STELLENANZEIGE – PFLEGEDIENST TIMO KLEINSORGE

STELLENANZEIGE
KLEINSORGE GmbH
TIMO KLEINSORGE

Hast du Angst, neu zu beginnen, weil du vielleicht nicht sofort den Ausgang findest im neuen Büro und die Kollegen über dich lachen?
Keine Sorge. Wir lachen auch, aber mit dir. Denn Spaß ist uns wichtig. Ohne Humor, Leichtigkeit, wirst du vielleicht deine Arbeit machen können, aber das Leben wird an dir vorbeiziehen. Das wollen wir aber nicht. Komm zu uns und probier‘ dich aus, entwickle dich weiter, und nimm nicht immer alles ernst. Wir aber nehmen dich ernst. Und deshalb musst du mit uns sprechen.

Du bist:

– examinierte Altenpflegerin oder Altenpfleger,
– Krankenschwester oder Krankenpfleger,
– Pflegehelferin oder Pflegehelfer,
– oder Sie sind eine motivierte Hauswirtschaftskraft, mit dem Blick für die Details, für das, was unsere Kunden, die wir umsorgen, mögen. Du kannst bei uns in Vollzeit arbeiten, aber auch in Teilzeit.

Was sind unsere Kernkompetenzen?

– Grund- und medizinische Behandlungspflege
– Betreuungsleistungen,
– hauswirtschaftliche Versorgung.

Wir bezahlen fair und angemessen. Übrigens: schon immer über den Mindestlohn hinaus, denn das war noch nie ein Thema für uns.
Außerdem: Wir bieten viele Zusatzvergütungen und eine ganze Reihe von Sonderleistungen.

Arbeitszeit ist Lebenszeit!

Deshalb möchten wir nicht nur gemeinsam arbeiten, sondern auch zusammen etwas in der Freizeit unternehmen – grillen, bowlen, Billard spielen, hippe Veranstaltungen besuchen oder einfach um die Häuser ziehen.

Wenn du also neugierig bist auf ein Gespräch mit uns, ein Telefonat, dann solltest du es nicht lange hinausschieben, denn wir wissen, dass du hier deine Chance bekommst. Schreib‘ uns, oder ruf‘ uns einfach an. Wir freuen uns auf ein Gespräch mit dir.

Kontakt: 
Kleinsorge GmbH 
Timo Kleinsorge
Geschäftsführer
Hölderlinstr. 16
60316 Frankfurt
Tel.: 069 - 90 43 23 84
Fax: 069 - 90 43 48 08
E-Mail: pflege@kleinsorge-gmbh.de
Internet: http://www.kleinsorge-gmbh.de

 

 

 

INTERVIEW MIT MARTINA LIPPERT

Martina Lippert ist die geschäftsführende Gesellschafterin des Pflegedienstes Lippert GmbH.
Interview geführt am: 06.09.2016

Frau Lippert, können Sie mal wesentliche Stationen in Ihrem beruflichen Werdegang schildern, bevor Sie Ihr eigenes Unternehmen gegründet haben?

Ich habe 1986 als Aushilfe in der Ambulanten Krankenpflege in einer Diakonie in Lingen angefangen.
Und das war auch schon ein sogenannter Knackpunkt für mich.

Was meinen Sie?

Nun, ich wurde nur stundenweise beschäftigt, hatte kein Auto und wurde gerufen, wenn es Arbeit gab.
Das war anfangs für mich in Ordnung, jedoch später hätte ich gern eine Festanstellung gehabt.
In Lingen gab es 5 Gemeindekrankenschwestern der evangelischen Kirchengemeinden.
Die Stimmung untereinander war sehr gut; was fehlte, das war die Kundenorientierung. So erinnere ich mich, dass mal eine Mitarbeiterin fragte, ob sie auch am Wochenende  Patienten besuchen müsse. Damit waren ja die Patienten und die Angehörigen sich faktisch am Wochenende überwiegend selbst überlassen – mussten sich also selbst versorgen. Für mich aber war es selbstverständlich, die Patienten abends und am Wochenende weiter zu versorgen. Diese Einstellung haben heute ebenso meine Mitarbeiter in unserem Unternehmen. Anders ist ja individuelle Pflege gar nicht machbar. Oder ein anderes Beispiel: Wenn ich gerufen wurde, musste ich ja zu den Patienten kommen. Also brauchte ich einen Dienstwagen. Der wurde mir aber als Aushilfekraft nicht bewilligt.

Dabei waren es ja ca. 16 Patienten, die ich zu versorgen hatte – zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten.
Schließlich bekam ich doch noch ein Dienstauto. Da hatte ich etwas Glück, denn der Zuschuss dafür war wohl schon bewilligt und so musste in ein Fahrzeug investiert werden, wenn die Gelder nicht verfallen sollten.
Übrigens, als ich das Auto hatte, führte mich meine erste Dienstreise nach Hannover. Dort fand ein Kongress der DMSG – Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft. Ich erinnere mich, dass Rita Süssmuth die Präsidentin des Verbandes war. Aber was ich auch tat: Es gelang mir nicht, in eine Festanstellung zu kommen. Damals hörte ich stets den Satz: Sie sind verheiratet, haben drei Kinder und sind damit versorgt. Ich wollte eigentlich nur eine 20- Stunden- Stelle, aber es führte kein Weg dorthin.

