Freiburger Pflegeservice stellt sich vor

Der Freiburger Pflegeservice betreut seine Klienten im häuslichen Umfeld – zuverlässig, vertrauensvoll, fachlich kompetent.

Inhaber des Pflegedienstes ist Patrick Bolanz. Er ist examinierter Altenpfleger und hat die Pflegedienstleitung inne. Das Wirkungsfeld ist das Stadtgebiet von Freiburg – Haslach, Weingarten, St. Georgen und Stühlinger. Seit Juli 2015 hat der Pflegedienst selbst seinen Sitz in der Gartenstadt, Stadtteil Haslach – in den ehemaligen EDEKA-Geschäftsräumen. Ein kleines Team, hochmotiviert, versorgt ca. 50 Patienten. Die Leistungen erstrecken sich über die gesamte Bandbreite dessen, was ganzheitliche Pflege und Betreuung ausmacht. Grundpflege, medizinische Behandlungspflege, Verhinderungspflege, Betreuungsleistungen.

Zudem: Das Dienstleistungsunternehmen stellt eine 24 Stunden Versorgung durch osteuropäische Haushaltskräfte sicher. Patienten können auch rund um die Uhr in der außerklinischen Intensivpflege betreut werden. Der Freiburger Pflegeservice bietet eine Reihe weiterer Dienstleistungen an und berät seine Kunden von Anbeginn umfassend.

„Freiburger Pflegeservice – Pflege mit Herz“ – diesen Leitspruch hat der Pflegdienst gewählt. „Das ist mehr als ein Slogan“, sagt sein Inhaber Patrick Bolanz. „Wir wollen danach arbeiten, handeln, leben.“ Was versteht das Pflegeteam darunter? Ein fester Stamm von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sorgt sich um seine Kunden. Das geschieht pünktlich, zuverlässig und es ist auf die unmittelbaren Bedürfnisse und Wünsche der einzelnen Pflege- und Hilfsbedürftigen ausgerichtet. „Wenn es harmonisch zugehen soll in der Beziehung von Pflegekräften und Patienten, dann muss es auch im Pflegeteam selbst harmonisch zugehen. Das eine strahlt hier direkt auf das andere aus“, ist Patrick Bolanz überzeugt. Individuelle Pflege beginnt für das Team bei der eingehenden Beratung darüber, was an Leistungen und Service möglich ist in einer ganz konkreten Situation.

Was die Web-Site so interessant macht: Es sind eine Reihe von Beispielen aufgeführt, was man tun kann, um ein drängendes Problem zu lösen. In einem Beispiel geht es um eine Frau, die in ihrem Garten gestürzt ist und wie für sie ein Badesitzlift organisiert werden konnte, um ihren Duschtag am Samstag beizubehalten. In die Gespräche und die Beratung werden alle an der Pflege Beteiligten einbezogen – Angehörige, Ärzte, Gesundheitseinrichtungen. Das Gespräch, in dem der konkrete Bedarf ermittelt wird und in einen Pflegeplan mündet, ist kostenneutral für den Kunden und seine Angehörigen. Im August des vergangenen Jahres erhielt der Pflegedienst nach der Prüfung durch den Medizinischen Dienst die Note „Sehr gut.“
„Das ist die Note für die konsequente Umsetzung unseres hohen Anspruchs an Qualität und Leistungen in der Pflege…“, schreibt Patrick Bolanz auf der Web-Site.

Worin sich der Freiburger Pflegeservice unterscheidet bei der Vorstellung auf seiner Web-Site: Die Homepage strahlt das aus, womit andere mit leeren Worthülsen oftmals nur tönen: Liebe zum Detail, Herzblut in der Sicht- und Denkweise. Und: Kreativität in der Auswahl der Fotos. Der historische Bezug bringt persönliche Nähe, lässt den Leser schmunzeln und zieht ihn hinein in das Thema der Pflege, lässt ihn quasi selbst entdecken, was für ihn wichtig ist und was ihn interessiert. Einzelne Inhalte sind gut strukturiert, und methodisch-didaktisch klasse aufbereitet. Die angeführten Beispiele regen gerade dazu an, zu denken: „Jawohl, das sind nicht nur Pflegeexperten. Nein, sie haben es auch verstanden, was man in konkreten Situationen braucht.“ Das sind manchmal Kleinigkeiten. Wie in dem einen Beispiel, in dem es darum geht, dass eine Kundin zu einem Grab gehen und dort persönlich ihre Blumen niederlegen kann. „Freiburger Pflegeservice stellt sich vor“, so lautet die Überschrift dieses Textes.

