DER MENSCH UND DIE UNTERNEHMERIN MECHTHILD BRUCHHÄUSER-EBELING

Mechthild Bruchhäuser- Ebeling hatte schon einen interessanten Berufs- und Lebensweg hinter sich gebracht, bevor sie in die Pflegebranche einstieg. Sie machte ihr Abitur, erlernte den Beruf der Industriekauffrau und arbeitete in ihm vier Jahre. Anschließend studierte sie Wirtschaftswissenschaften. Das alles meisterte sie mit der dafür nötigen Energie und dem Willen, gute und sehr gute Ergebnisse zu erreichen. Und nicht nur das. Sie bekam in dieser Zeit ihre Kinder und musste sich darum kümmern, wie sie nun alles miteinander vereinen konnte – Beruf und Familie. Die Zeiten damals waren noch andere. Es gab zum Beispiel nicht genügend Kita-Plätze.
Da kam sie auf eine außergewöhnliche Idee: Sie gründete eine sogenannte Spielgruppe – zusammen mit einer Mutter. Das gefiel ihren Kindern, denn die waren dort gut aufgehoben, und sie konnten gemeinsam mit anderen Kindern spielen, die von ihren Müttern dort hingebracht wurden.

Unternehmerin sein und soziales Engagement nicht aus den Augen verlieren
Mechthild Bruchhäuser-Ebeling vereint zwei Eigenschaften in sich: Sie ist zum einen ein Mensch, der etwas unternimmt, der weiß, was er will. Und sie knüpft ihr berufliches Engagement immer auch an Grundsätze, die von sozialem Engagement geprägt sind. Das hat sie sich bis heute erhalten und führt entsprechend ihre Firma. Was schon früh auffiel war die Tatsache, dass Mechthild Bruchhäuser-Ebeling erfinderisch war. Das kam unter anderem ihren Kindern zugute. Sie initiierte eine Schwimmgruppe oder leitete eine Ferienzeit. Das war für ihre Kinder gut und bereitete anderen Kindern ebenfalls Freude.

Eigentum verpflichtet
2008 war ein Wendepunkt. Mechthild Bruchhäuser-Ebeling übernahm gemeinsam mit einer Freundin eine Pflegefirma, die sie seit 2015 alleine führt. Mechthild Bruchhäuser Ebeling wollte von Anbeginn der Firma ihre ganz eigene Prägung geben. Im Zentrum des Denken und Handelns standen zunächst ihre Mitarbeiter. Sie wusste, geht es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gut, fühlen sie sich wohl, dann werden sie das an die Pflege- und Hilfsbedürftigen weitergeben. Also ging sie daran, einiges anders zu machen, als es vorher war. Es kamen neue Pflegedienstleitungen, zum Beispiel Alexandra Degner. Sie war schon im Unternehmen und hatte sich entsprechend qualifiziert. Seit 2016 ist Saskia Ebeling ebenfalls Geschäftsführerin im Unternehmen. Mechthild Bruchhäuser- Ebeling schloss neue Vergütungsvereinbarungen mit den Pflege – und Krankenkassen, stellte neue Pflegekräfte ein, um die Belastungsspitzen zu reduzieren. Ihr kam dabei zugute, dass sie aus ihren vorherigen Tätigkeiten kaufmännisches Wissen mitbrachte und es gewohnt war, die Dinge einfach anzupacken.
Sie ist noch heute davon überzeugt, dass nur diejenigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sich mit vollem Engagement einsetzen, die auch selbst eine entsprechende Wertschätzung ihrer Arbeit erfahren.
„Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sollten so behandelt werden, wie ich es selbst wollte, wenn ich bei einem Arbeitgeber wäre“ – das ist einer der Leitsprüche von ihr. Er stammt aus der Zeit, als sie in die Firma eintrat und überlegte, was verändert werden sollte. Mechthild Bruchhäuser-Ebeling lehnt sich auch heute nicht zurück. Sie hat zum Beispiel im vergangenen Jahr ihre Heimleiterausbildung erfolgreich abgeschlossen.
„Ich finde es wichtig, selbst aktiv in diesem Prozess zu bleiben, weiterhin an der eigenen Fort-und Weiterbildung zu arbeiten“, sagt sie in diesem Zusammenhang. Verändert hat sich viel: Die Gehälter sind transparenter geworden, die betriebliche Altersvorsorge und die Gesundheitsvorsorge wurden erweitert. Mütter können ihre Kinder bei Tagesmüttern betreuen lassen. Mechthild Bruchhäuser-Ebeling initiierte dafür eine Kita, die sich im gleichen Gebäude befindet und mit allem ausgestattet, was den Aufenthalt der kleinen Gäste so angenehm wie möglich macht.

Vertrauen kommt zuerst
Pflege ist zuerst Vertrauenssache – das ist weiterer Leitgedanke von Mechthild Bruchhäuser-Ebeling. „Die Pflege sollte nach den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden ablaufen und nicht umgekehrt“, sagt sie in diesem Zusammenhang. Für sie ist es wichtig, dass die Mitarbeiter sich einfühlen in die Situation, die Empathie an den Tag legen, die sie selbst auch erwarten würden, müssten sie selbst gepflegt oder betreut werden.

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