Wann haben Sie eigentlich die Ausbildung zur Krankenschwester absolviert?


Von 1976 bis1979.
Ich war in der Zeit das erste Mal schwanger und habe trotzdem keinen Tag gefehlt.

Wie ging es weiter?

1979 bin ich mit meinem Lebensgefährten und späteren Ehemann nach Lübeck gezogen.
Ich habe dort für ein halbes Jahr auf einer Intensivstation in einem Diakonissenkrankenhaus gearbeitet – ich war für diese Arbeit aber noch zu jung. 1980 bin ich dann in eine Facharztpraxis für Psychiatrie und Psychologie gegangen.
Das waren tolle und vor allem wertvolle Jahre.

Warum?

Ich habe viel darüber gelernt, Menschen zu verstehen, die nicht so funktionieren, wie es unsere Gesellschaft verlangt.

Das war ja eine sehr lehrreiche Zeit für Sie, oder?


Ja, auf jeden Fall. Dort habe ich vieles an Wissen und Erfahrung mitgenommen, was ich heute noch gut im Umgang mit Demenzkranken nutzen kann.
Und ich habe zum Beispiel in der Zeit der Infusionstherapie viele Lebensgeschichten von Menschen gehört.
1983 bin ich nach Kiel mit meinem Mann gezogen.
Dort war ich hochschwanger und viel allein auf mich gestellt.
14 Tage vor der Geburt unserer Tochter musste mein Mann dienstlich nach München, um dort zu arbeiten.

Also keine leichte Zeit für Sie?


Nein, das nicht. Aber ich war wie ein Segelboot- immer quer gegen die Wellen und habe mich durchgebissen.
Im Oktober 1983 ging es dann ins Emsland, nach Lingen.
Lingen, das ist eine tolle Stadt, ruhig und familienfreundlich. Mitte 1986 habe ich dann begonnen, als Aushilfe in Lingen in zu arbeiten.
Wie gesagt, ich habe mich viel beworben, wollte festangestellt in meinem Beruf arbeiten. Im Sommer 1986 bewarb ich mich zum Beispiel auf eine vom Arbeitsamt ausgeschriebene Stelle für eine katholische Sozialstation. Ich war allerdings evangelisch,  und so bekam ich die Stelle nicht.  Aber: Ich war ein Jahr lang in einem katholischen Krankenhaus in Meppen als Aushilfe in der Nachtwache tätig. Anfang 1992  bin ich in einen ambulanten Pflegedienst gegangen und habe dort als Pflegedienstleitung gearbeitet – bei der Bürgerhilfe e.V in Lingen.

Wann kam bei Ihnen der Gedanke auf, sich selbstständig zu machen?


Der kam schon ziemlich früh, nachdem mir klar wurde, dass ich keine Festanstellung bekam. Da erfuhr ich, dass ein ehemaliger Kollege aus dem Krankenhaus Lingen die Zulassung zu einem privaten Pflegedienst erhielt. Und das, obwohl er keine  Erfahrung in der ambulanten Pflege besaß. Also ging ich ebenfalls zur Krankenkasse, um einen Antrag auf einen Pflegedienst zu stellen. Die Krankenkasse hat das zunächst abgelehnt.

Was gab die Kasse als Grund an?


Ich hätte für zwei Jahre Vollzeit  innerhalb der letzten zwei Jahre in einem Krankenhaus arbeiten müssen.
Dann habe ich mir aber die Unterstützung von der damaligen Frauenbeauftragten der Stadt Lingen geholt.
Wir gingen noch einmal zur Krankenkasse, legten unseren Standpunkt da, und siehe da, wenig später hatte ich die Genehmigung, einen eigenen Pflegedienst zu eröffnen.

Wann war das?


Ich bekam am 01.10.1994 die Zulassung und am 01.11. 1994 habe ich den Pflegedienst eröffnet.

Was war die Initialzündung dafür, dass Sie sich selbstständig machen wollten?

Die Ungleichbehandlung in der damaligen Zeit von Mann und Frau hat mich darauf gebracht. Ich wollte immer eine festangestellte Tätigkeit als Krankenschwester ausüben. Tatsächlich bekam ich aber immer wieder das Argument zu hören, dass ich ja eine Familie hätte, einen Mann und Kinder und so versorgt war.

Was fiel Ihnen leicht am Anfang Ihrer Selbstständigkeit und was war schwer für Sie?

Ich musste mir natürlich erst einmal einen Namen machen. Ich habe also Ärzte in  Lingen aufgesucht, mich vorgestellt und ihnen erklärt, dass ich auch abends und am Wochenende Patienten unterstützen will. Kurzum: Ich habe meine Hilfe und Unterstützung angeboten – da, wo sie gebraucht wurde. Wichtig war für mich,  betriebswirtschaftlich das Fundament für meine Firma zu schaffen. Ich habe mich also auch auf diesem Gebiet fortgebildet. Mehrere Jahre lang betrieb ich faktisch Selbstausbeutung, habe alle Pflege- und Betreuungsaufgaben selbst wahrgenommen, und ich habe neben meiner Pflegetätigkeit verschiedene Fortbildungen absolviert.

