Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen sollten eigene Vorschläge miteinbringen, und: Sie sollten vor allem weiter engagiert in der Praxis arbeiten.

Das ist die Ethik, die keine Note umfassend widerspiegeln kann, wohl aber entscheidend ist für das, was man als gute Pflege bezeichnet.
(Vgl. dazu auch: Berliner Zeitung, Nummer 168, S. 7; Timot Szent-Ivanyi)

 

© Dr. Uwe Müller

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.