HAUSKRANKENPFLEGE POHL STELLT SICH VOR

LEISTUNGSBESCHREIBUNG
Inhaberin: Birgit Pohl – Altenpflegerin, Qualitätsmanagementbeauftragte, Wundexpertin ICW, Pflegedienstleiterin Tagespflege.

Leistungsangebot:
– Grund- und Behandlungspflege (zum Beispiel Körperpflege, Medikamentengabe);
– Altenpflege und Pflegebetreuung (zum Beispiel Hilfe im Haushalt, Wohnung reinigen);
– Hausmeistertätigkeiten (zum Beispiel kleinere Reparaturarbeiten);
Beratung (zum Beispiel bei Anträgen an die Kranken- und Pflegekassen);
– Verhinderungspflege,
– Wundversorgung nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen und auf fachlich hohem Niveau;
– Betreuungsangebote (zum Beispiel Begleitung bei Spaziergängen);
– Tagespflege – nach dem Konzept „tagsüber gut versorgt und abends wieder zu Hause“, Montag bis Freitag von 08.00 bis 17.00 Uhr;
– Fahrdienst (zum Beispiel Krankenfahrten oder Behindertenfahrten);
– Altenpflege,
– Hauswirtschaftliche Betreuung,
– Familienpflege,
– Soziale Dienste,
– Beratung pflegender Angehöriger,
– Leistungen für dementiell Erkrankte gemäß 3 45 b, Abs. 1, Ziffer 3 SGB XI.

MEHRhttp://www.pflege-mit-herz-laubsdorf.de

Kontakt:
Hauskrankenpflege Pohl
Laubsdorfer Hauptstr. 1a
03058 Neuhausen /Spree
Telefon: 035605/384
Funk: 0172/3683061
E-Mail: hkp-pohl@laubsdorf.de

STELLENANZEIGE
Hauskrankenpflege Pohl
Wir suchen Sie!
Sie sind examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, Gesundheits- und Krankenpfleger, examinierte Altenpflegerin oder Altenpfleger, Krankenpflegehelferin oder Krankenpflegehelfer.
Für Sie ist ihr Beruf nicht nur das Ergebnis Ihrer fachlichen Qualifikation. Vielmehr, Sie sind mit dem ganzen Herzen dabei, wollen den Menschen helfen, ihre Lebensqualität zu verbessern, auch wenn dies manchmal schwierig ist aufgrund der konkreten Pflege und Betreuungssituation.

Zu Ihren Aufgaben gehören zum Beispiel:
– die Grund- und medizinische Behandlungspflege
– eine Pflege, die aktiviert und mobilisiert, und die nach den neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen durchgeführt wird. Sie beteiligen sich an den Maßnahmen, die zu einer weiteren Verbesserung der Qualität führt.
Sie sind im Besitz des Führerscheins – Klasse B.

Was macht uns aus?
„Pflege mit Herz“, das ist unser Leitgedanke seit vielen Jahren. Er ist mehr als das. Denn er drückt das aus, was wir seit vielen Jahren Tag für Tag in die Tat umsetzen. Nämlich: unsere Pflege- und Hilfsbedürftigen in ihrem familiären Umfeld zu versorgen und zu betreuen und deren Angehörige nach Kräften zu unterstützen. Das tun wir, indem wir uns auf die zu Pflegenden einlassen, ihre Wünsche und Bedürfnisse kennen, und sie auch berücksichtigen.
Wir wollen nicht nur gut pflegen, betreuen, versorgen – wir wollen die Lebensqualität derer, denen wir helfen, verbessern.
Unsere Patienten und ihre Angehörigen danken uns das sehr.

Was können wir Ihnen bieten?
– eine Tätigkeit, die sie fordert und in der Sie auch gefördert werden – durch zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, extern und intern.
Wir arbeiten Sie ein – gründlich, umfassend und geben Ihnen auch vor Ort die Hilfe, die Sie vor allem in der ersten Zeit benötigen.
Wir bezahlen fair, das heißt leistungsgerecht, verbundenen mit Zuschlägen.
Sie erhalten uns von eine betriebliche Altersvorsorge und eine zusätzliche betriebliche Krankenversicherung.
Wir stellen einen Firmenwagen, den Sie auch privat nutzen können.

Kontaktieren Sie uns! Wir reden miteinander, freuen uns, Sie kennenzulernen.
Kontakt:
Hauskrankenpflege Pohl
Laubsdorfer Hauptstr. 1a
03058 Neuhausen /Spree
Telefon: 035605/384
Funk: 0172/3683061
E-Mail: hkp-pohl@laubsdorf.de
www.pflege-mit-herz-laubsdorf.de

PRESSEMITTEILUNG – HAUSKRANKENPFLEGE POHL STELLT SICH VOR

 