Was verstehen Sie unter individueller Pflege?

Individuell pflegen bedeutet, fachlich gut ausgebildet zu sein. Ich muss zum Beispiel rechtzeitig Gefahrenpotenzial erkennen, Maßnahmen dagegen beim Patienten einleiten und entsprechende Hilfe und Unterstützung anbieten. Wichtig ist auch, nicht allein zu agieren, sondern sich rechtzeitig Hilfe zu holen. Und: Man muss sich fachlich abgrenzen. Es gibt keine Alleskönner. Vielmehr geht es darum, die fachlichen Stärken und Kompetenzen anderer Kollegen mit in die Pflege und Betreuung einzubinden. Ein weiteres Merkmal individueller Pflege ist: den Pflegebedürftigen die Zeit widmen, die für Sie vorgesehen ist, und: ihnen mal ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken, ihnen einfach zuhören, mit ihnen über ihre Sorgen und auch Freuden  sprechen.

Frau Lippert, was ist für Sie Glück?

Wenn ich zufriedene Mitarbeiter habe. Inzwischen bin ich froh, dass ich meine Tochter an meiner Seite in der Geschäftsführung habe. Sie ist ein echtes Organisationstalent. Das entlastet mich natürlich sehr. Außerdem: Für mich gehört zum persönlich Glück die Gesundheit und frei entscheiden zu können.  

Es läuft also gut in der Geschäftsführung?

Auf jeden Fall. Natürlich hat alles seine Zeit. Meine Tochter, Anne-Christine Lippert,  musste sich ja auch in den vergangenen Jahren einarbeiten, sich zur PDL qualifizieren, sich betriebswirtschaftlich weiterbilden. Sie ist heute die Mitgesellschafterin und stellvertretende Pflegedienstleitung und leistet eine verlässliche Arbeit.

Würden Sie den Weg so noch einmal gehen?

Die Frage ist so schwer mit ja oder nein zu beantworten. Auf jeden Fall habe ich die Bürokratie unterschätzt, die mit dem Beruf der Pflege verbunden ist. Mir wäre daran gelegen, dass die eigentliche fachliche Seite der Pflege wieder mehr in den Vordergrund rückt. Aber grundsätzlich gesagt, ist die Pflege schon mein Leben. Ich besuche zum Beispiel heute noch Leute, die wir gepflegt haben, und die jetzt im Pflegeheim leben. Mich interessieren die Menschen, für die ich die Arbeit mache, deren Wohlergehen. Insofern ist das schon eine sehr schöne Arbeit.

Frau Lippert, ich danke Ihnen für das Gespräch.

Kontakt:
Pflegedienst Lippert GmbH
Martina Lippert
Geschäftsführende Gesellschafterin
Lindenstraße 1a
49808 Lingen
Tel.: 0591 / 80740990
Fax: 0591 / 67674
E-Mail: info@pflegedienst-lingen.de
http://www.pflegedienst-lingen.de

Stellenanzeige BENDEL- Häusliche Kranken-und Seniorenpflege

Wir sind seit über 25 Jahren für unsere Kunden da - unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen, pflegen und beraten sie in deren häuslichen Umgebung. Werden Sie Teil unseres Teams, bereichern sie es.

Wir suchen für unsere Niederlassungen in Strausberg und Fürstenwalde  Pflegefachkräfte (mit staatlicher Anerkennung), Pflegehelferinnen und Pflegehelfer (Pflegebasiskurs mit 200 h oder Ausbildung zur Pflegekraft), Hauswirtschafts– und Betreuungskräfte.

Zu Ihren Aufgaben zählen unter anderem:
(Pflegefachkräfte, Pflegehelferinnen und Pflegehelfer)
– pflegefachliche Maßnahmen der Grund – und Behandlungspflege ,
– eine umfassende Krankenbeobachtung, die die konkrete pflegerische Situation berücksichtigt,
– die fachgerechte Pflegedokumentation und Pflegeplanung,
– Pflegekräfte und Angehörige anleiten (Pflegefachkräfte),
– mit den behandelnden Ärzten kommunizieren (Pflegefachkräfte).

Hauswirtschafts– und Betreuungskräfte
– Unterstützung bei der Haushaltsreinigung,
– Hilfe bei Einkäufen,
– zu Arztbesuchen oder anderen Aktivitäten begleiten,
– bei der Alltagsgestaltung helfen,
– Betreuung und Anleitung in der eigenen Häuslichkeit,
– die Angehörigen unterstützen, mit ihnen kommunizieren.

Wir bieten Ihnen:
– eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit,
– selbstständiges und verantwortungsvolles Arbeiten,
– ein unbefristetes Arbeitsverhältnis,
– ein betriebliches Gesundheitsmanagement,
– steuerfreie Zuschläge,
– Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten,
– eine attraktive Entlohnung,
– betriebliche Altersvorsorge mit Arbeitgeberzuschuss.