Und es kann an dieser Stelle auch nur darum gehen, auf das aufmerksam zu machen, was diesen Pflegedienst so attraktiv macht, warum man ihn kennen sollte, wenn man sich mit dem Thema Pflege und Betreuung im Raum Freiburg befasst und praktikable Antworten braucht. Die Struktur gibt vor, wie der interessierte Leser auf der Homepage navigieren kann: Leitbild, Team, Stellenangebote, Leistungen, Pflegeversicherung, 24 Stunden Betreuung.

Was gut ist: Der Leser kann sich vertiefend mit einzelnen Inhalten befassen und gelangt danach schnell wieder zum „roten Faden“ zurück, um nicht die Übersicht zu verlieren.

ZUR HOMEPAGE:  http://www.freiburger-pflegeservice.de/

Kontakt:
Freiburger Pflegeservice
Inhaber: Patrick Bolanz
Fichtestrasse 31
79115 Freiburg
Telefon: 0761-4799633
Telefax: 0761-4799634
E-Mail: info@freiburger-pflegeservice.de
www.pflegeservice24h.de

Kurzporträt Patrick Bolanz

Interview mit Patrick Bolanz

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Die Fledermäuse – Chiemsee unterstützen Akut-Krankenhäuser, Reha-Kliniken und Pflegeheime mit qualifizierten Pflegefachkräften.

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FLEDERMÄUSE-CHIEMSEE STELLEN SICH VOR

Valentina Bobb – Kurzporträt

Valentina Bobb – von der Spätaussiedlerin zur Geschäftsführerin ihres eigenen Pflegedienstes

Valentina Bobb hat einen außergewöhnlichen Weg hinter sich. Sie ist 1999 von Kasachstan nach Deutschland gekommen – als Spätaussiedlerin. In Kasachstan hat sie in einer Schuhfabrik gearbeitet und parallel ein Fernstudium an der Fachhochschule für Lederwarentechnologie absolviert. In Deutschland angekommen hat sie zunächst eine Sprachschule besucht und sechs Monate danach Deutsch gelernt. Danach war sie als Reinigungskraft tätig. Im Jahr 2000 las sie zufällig in einer Tageszeitung, dass aushilfsweise Reinigungskräfte in einem Altenpflegeheim gesucht werden. Das war faktisch der Beginn ihrer Tätigkeit in der Pflege. Ihr jüngster Sohn ging damals noch in den Kindergarten. Eines Tages las sie dort eine Anzeige, in der eine Haushaltshelferin für eine Arztfamilie gesucht wurde. Sie hat sich dort vorgestellt. Es fiel ihr immer noch schwer, deutsch zu sprechen. Sie war sich deshalb sicher, dass die Familie sie nicht einstellen würde. Aber es kam anders. Zwei Tage nach dem Vorstellungsgespräch bekam sie die Zusage für eine Anstellung. Sie war dort insgesamt zwei Jahre tätig. Die Familie Scheuer hat ihr dabei sehr geholfen, Deutsch zu lernen. Eine wichtiges Motiv, warum sich Valentina Bobb für die Pflege und Betreuung als ihren Beruf entschied war, dass ihre Mutter im 1999 in Kasachstan verstarb. Sie hätte nach ihrer Ansicht noch länger leben können, wenn sie die richtige Pflege und Betreuung bekommen hätte und natürlich auch die nötigen Medikamente. Damals hatte sie sich geschworen, Menschen in ähnlichen Situationen zu helfen. Das war sozusagen der auslösende Gedanke dafür in die Pflege zu gehen. Und noch ein Umstand hat dazu beigetragen: In der Arztfamilie war ein 90-jähriger Opa zu pflegen. Das hat sie mitgeprägt, weil sie gesehen und erlebt hat, wie wichtig gute Pflege und Betreuung sein kann. Während ihrer zweijährigen Tätigkeit in einer Arztfamilie hat Valentina Bobb auch noch eine Hauswirtschaftsschule besucht. Sie konnte so ihre Sprachkenntnisse vertiefen und lernte professionell zu kochen und andere wichtige in der Hauswirtschaft. Die Schule hat sie mit der Note „sehr gut“ abgeschlossen.

Später hat sie eine Altenpflegeschule in Simmern besucht und mit der Note 1,0 abgeschlossen. Im Anschluss daran ist sie in einen Pflegedienst gegangen und hat dort als examinierte Altenpflegerin 9 Jahre gearbeitet. Sie erhielt verantwortungsvolle Aufgaben, wurde zur Stellvertreterin im Pflegedienst.

