Sabine Rohloff im Interview

Sabine Rohloff hilft Menschen, heilt sie, ist für deren Wohlbefinden da

Frau Rohloff, wie würden Sie sich selbst nennen, wenn wir darüber reden, was Sie für Menschen tun?
Ich bin ein Samariter. Das trifft es wohl im Kern, wenn ich darüber spreche, wie ich heile, wie ich Menschen von ihren Leiden befreie.

Wie muss ich mir das vorstellen, wenn Sie über das Heilen sprechen?
Ich kann keine Wunder vollbringen. Das sage ich auch ganz klar.

Sondern?
Ich heile umfassend, bin offen für das, was mir die Menschen sagen und darauf richte ich dann meine Energie aus.
Es geht also um das Wohlbefinden des Menschen, der sich an mich wendet, um seine Gesundheit.

Können Sie mal ein Beispiel nennen?
Nun, ich hatte bereits Patienten hier, die von Ärzten zu mir geschickt wurden, die an Hautkrankheiten litten, unter anderem an Neurodermitis.
Ich habe es geschafft, sie davon zu befreien.
Aber ich verspreche vorher nie, dass ich es schaffe.
In einem anderen Fall bat mich ein Pflegedienst darum, mich um einen Menschen zu kümmern, dem es nicht gut ging.

Und konnten Sie helfen?
Ich habe ihn mir angesehen und mir wurde schnell klar, dass er nicht mehr lange zu leben hatte.

Was haben Sie stattdessen getan?
Ich habe ihm die Schmerzen genommen. Er ist in Frieden eingeschlafen – im Kreise seiner Familie.

Dann haben Sie ihm ja doch geholfen, ihm unter den gegebenen Bedingungen ein Stück der Lebensqualität zurückgegeben, oder?
Ja, da haben Sie recht. Das ist wohl auch der Grund, warum Frau Funke vom Palliativnetzwerk bei mir angefragt hat, ob ich mich um diesen Fall kümmern könnte.

Wie sind Sie überhaupt dazu gekommen, Menschen in dieser Form zu helfen?
Das geht bis in meine Kindheit zurück.
Mich hat schon immer die Kräuterhexe fasziniert.
Und so habe ich bereits als Kind viele Kräuter gesammelt.  Und wenn ich bei jemandem die Hand aufgelegt habe, dann tat das demjenigen gut. Ich war schon immer „hellsichtig“.

Was verstehen Sie darunter?
Ich sehe Bilder. Ich sehe auch Gefahren.

Worauf führen Sie diese Fähigkeiten zurück?
Im Grunde genommen rufe ich Energie ab.

Können Sie das noch etwas genauer erklären?
Zunächst konzentriere ich mich auf mich selbst. Nach ein paar Sekunden geht die Energie in meinen Körper, fließt durch meine Hände.  Ich lege danach meine Hände auf den Körper des Menschen.
Mir fällt da ein aktuelles Beispiel ein.

Das ist gut. Welches?
Ich komme gleich darauf zu sprechen. Aber vorher wollte ich Ihnen sagen: Sie reden mir zu viel rein, dann vergesse ich, was ich sagen wollte.

Oh, das tut mir leid und ist auch nicht sehr professionell von mir. Ich komme ja aus der Position des Fragenden und gehe einfach in die des Wertenden. Aber wissen Sie woher das kommt?
Nein.

Weil ich Sie und das Thema so spannend finde. Da vergesse ich mitunter, dass ich der Journalist bin, der fragt und notiert.
Das kann ich verstehen.

Zurück zu Ihrem Beispiel?
Ja. Ich wurde mal zu einem Mann in Kaulsdorf gerufen, der im Koma lag. Ich habe bei ihm die Hand aufgelegt.

Und?
Er ist aus dem Koma aufgewacht. Nicht gleich. Aber nach zwei Tagen. Der Mann bleibt ein Pflegefall.
Er ist zurzeit in einer Reha-Maßnahme.
Er musste sich wieder vieles neu erarbeiten, sehr viel neu erlernen.
Doch das Interessante daran war, dass er sich sogar noch an die PIN-Nummern seiner Karten erinnern konnte.

Das ist schon faszinierend. Frau Rohloff, Sie werden mir unheimlich, im positiven Sinne natürlich.
Ja, ich bedanke mich übrigens jeden Tag an einem Baum dafür, dass ich diese Fähigkeiten besitze.
Man kann ja diese Dinge in einer anderen Weise nutzen und jemandem etwas Schlechtes wünschen.