Was wir uns von Ihnen wünschen:
– eine positive Grundeinstellung zu Ihrer Tätigkeit und diese auch ausstrahlen,
– Freude an verantwortungsvoller und selbstständiger Arbeit,
– Bereitschaft für Zusammenarbeit im Team,
– Führungsschein Klasse 3.

Zur Homepage: http://www.bendel-krankenpflege.de

Kontakt:
Strausberg:
Schulstrasse 7
15344 Strausberg
Telefon: 03341-44204
Telefax: 03341-301553
Ansprechpartner: Uwe Bendel, Ines Steinborn
E-Mail: info@bendel-krankenpflege.de

Fürstenwalde
Karl-Liebknecht-Straße 21
15517 Fürstenwalde
Telefon: 03361-345999
Telefax: 03361-33450
Ansprechpartner: Uwe Bendel, Jana Ehrt
E-Mail: info@bendel-krankenpflege.de

 

Pflegedienst Bendel stellt sich vor

LEISTUNGSBESCHREIBUNG – BENDEL – Häusliche Kranken- und Seniorenpflege“

Stellenanzeige BENDEL- Häusliche Kranken-und Seniorenpflege

Einführung in Interview mit Uwe Bendel 

Was Uwe Bendel mir vor einem Jahr sagte, das hat Gewicht, noch heute, ein Jahr nach dem Interview.
Für ihn war es nie interessant, nach hinten zu schauen. Ihm geht es auch jetzt darum, die Chancen zu sehen und zu ergreifen, die vor ihm liegen. Selbstverantwortung. Ein wichtiges Wort im Sprachgebrauch von Uwe Bendel. Im Interview sagte er: "Alles, was ich selbst tue, muss ich auch verantworten."
Und ein weiterer wichtiger Gedanke, der bei mir haften geblieben ist: "Es geht nie um die Chancen, die wir nicht wahrgenommen haben. Es geht immer um die Chancen, die vor uns liegen."
Uwe Bendel ist heute der Geschäftsführer des Pflegedienstes BENDEL - Häusliche Kranken - und Seniorenpflege.
Seine Mutter, Rita Bendel, hat 1992 den Pflegedienst gegründet. Als Einzelkämpferin. Heute hat sie die immer noch die Gesamtverantwortung und ist die Mitinhaberin des Pflegedienstes.
Uwe Bendels Entwicklung in der Pflege war nicht vorhersehbar. Er hat Informatik in Rostock studiert, ist nach Berlin an die Freie Universität in Berlin gewechselt, ins Fach BWL. Schließlich brach er das Studium ab, als ihn seine Mutter brauchte.
Er kümmerte sich schon immer um die kaufmännischen Fragen, wie zum Beispiel die Beantragung und Abrechnung der Leistungen.
Die Verantwortung wuchs, das Team entwickelte sich, die Standorte auch.
1997 kam Fürstenwalde hinzu - der Ort, an dem er sein Abitur abgelegt hat. Bei der Standortwahl spielte der Pflegebedarf aber die ausschlaggebende Rolle.
Uwe Bendel weiß, dass es heute entscheidend ist, welche Pflegekräfte man hinzugewinnt, wie die Qualität in der tagtäglichen Pflege und Betreuung zu sichern ist.
Darüber spricht er im Interview.

Interview mit Uwe Bendel

Einführung in Interview mitJana Ehrt

Jana Ehrt hält nichts davon, dass jemand über sie schreibt oder gar ein Interview führt. So jedenfalls reagierte sie, als ich im vergangenen Jahr in den Pflegedienst kam, um mit ihr zu sprechen. Profilierung ist nicht ihr Ding.
Dabei ist sie durchaus eine Persönlichkeit, kennt ihre Stärken, weiß, warum sie im Pflegedienst an der richtigen Stelle ist.

Sie hat in Fürstenwalde im Pflegedienst BENDEL die Pflegedienstleitung inne und ist für die ambulante Pflege, die Tagespflege und die beiden Wohngemeinschaften für dementiell Erkrankte in Fürstenwalde zuständig.

Für sie ist wichtig, dass sich die Kunden freuen, wenn die Mitarbeiter vorbeikommen und deren Hilfe und Unterstützung in der Pflege, Versorgung sowie Betreuung schätzen.
Bevor sie 2015 die Funktion der Pflegedienstleitung übernahm, war sie bereits acht Jahre lang stellvertretende Pflegedienstleiterin.