Christine Wolf, die Inhaberin des Pflegedienstes, schickte sie 2010 zum Lehrgang für Pflegedienstleitungen nach Wiesbaden.

Es vergingen wieder Jahre, in denen sie festangestellt in der Position der Pflegedienstleitung arbeitete, vor allem in der außerklinischen Intensivpflege und Heimbeatmung. Sie sammelte weiter an Erfahrungen und beschloss in diesem Jahr, sich auf eigene Füße zu stellen, einen eigenen Pflegedienst zu gründen.

Seit dem 01.12.2017 ist das nun Wirklichkeit geworden. Sie hat den Pflegedienst Bobb eröffnet, gemeinsam mit ihrem Mann Leonid und ihrem Sohn Dennis.

Valentina Bobb ist geachtet – von ihrem Team und ihren Klienten. Sie hat Herz, verfügt inzwischen über viele Erfahrungen in der Pflege, besonders in der außerklinischen Intensiv- und Beatmungspflege. Sie hat ihre Berufung gefunden.

„Aber eines ist mir ganz besonders wichtig: Ohne meine vier Männer hätte ich das alles nicht geschafft. Ja, ich hätte mich wohl nicht getraut, diesen Weg zu gehen. Sie unterstützen mich in allem, was bei diesem Neuanfang so wichtig ist. Sie motivieren mich, geben mir Kraft, helfen, wo sie können – jeder an seinem Platz. Meinem Mann Leonid und meinen drei Söhnen Dmitrij, Viktor und Denis danke ich deshalb von Herzen. Sie – und natürlich mein gesamtes Team – sind meine wichtigsten Stützen in diesen Tagen und Wochen“, sagt Valentina Bobb heute.

Kontakt:

Pflegedienst Bobb UG (haftungsbeschränkt)
Pflegedienst Bobb
Inhaber: Leonid und Denis Bobb
Geschäftsführerin/Pflegedienstleitung
Valentina Bobb (Examinierte Altenpflegerin)
Wiesbachstraße 12
55576 Zotzenheim
Tel.: 06701 9111911
Fax.: 06701 9111912
Handy: 016096974205
Email: valentina@pflegedienst-bobb.de

Zur Homepage:

http://www.pflegedienst-bobb.de

 

 

 

Pflegedienst Bobb stellt sich vor

LEISTUNGSBESCHREIBUNG

Der ambulante Pflegedienst Bobb ist ein junges Unternehmen. Er wurde am 01.12.2017 von den Kranken- und Pflegekassen zugelassen. Und dennoch: Das Team um Valentina Bobb besitzt viel Erfahrungen in der Pflege und eine hohe Fach- und Sozialkompetenz.
Das Ziel des Pflegedienstes besteht darin, pflege- und hilfsbedürftige Menschen zu versorgen und zu betreuen und ihnen so zu ermöglichen, in der vertrauten häuslichen Umgebung zu verbleiben.

Das Team hat sich die Aussagen von Rob Bell zu eigen gemacht: Mit dir. Für dich. Vor dir.
Darunter verstehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sich umfassend und ganzheitlich um die Pflegebedürftigen und die zu Betreuenden zu kümmern, sensibel zu agieren und die Wünsche jedes einzelnen Menschen zu achten.

Das Leistungsportfolio erstreckt sich von der Grund- und Behandlungspflege, die Verhinderungspflege, die Betreuungsleistungen bis hin zur hauswirtschaftlichen Versorgung. Eine wichtige Kernkompetenz besteht in der außerklinischen Intensivpflege und Heimbeatmung.
Die Schwerpunkte liegen dabei in der invasiven, noninvasiven Beatmung und Tracheostomapflege sowie in der Versorgung von Menschen im Wachkoma, mit ALS, Multipler Sklerose, Locked-in oder Schädel-Hirn-Trauma.