Und, tun Sie das?
Nein, definitiv nicht. Natürlich sind wir alle nur Menschen mit unseren Schwächen, unterliegen der Versuchung, einem Impuls nachzugeben.
Doch ich bin für das Wohl der Menschen da, und zwar ausschließlich.

Glauben Sie, dass es wichtig ist, dass ein Mensch mit solchen Fähigkeiten, über die Sie verfügen, einen guten Charakter haben muss?
Ja, absolut.
Übrigens: Ich bedanke mich jeden Tag dafür, dass ich diese spezielle Gabe besitze und damit Menschen helfen kann.
Jeder Mensch hat eine bestimmte Lebensaufgabe. Und das ist eben meine Bestimmung.

Nehmen Sie eigentlich Geld dafür?
Nein, ich will helfen, und nicht reich werden. Ich gebe zu, ich habe manchmal schon überlegt, ob ich es nicht nur aus Berufung tue, sondern daraus einen Beruf mache.
Meinen Sie nicht auch, dass die Leute dafür dankbar wären?
Das kann schon sein. Aber ich bin da noch im gedanklichen Prozess der Auseinandersetzung mit mir selbst, wohin das Ganze mal führen soll.

Tauschen Sie sich unter Gleichgesinnten aus, reden über das, was Sie tun?
Ja. Wir haben zum Beispiel einen Zirkel, indem wir über die Ideen von Bruno Gröning diskutieren, einem Vordenker und Heiler in dieser Sache.
Übrigens:
Ich hatte schon Menschen, die auf mich zukamen, meine Energie spürten und meinten, ich sei ein Engel.

Das hört sich gut an. Doch gibt es tatsächlich Ärzte, die Ihnen vertrauen?
Ja, absolut. Zum Beispiel hat mir Dr. Specht aus Neuenhagen einen Patienten geschickt, der stark unter Gicht litt.
Er konnte kaum noch laufen, war extrem gehbehindert. Nach den Sitzungen bei mir kann er nun wieder richtig gut laufen.

Woher kommen diese Fähigkeiten?
Mein Ururgroßvater war Heiler. Ich habe aber auch eine ganz klassische medizinische Ausbildung absolviert.
Von 1971 bis 1973 habe ich in Lichtenberg im Kinderkrankenhaus „Lindenhof“ gelernt und bin examinierte Kinderkrankenschwester geworden.

Wie läuft so eine Heilung zeitlich ab?
In der Regel finden drei Sitzungen im Abstand von einer Woche statt.

Wie lange?
Ca. 1 Stunde.

Was sagen Sie den Menschen am Anfang?
Ich sage immer, dass ich nicht weiß, ob ich helfen kann.
Derjenige, der zu mir kommt, entscheidet allein darüber, ob er noch einmal wiederkommen möchte und ob ich ihn dann weiterbehandeln soll.

Wie verhalten sich die Menschen in der Behandlung?
Die meisten lassen sich fallen. Viele sagen mir, sie fühlten sich, als würden sie schweben. Oder aber sie fühlen Blei auf ihrem Körper.
Die ersten zwanzig Minuten entgifte ich faktisch. Anschließend lege ich meine Hand auf die Stellen, die belastet sind.

Frau Rohloff, nehmen Ihnen die Menschen immer ab, dass es hilft?
Vielleicht ein weiteres Beispiel: Zu mir kam eine ältere Dame, die nur noch am Stock gehen konnte. Sie hatte ein Hüftleiden.
Sie bekam vom Arzt Spritzen in die Hüfte. Doch die halfen nicht, linderten nicht ihre Schmerzen.
Schließlich kam sie zu mir. Nach ein paar Tagen bekam ich einen Anruf von ihr, in dem sie ihrer Enttäuschung Luft machte.
Ich habe ihr gesagt, dass ich keine Wunder vollbringen kann und sie Geduld braucht. Schließlich rief sie mich wieder an, nachdem einige Zeit vergangen war.

Und?
Sie konnte wieder gut laufen, schmerzfrei, und: ohne Stock.

Muss man eigentlich an das glauben, was Sie tun?
Nein, Sie müssen daran nicht glauben. Es hilft auch so und ich helfe unabhängig davon, ob derjenige daran glaubt oder eben nicht.
Er muss es nur zulassen.

Frau Rohloff, ich danke Ihnen für dieses Gespräch.

Kontakt:
Sabine Rohloff
Neuenhagener Chaussee 41
15 345 Altlandsberg
Tel. 033438 – 51 60
Mobil: 0172-3092551
Fax: 033438 – 5 16 44

© Dr. Uwe Müller