Sie wusste also, was auf sie zukam.
Sie hat 1996 ihr Abitur in Fürstenwalde gemacht. Anschließend absolvierte sie von 1996 bis 1999 eine Ausbildung zur examinierten Krankenschwester Danach war sie auf einer Intensivstation tätig.
Weil sie sich um ihren kleinen Sohn kümmern musste, ist sie in die ambulante Pflege gegangen.
Der Kontakt zum Pflegedienst Bendel kam auf eine Empfehlung ihrer Kollegin hin zustande.
Auf die Frage, ob sie den Entschluss so noch einmal fassen würde, antwortet sie: "Ja. Es macht mir wirklich Spaß. Ich gehe gern mit Menschen um, mit unseren Kunden, denn es kommt ja auch viel Dankbarkeit zurück."
Jana Ehrt kommt gut mit ihrem Chef klar. Das merkt man im direkten Gespräch mit ihr.
Sie arbeitet seit über anderthalb Jahrzehnten mit ihm zusammen. Und seit sie Pflegedienstleitung ist, noch enger.
Jana Ehrt ist weit davon entfernt, in Schwärmerei zu verfallen, wenn sie über ihre tägliche Arbeit spricht. Doch sie macht durchaus einen zufriedenen, ja glücklichen Eindruck – sie hat ihren Lebenssinn gefunden – in der Pflege und privat.
Mehr dazu im Interview.

Interview mit Jana Ehrt

Pressemitteilung – Pflegedienst Bendel

Interview mit Jana Ehrt

Jana Ehrt ist im Pflegedienst Bendel als Pflegedienstleitung in Fürstenwalde tätig.   

Frau Ehrt, warum möchten Sie das Interview gar nicht so gern führen?

Ich denke, dass ich nicht der Mensch bin, der sich so gern profiliert.

Seit wann sind Sie beim Pflegedienst Bendel in Fürstenwalde in der Funktion der Pflegedienstleitung tätig?

Seit 2015. Vorher war ich bereits acht Jahre lang die stellvertretende Pflegedienstleiterin. Ich wusst also, was auf mich zukam.

Und, haben Sie es bereut?

Nein, mir macht die Arbeit immer noch Spaß.

Wie verlief Ihr beruflicher Werdegang, bevor Sie zum Pflegedienst Bendel kamen?

Ich habe 1996 mein Abitur in Fürstenwalde gemacht, im Oberstufenzentrum Palmnicken.

Anschließend war in Bad Saarow und habe dort von 1996 – 1999 meine Ausbildung zur examinierten Krankenschwester absolviert.

Danach war ich in Grünheide auf einer Intensivstation tätig. Allerdings nicht lange, denn ich musste mich ja auch um meinen kleinen Sohn kümmern.

Also bin ich in die ambulante Pflege gegangen.

 Direkt zu Herrn Bendel?

Ja, direkt hierher. Eine Kollegin hat mir den Pflegedienst empfohlen.

Womit haben Sie im Pflegedienst angefangen?

Ich bin ganz normal die Touren gefahren. Das war für mich abwechslungsreich; natürlich auch anstrengend.

Würden Sie den Entschluss noch einmal so fassen, wenn Sie darüber nachdenken?

Ja. Es macht mir wirklich Spaß. Ich gehe gern mit Menschen um, mit unseren Kunden, denn es kommt ja auch viel an Dankbarkeit zurück.

Übrigens: Ich bin auch noch als stellvertretende PDL mit hinausgefahren, also nicht mehr so oft, aber immerhin 50 %.

Woher kommt der Spaß?

Die Kunden freuen sich einfach auf uns, wenn jemand vorbeikommt, ihnen zuhört, mit ihnen spricht. Sie sind ja dankbar für die Hilfe, die Versorgung und Betreuung.

Können Sie das mal anhand eines  Beispiels illustrieren?

Also kürzlich war in einem Haushalt der Vater gestürzt. Er konnte also nicht mehr die Mutter versorgen. Die Frage war in dem Moment, was man tun kann und wie wir helfen können.

Wir haben uns des Problems angenommen und organisiert, dass unter anderem die Behandlungspflege sichergestellt ist.

Frau Ehrt, es gibt oftmals Beschwerden im medizinischen Bereich – in Krankenhäusern oder in Arztpraxen, dass die Patienten nicht verstehen, was der Arzt meint, dass einfach von oben herabgesprochen wird. Was glauben Sie, woran liegt das?

Ich denke, wir dürfen nie vergessen, dass wir Dienstleister sind. Wir sind für die Patienten, unsere Kunden da, und nicht umgekehrt.

Womit beschäftigen Sie sich tagsüber hauptsächlich?

Für mich als Pflegedienstleiterin kommt es darauf an, die Touren zu planen, mit den Mitarbeitern über die Einsätze zu sprechen, die Koordinierung aller wichtigen Aufgaben im Auge zu haben – die Dienst- und Urlaubspläne, die gesamte Logistik, die hinter einer guten Pflegeorganisation einfach stehen muss.

Loben Sie?

Ja, auf jeden Fall. Das ist mir wichtig, den Mitarbeitern zu sagen, wenn sie etwas gut gemacht haben.

Wie gehen Sie mit Mitarbeitern in Stresssituationen um?

Ich versuche zu verstehen, was genau die Mitarbeiterin bedrückt. Und: Ich frage zum Beispiel: „Kann ich dich an anderen Stellen entlasten?“

 Frau Ehrt, was macht das Besondere des Pflegedienstes in Fürstenwalde aus?