Zudem: Der ambulante Pflegedienst Bobb betreut die Intensiv-Wohngemeinschaft „KARL-HEINZ“. Sie ist darauf ausgerichtet Menschen zu helfen, die aufgrund einer Erkrankung oder eines schweren Unfalls auf Unterstützung angewiesen sind. Zurzeit befinden sich drei Patienten in der Wohngemeinschaft die dort vom Team des Pflegedienstes Bobb betreut werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind entsprechend geschult und bilden sich kontinuierlich weiter.
Die Patienten werden 24 Stunden am Tag betreut. Das Fachpersonal arbeitet jeweils in einem 12-Stunden-Rhythmus.
Den Bewohnern der Intensiv-Wohngemeinschaft „KARL-HEINZ“ stehen jeweils drei Zimmer zur Verfügung. Sie können gemeinsam mit ihren Angehörigen diese selbst mit eigenen Möbeln und Gegenständen einrichten. Die Atmosphäre in der Wohngemeinschaft ist familiär. Die Bewohner sollen sich fühlen wie Zuhause.
Die medizinische Betreuung wird von einem Hausarzt wahrgenommen, den die Bewohner selbst bestimmen können. Sie können aber auch auf die bewährte Zusammenarbeit mit dem Hausarzt des Pflegedienstes Bobb zurückgreifen.

Des Weiteren: Das Team um Valentina Bobb arbeitet eng mit Logopäden, Ergotherapeuten sowie im Physiotherapeuten zusammen. Das Haus ist zentral gelegen. Die Wohngemeinschaft schließt einen normalen Mietvertrag mit dem Vermieter ab. Der Pflegedienst Bobb kümmert sich mit hohem Sachverstand, viel Herz und Einfühlungsvermögen um die Bewohner und seine Angehörigen.

Das Team:
Leonid Bobb – Geschäftsinhaber, Sicherheitstechnischer Betreuer,
Denis Bobb – Geschäftsinhaber, Verwaltung, Qualitätsmanagement-Beauftragter (QMB)
Valentina Bobb: Geschäftsführerin, Pflegedienstleitung, examinierte Pflegefachkraft, besitzt den IHCLS Ausweis (Notfall- und Reanimationstraining).
Arusyak Zengil – Stellvertretende Pflegedienstleitung, examinierte Pflegefachkraft, Ausbildungsmentorin; besitzt den IHCLS Ausweis (Notfall- und Reanimationstraining).
Marie-Joelle Herrmann – Teamleitung Wohngemeinschaft, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin; besitzt den IHCLS Ausweis (Notfall- und Reanimationstraining).
Gabi Rech – Fachkraft für Intensivpflege, Weiterbildung für die Intensivpflege.
Wolfgang Debes – Fachpfleger für Intensivmedizin
Ewelina Nowacka – staatlich anerkannte Krankenpflegehelferin, einjährige Ausbildung
Gabriela Balchanowska – Pflegehilfskraft für Intensivpflege,
Anzhela Kirilova – Pflegehilfskraft für Intensivpflege
Sabine Nowicki – Pflegehilfskraft für Intensivpflege
Pia Hasselbach – Hauswirtschaft in der Intensiv – Wohngemeinschaft
Mehr: http://www.pflegedienst-bobb.de

Valentina Bobb – Kurzporträt

 

INTERVIEW MIT EVI HABEREDER

Evi Habereder ist die Inhaberin der "Fledermäuse – Chiemsee". Die Firma bietet für Akut-Krankenhäuser, Reha-Kliniken und Pflegeheime qualifizierte Pflegefachkräfte an. In der Firma arbeiten gegenwärtig 30 Mitarbeiter.

Frau Habereder, wie verlief Ihr beruflicher Werdegang vor der Gründung Ihrer Firma?

Nach meinem Examen im Jahr 1979 habe ich auf unterschiedlichen Intensivstationen und im OP gearbeitet.
1987 bin ich in einen anderen Fachbereich gewechselt – den der Reha – Klinik. Von 1994 an bis 1998 habe ich eine Reha- Abteilung organisatorisch aufgebaut und geleitet. Das war in Vogtareuth.

Bis wann haben Sie das gemacht?

Bis 2007 war ich in Leitungsfunktionen in diesem Bereich tätig. Die letzten fünf Jahre war ich als Pflegedienstleitung für zwei Kliniken verantwortlich – das waren zwei Reha-Abteilungen im Verbund.

Was waren das für Reha-Patienten?

Aus der Orthopädie und Kardiologie.
2007 habe ich mich dann selbstständig gemacht.

Was war für Sie die Initialzündung, Ihr eigenes Unternehmen zu gründen?

Während meiner Tätigkeit in den Krankenhäusern habe ich den permanenten Mangel an Pflegefachkräften erlebt. Einer meiner Geschäftsführer hatte damals die Idee, Pflegefachkräfte über das Modell der „Ich-AG“ anzumelden. Wir hatten dazu viele Bewerbungen.

Und war das erfolgreich?