ANNA IST DEMENT – TEIL 20

Jeder wird sich verändern müssen
Und trotzdem. Jeder, der mit Anna zu tun hatte wusste, dass sich nicht nur Anna verändert hatte, sondern alle um sie herum. Ja, sie werden sich ändern müssen. „Wenn du zu deiner Mutter sagst, dass du ihr jetzt zum fünften Mal das Gleiche erzählt hast, dann wird das nichts an der Situation an sich ändern.“ „Aber ich kann irgendwann nicht mehr!“, entgegnete Karsta entnervt. Wenn du immer wieder das Gleiche wiederholst, dann geht es irgendwann nicht mehr.“ „Das kommt doch bei deiner Mutter gar nicht oben an“, sagte Peter. „Anna merkt nur, dass mit ihr schimpfst. Aber sie weiß nicht wirklich, warum du sauer bist.“

Du kannst über Demenz reden, aber du kannst sie nicht wegreden
„Das mag ja alles so sein. Aber ich denke, dass sie schon noch mitbekommt, dass sie stets dasselbe fragt. Nur, dass sie eben die Antwort darauf nicht mehr kennt.“ Karla mochte nicht mehr weiter darüber reden. Annas Krankheit, die Sorge darum, was noch alles passieren kann, das belastete alle. Irgendwie zog sich das durch sämtliche Gedankengänge. Manchmal sprachen sie schon morgens, 05.00 Uhr beim Frühstück, was Anna am Tag zuvor von sich gegeben hatte. „Wenn wir in Stralsund wohnen würden und wir hätten ein Haus, wo deine Mutter eine Wohnung mit hätte, im Haus oder dicht dabei, ich glaube, dann wäre alles einfacher“, sagte Peter und biss in sein Brötchen. „Entweder du erzählst morgens schon von Merkel und ihrer Flüchtlingspolitik oder über meine Mutter und ihre Krankheit.“ Klara war noch nicht bereit überhaupt zu sprechen.

Morgens um fünf Uhr beim Frühstück
Peter sagte nichts mehr. Er schlug die Zeitung auf und las einen Artikel darüber, warum die AFD in Ostdeutschland so stark geworden war. Die Ossis lebten vierzig Jahre in einer Diktatur, waren intolerant gegenüber Flüchtlingen, die es bei ihnen gar nicht gab und gingen zudem noch rechtsextremen Positionen auf den Leim. „Und warum haben in München in einem Stadtteil die AFD – Leute so einen großen Zuspruch erhalten? Die machen es sich mal wieder einfach.“ Peter knüllte die Zeitung zusammen und nahm den Sportteil zur Hand. „Wovon redest du?“ Klara schaute ihn an. „Ach nichts. Ich möchte bloß mal wissen, wieviel Mühe sich manche Journalisten machen, um Ursachen von bestimmten Stimmungen tatsächlich auf den Grund zu gehen. Die haben doch ihre Vorurteile im Kopf, wissen, was der Chefredakteur lesen will und bedienen diese Pauschalannahmen mit Fakten, die keine sind.“ Peter konnte sich darüber aufregen. Aber er würde nichts ändern. Er müsste sich selbst bewegen, einmischen. Und das kostete ihn Zeit und damit letztlich Geld.

 

ANNA IST DEMENT – Teil 19

Lukas trifft es zuerst
Klara legte den Hörer auf. „Worüber habt ihr eben gelacht?“, fragte Peter. „Stell dir vor, Mutti sagt, dass dies erst der Anfang mit ihr ist und es noch schlimmer wird. Das war irgendwie trotzig und lustig zugleich.“
„Sie bekommt schon mit, dass mit ihr etwas nicht stimmt“, sagte Peter. „Das ist irgendwie traurig. Ich glaube, dass sie deswegen zwischendurch depressiv wird, weil ihr die Situation klar wird, in der sie sich befindet.“
„Das stimmt.“ Klara verstummte und Peter auch. Am meisten war Lukas betroffen. Ihn traf alles zuerst. Anna ging zu ihrem Sohn auf den Hof, jeden Tag. Selbst wenn sie sagte, sie sei nicht dort gewesen, so war sie es doch. Lukas konnte schlecht mit alledem umgehen. Er hatte selbst mit sich genug zu tun. Erst kürzlich war er Krankenhaus. Er war knapp einem Herzinfarkt entgangen und trug jetzt zwei Stents in seiner Brust. Anna hatte das kaum zur Kenntnis genommen. Klara, Peter und Lukas waren darüber geschockt gewesen. Aber Anna hatte sich verändert. Und sie würde sich weiter verändern. Lukas konnte das schwer verarbeiten oder gar akzeptieren. Anna war seine Mutter. Und sie blieb es. Sie war trotzdem eine andere, als die, die er aus seiner Kindheit kannte. Die, die für Klara und ihn alles getan hatte, immer für die Kinder da war. Am Faden Schmalzstullen vom Balkon aus dem vierten Stock herunterließ, wenn Klara und Lukas unten spielten. Und jetzt ging sie durch Stralsund mit einem Gesicht, als wollten alle etwas Schlechtes von ihr. „Deine Mutter bleibt die, die sie war. Und sie wird trotzdem eine andere werden. Die Krankheit verändert ihre Wesenszüge. Sie kann nichts dafür. Wir müssen auf sie eingehen. Sie kann es nicht mehr.“ Das waren alles richtige Worte, die Peter da aussprach. Aber sie verhallten, denn es schmerzte zu sehr, die eigene Mutter so zu sehen, zu erleben, als sei sie ein fremder Mensch und würde sich immer weiter von ihnen entfernen.