Ich denke, wir sind ein gutes Team. Manch eine Mitarbeiterin ist bereits 20 Jahre hier beschäftigt. Wir haben insgesamt eine geringe Fluktuation. Die Arbeitszeiten sind so geregelt, dass keiner mehr als 5 Tage in der Woche arbeitet. Jedes zweite Wochenende ist frei.

Natürlich gibt es die berühmten Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Aber grundsätzlich ist uns das schon wichtig. Auf den Punkt gebracht ist es das Klima, was unsere Mitarbeiter im Umgang miteinander schätzen. Das schließt ja nicht aus, dass wir auch Konflikte haben.

Doch wenn die Wertschätzung da ist, kann man miteinander reden und die Probleme danach angehen, sie lösen.

Wie kommen Sie mit Ihrem Chef, Herrn Bendel klar, der ja auch noch neben Ihnen im Zimmer sitzt?

Also die Tatsache, dass wir jetzt mittlerweile bereits 16 Jahre miteinander zusammenarbeiten, sehr eng seit meiner Tätigkeit als Pflegedienstleiterin, die spricht ja für sich.

Ich lerne viel von Herrn Bendel, zum Beispiel was die betriebswirtschaftlichen Faktoren anbetrifft. Da ist ein guter Austausch da – auf fachlicher und menschlicher Ebene.

Frau Ehrt, was fällt alles in Ihren Verantwortungsbereich?

Die ambulante Pflege, die Tagespflege in der Karl-Marx-Straße und die Wohngemeinschaft für hauptsächlich dementiell Erkrankte.

Wie viel Plätze stehen in der Tagespflege zur Verfügung?

17-18. Dafür sind vier examinierte Kräfte, 2 Pflegekräfte und 5 Fahrer zuständig.

Und dann gibt es ja noch die Wohngemeinschaften in der Karl-Marx-Straße?

Ja, wir haben zwei davon. In der einen leben 9 und in der anderen Wohngemeinschaft 8 Menschen. Jeder hat ein Zimmer. Für die Betreuung stehen 18 Pflegekräfte zur Verfügung, wobei nicht alle Vollzeit arbeiten. Für die Bewohner steht eine Rund-um-die Uhr Betreuung zur Verfügung. Was uns wichtig ist: Wir sind als Pflegedienst dort Gast. Das ist der große Unterschied zu einem Pflegeheim.

Inwiefern?

Nun, die Bewohner bei uns haben schon das Gefühl und auch die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Angehörigen darüber zu entscheiden, welche Pflegeleistung sie wollen.

Die Bewohner beauftragen uns mit Versorgung und Betreuung und wir sind die Dienstleister.

Was würden Sie besser machen, wenn Sie die Möglichkeit dazu hätten?

Ich würde mehr Personal einstellen, damit nicht so viele Doppeldienste anfallen und die Kollegen ausgeruhter sind. Insgesamt haben wir das aber schon gut im Griff. Und: Eine gewisse Schere zwischen dem, was wir uns wünschen, und dem, was in der Praxis machbar ist, wird es immer geben.

Eine persönliche Frage: Was macht Ihr Lebenspartner beruflich?

Der ist Studiendirektor am Berlin – Kolleg, dem Institut zur Erlangung der Hochschulreife.

 Wie viel Kinder haben Sie?

Zwei. Mein Sohn ist 18 Jahre alt und macht gerade sein Abitur, meine Tochter ist 13 Jahre alt.

Frau Ehrt, vielen Dank für das Gespräch.

Kontakt:
Pflegedienst Bendel – Häusliche Kranken-und Seniorenpflege
Zweigniederlassung Fürstenwalde
Karl-Liebknecht-Straße 21
15517 Fürstenwalde
Telefon: 03361-345999
Telefax: 03361-33450
Ansprechpartnerin: Jana Ehrt

Karl-Marx-Str. 16
15517 Fürstenwalde
Telefon: 03361-345999
Telefax: 03361-33450
Ansprechpartnerin: Jana Ehrt

© Dr. Uwe Müller

 

Interview mit Uwe Bendel

Uwe Bendel ist der Geschäftsführer des Pflegedienstes BENDEL – Häusliche Kranken-und Seniorenpflege. 

Herr Bendel, wie verlief Ihr beruflicher Werdegang bis zur Gründung Ihres Pflegedienstes?

Ich habe zunächst Informatik in Rostock studiert. Das war in den Wendezeiten 1989/1990. Nach zwei Jahren wechselte ich an die Freie Universität in Berlin und habe den Studiengang BWL belegt.

Informatik und BWL – das waren die beiden Studienoptionen, die mir nach dem Abitur vorschwebten.

Haben Sie das Studium beendet?

Nein. Es kam anders. Meine Mutter hat im Januar 1992 als Einzelkämpferin einen Pflegedienst gegründet. Am Anfang habe ich neben dem Studium geholfen. Mitte der 90 er Jahre bin ich dann voll eingestiegen.

Was haben Sie anfangs gemacht?

Ich war unter anderem für die Leistungsbeantragung und Leistungsabrechnung sowie die Personalabrechnung zuständig. Das war ein fließender Übergang, was die Aufgabenverteilung anbetraf. Es wurde immer mehr, was da auf mich zukam. Im Kern war ich schon immer für die kaufmännischen Fragen zuständig.