Nein. Das Thema der Scheinselbstständigkeit kam auf und wir haben das dann nicht verwirklichen können. Trotzdem blieb ja folgende Situation: Auf der einen Seite fehlten immer noch die Fachkräfte und andererseits gab es so viele potenzielle Bewerber, die aushelfen wollten.

Konnten Sie denn daraus was machen?

Ja. Ich traf damals auf Frau Falkenhain. Sie betrieb bereits eine Firma, die Fachkräfte an Krankenhäuser und Altenpflegeheime vermittelte. Wir haben deshalb zusammen eine GbR gegründet und wurden Partnerinnen. Später haben wir uns entschieden, dass jeder ein bestimmtes Gebiet betreut und haben uns getrennt.

Was ist Ihnen am Anfang leicht gefallen und wo hatten Sie Schwierigkeiten?

Nun, zunächst hatte ich ja ein Konzept im Kopf. Es ging darum, mit der eigenen Persönlichkeit, dem fachlichen Hintergrund und einem Netzwerk aus meiner früheren Tätigkeit eine gute Kooperation für beide Seiten zu entwickeln – für die medizinischen und pflegerischen Einrichtungen und für mein Unternehmen. Natürlich musste das auch erst einmal richtig laufen und die Entscheidungsträger überzeugt werden. Wichtig war, auf den Punkt zu wissen, welche Krankenschwester zum Beispiel für welchen Dienst in Frage kommt. Kaufmännisch kam ich gut klar. Während meiner früheren Tätigkeit habe ich ja noch meinen Betriebswirt für Gesundheit absolviert. Von der dortigen Fachhochschule bekam ich von den Professoren auch Unterstützung darin, einen Geschäftsplan richtig aufzustellen, darauf zu achten, was auf jeden Fall hineingehörte. Im Prinzip habe ich es genossen, mich selbstständig zu machen. Ich hatte vorher auch viel Freiheit, konnte viele Ideen einbringen. Doch je größer die Einrichtungen waren, desto komplizierter wurden die Entscheidungsprozesse und am Schluss stand oft ein „Nein“.

Was macht Ihrer Meinung nach ein starkes Team aus?

Die Fähigkeit, sich schnell zurechtzufinden, selbstständig zu arbeiten, einfach flexibel zu sein. Ich brauche ebenso ein ehrliches Feedback. Wenn ich merke, dass ich es nicht bekomme, dann hole ich es mir ohnehin aus der jeweiligen Einsatzstelle. Aber ich finde es besser, wenn es aus dem Team herauskommt. Gerade, wenn es mal nicht so gelaufen ist. Ansonsten verfahre ich nach dem Prinzip: Es läuft gut, wenn nichts zu hören ist – denn ansonsten würden sich die Mitarbeiter melden. Und das ist schon eine Stärke,  aus dem Team heraus zu agieren.

Wo sehen Sie die Gründe für den mitunter schlechten Ruf von medizinischen und pflegerischen Einrichtungen?

Da ist vieles auf die zu hohe Arbeitsbelastung zurückzuführen. Dann bleibt die Qualität auf der Strecke. Darin sehe ich nach wie vor einen wichtigen Grund.

Was hat sich für Sie persönlich seit der Gründung des Unternehmens geändert?

Die Bedingungen in der Arbeit verändern sich und darauf muss man sich einstellen. Grundsätzlich sage ich: Ich würde den Weg immer wieder gehen. Das ist wirklich mein Masterplan bis zur Rente. Vor allem: Ich kann selbst meine Prioritäten festlegen und auch meine Freizeit ganz anders planen. Ich könnte es  mir also nicht vorstellen, noch einmal in eine Festanstellung in ein Krankenhaus zu gehen.

Was macht für Sie eine individuelle Betreuung Ihrer Kunden aus?

Der wichtigste Punkt ist: die Vorgespräche sehr gründlich führen. Die PDL sagen mir, was sie für Dienste benötigen. Und ich schlage dann vor, mich gleich mit den Stationsleitungen in Verbindung zu setzen, möglichst individuell und genau abzusprechen, was für Fachkräfte für einen bestimmten Dienst gebraucht werden. Der persönliche Kontakt ist hierbei ganz  wichtig. Ich gehe oft selbst mit auf die Stationen – ich kenne die Leute manchmal noch aus meiner früheren Tätigkeit und so kann ich einen ganz engen persönlichen Kontakt pflegen.

Was ist für Sie persönliches Glück?

Glück ist für mich: Ich arbeite heute so, wie ich es schon immer wollte.

Frau Habereder, vielen Dank für das Gespräch.