Sie wissen, Pflege hat viel mit Logistik und Organisation zu tun – wann muss wer wie versorgt werden? Das sind zentrale Fragen, die wir täglich lösen müssen. Und das war natürlich bereits damals vor 20 Jahren eine große Herausforderung, nämlich zu ergründen, wie Wünsche der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen mit den nötigen Leistungsangeboten in Übereinstimmung gebracht werden können.

Wer ist denn bei Ihnen für die Pflegedienstleitung zuständig?

Meine Mutter trägt immer noch die Gesamtverantwortung als Gründerin und Mitinhaberin des Pflegedienstes. Daneben sind unsere Pflegedienstleitungen, wie zum Beispiel Ines Steinborn, für die Einteilung des Personals, die praktische Organisation und die Pflegeverträge zuständig.

Was war die Initialzündung für Sie, die berufliche Perspektive in der Pflege zu sehen?

Es wurde immer mehr Arbeit und es wurde immer mehr Personal eingestellt.

Das bedurfte der Planung, der Organisation und es musste – wie eben schon erwähnt- eine entsprechende Logistik dahinterstehen.

1997 kam Fürstenwalde hinzu.

 Wie kamen Sie auf Fürstenwalde?

Zunächst: Ich habe dort mein Abitur gemacht. Dann spielte die räumliche Nähe eine Rolle – es sind ja nur 35 km weg von Strausberg.

Und schließlich standen bei der Standortwahl die Faktoren im Vordergrund, die den Ausschlag dafür geben, ob sich so etwas rechnet: Wie viel Pflegedienste gibt es vor Ort, wie hoch ist statisch betrachtet der Pflegebedarf – in der Zeit und perspektivisch.

Was sind denn aus Ihrer Sicht die Herausforderungen in der Zukunft?

Die größten Herausforderungen haben damit zu tun, entsprechendes Personal zu finden. Es gibt genügend Überlegungen aus statistischer Sicht, die den hohen Pflegebedarf für die Zukunft aufzeigen.

Es ist einfach ein Rechenexempel, wieviel Pflegebedürftige es gibt und wieviel Pflegekräfte denen gegenüberstehen. Und da klafft eine sehr große Lücke.

Da gibt es auch inzwischen zahlreiche gute Studien darüber, was die Bevölkerungsentwicklung anbetrifft.

Letztlich hat die Kasse den Versorgungsauftrag. Mein Faible besteht darin, letztlich zu analysieren, was hier funktioniert. Dazu gehört, die aktuellen Studien mit in diese Betrachtungen einzubeziehen – zum Beispiel über die Bevölkerungsentwicklung im Land Brandenburg oder die Zahlen und Fakten des Statistischen Landesamtes in Brandenburg.

Wir haben zum Beispiel mit dem Umstand auch in unserer Region zu tun, dass die jungen Frauen weggehen. Frauen, die hochqualifiziert sind.

Das hat was mit der Tradition in ländlichen Gegenden zu tun, wo der Mann früher den Hof übernahm und die Frauen sich bewegen mussten, woanders einheirateten.

Heute ist das anders. Aber es ist eine Tatsache, dass die schlecht ausgebildeten jungen Menschen oftmals ortsverhafteter sind, als diejenigen, die besser ausgebildet sind und demzufolge auch gute Chancen in anderen Gegenden haben.

Das hat sehr negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Diesen Trend müssen wir umkehren. Und das passiert nur sehr langsam.

Das ist auch lange unterschätzt in der Entwicklung. Sie erinnern sich vielleicht noch, dass es in den neunziger Jahren im Land Brandenburg sogar ein Reisegeld gab für junge Leute, die hier keine berufliche Anbindung fanden. In der Hoffnung: Vielleicht kommen sie ja später mal wieder.

Heute wird alles dafür getan, dass gut ausgebildete Leute wieder zu uns ins Land zurückkommen.

Das Dilemma, was hinzukommt, ist der Geburtenrückgang. Immer weniger junge Menschen sind dann da, um künftig den wachsenden Pflegebedarf der älteren Menschen zu bewältigen.

 Herr Bendel, eine andere Frage: Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Meine Hobbies sind Golf und Fitness. Ich war im Leistungssport – im Turnen, im Boxen zum Beispiel. Ich habe fünf Tage die Woche trainiert.

Ich war auch im Judo – Kampfsport, im Handball und Fußball sportlich aktiv.

Welche Erfahrungen nehmen Sie aus Ihrer sehr intensiven sportlichen Phase mit in die heutige Tätigkeit?

Alles, was ich selbst tue, muss ich auch verantworten. Die Selbstverantwortung sozusagen, das ist meine wichtigste Erkenntnis, die mich auch heute noch trägt.

Was sind die Herausforderungen für Ihren Pflegedienst in der Zukunft?

Die Pflegekräfte müssen immer wieder ein Gespür dafür entwickeln, um welche Bedürfnisse es in der Pflege geht.
Dazu ist eine gute fachliche Ausbildung vonnöten.
Die Krankenbeobachtung spielt eine sehr große Rolle.
Kurzum, man muss offen bleiben für das, was die Pflegebedürftigen brauchen.

Was ist denn das, was Sie am meisten im Alltag beschäftigt?

Nun, das ist schon die Tatsache, dass es stets eine Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit gibt.
Das heißt, wir müssen in diesem Spannungsfeld agieren – die betriebswirtschaftlichen Erfordernisse im Blick haben, die Zeiten in der Pflege gut planen und einhalten und das alles zum Wohle derjenigen, für die wir das alles tun – nämlich die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen.

Können Sie das mal näher erläutern?

Der Pflegebedürftige und deren Angehörigen – sie entscheiden darüber, was sie an Leistungen wollen, was sie einkaufen. Und da bewegen wir uns natürlich stets in einem Spannungsfeld. Nämlich: Was ist der Wunsch, was will der Pflegebedürftige und wie oft sollen wir dafür kommen? Da gibt es dann auch mal Diskrepanzen zwischen dem, was das Leistungspaket hergibt und dem, was tatsächlich gewünscht wird.

Hier kommt aber unser Gespür hinzu, die Fähigkeit, das Angebot so zu entwickeln, dass alle Seiten damit leben können und vor allem der Pflegebedürftige optimal versorgt wird.

 Und wir haben natürlich in diesem Zusammenhang mit dem Mangel an Pflegekräften zu kämpfen.
Wir können nur alle Nachfragen bedienen, wenn wir genügend ausgebildetes Pflegepersonal haben – examinierte Altenpflegekräfte und nichtexaminiertes Pflegepersonal.
Wachstum ist begrenzt durch fehlendes Personal.

Suchen Sie denn aktuell Personal?

Ja, klar. Wir suchen sowohl examinierte Pflegekräfte als auch nichtexaminierte Pflegekräfte.

Wir freuen uns über jede Anfrage und jedes Interesse, was die Arbeit in unserem Pflegedienst angeht.

Wie wichtig ist Ihnen die Kommunikation?

Ganz wichtig. Oftmals sind unsere Mitarbeiter doch die einzig verbliebenen Ansprechpartner, mit denen unsere Pflegebedürftigen verkehren.
Und da ist es wichtig, dass die Mitarbeiter auch mal ein Wort aus dem privaten Bereich miteinander wechseln.
Wir wissen aus unserer täglichen Erfahrung, wie wichtig ein guter Draht zu den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen ist.

Wir wissen auch, dass wir es mit einer Generation zu tun haben, wo die Verhaltensweisen aus dem vorigen Jahrhundert stammen und dort geprägt wurden.

Wie meinen Sie das?

Unsere jungen Mitarbeiter kennen diesen kulturellen Hintergrund kaum.

Wer weiß schon heute noch, dass es einmal in der Woche einen Waschtag gab, warum es die Sonntagskleidung gab. All das sind Dinge, mit denen wir uns im Team auch beschäftigen. Oder die Tatsache, dass immer gespart wurde – am Wasser, am Strom. Das machte die Generation während des Krieges und nach dem Krieg aus. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns dessen stets bewusst sind, uns darauf einstellen.
Des Weiteren: Das Bild von Mann und Frau war noch ein ganz anderes.

Werten Sie bestimmen Themen im Team aus?

Auf jeden Fall. Wir haben ja regelmäßige Dienstberatungen. Da sprechen wir all die Dinge durch. Wir dürfen diese kulturellen Unterschiede nicht vergessen.
Mitunter gibt es auch spezielle Härtefälle.

Was meinen Sie?

Also da, wo es mit der Hygiene nicht stimmt, eventuell ein Messi zu betreuen ist, Getier im Haus zu finden ist. Und trotzdem wollen wir dort unserem Pflegeauftrag nachkommen.

Was ist Ihre wichtigste Erkenntnis aus Ihrem beruflichen Werdegang?

Es geht nie um die Chancen, die wir nicht wahrgenommen haben. Es geht immer um die Chancen, die vor uns liegen.

Ein sehr guter Abschluss.

Herr Bendel, vielen Dank für das Gespräch.

Kontakt:
Pflegedienst BENDEL – Häusliche Kranken-und Seniorenpflege

1.
Wilhelmstrasse 2
15345 Petershagen/Eggersdorf
Telefon: 03341-44 204
Telefax: 03341-301553
E-Mail: info@bendel-krankenpflege.de
Internet: www.bendel-krankenpflege.de
Geschäftsführer: Uwe Bendel
2.
Schulstrasse 7
15344 Strausberg
Telefon: 03341-44204
Telefax: 03341-301553
Ansprechpartnerin: Ines Steinborn
3.
Karl-Liebknecht-Straße 21
15517 Fürstenwalde
Telefon: 03361-345999
Telefax: 03361-33450
Ansprechpartnerin: Jana Ehrt
4.
Karl-Marx-Str. 16
15517 Fürstenwalde
Telefon: 03361-345999
Telefax: 03361-33450
Ansprechpartnerin: Jana Ehrt

© Dr. Uwe Müller