WARUM ICH ÜBER DEN ALLTAG ERZÄHLE


Unser ganzes Leben besteht aus Alltäglichem – aus kleinen Sorgen und großen, aus Kummer, Liebe, Leidenschaft, fantastischen Erfolgen und schlimmen Niederlagen.

Der Sonntag oder der Feiertag, sie sind wichtig, dienen meistens dem Innehalten, aber unsere Energie, unsere Motivation stecken wir vor allem in den Alltag.

Diese ‚alltägliche Wirklichkeit‘ erlebt jeder anders, nimmt sie ganz individuell wahr, schaut von seinem Fenster aus auf die Realität, die er wahrnimmt.

 

 

MEINE KERNTHEMEN SIND:

‚ANNA IST DEMENT‘

Ich erzähle in diesen Texten über meine persönlichen Erfahrungen und die Erlebnisse anderer Menschen im Umgang mit der Krankheit Demenz.
Ist ein Angehöriger dement, so ist die gesamte Familie betroffen.

Ich wähle dafür die Form der Kurzgeschichte, weil ich so individueller über die Herausforderungen, Verstrickungen, Konflikte, schönen und schlimmen Seiten im Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen aufzeigen kann.

Das Leben der gesamten Familie, der Angehörigen und Freunde wird auf den Kopf gestellt. Ein wichtiger Grund, warum ich ‚Anna ist dement‘ als Familiengeschichte schreibe.

 

‚MEIN FREUND, DER ALLTAG‘

RUBRIK ‚ALLTÄGLICHES‘ 

Ich schreibe über das, was ich kenne, mein eigenes Leben, meine Beobachtungen und meine Gespräche mit anderen Menschen.
Heißt das, dass ich alles im Alltag selbst erlebt haben muss, worüber ich erzähle? Zum großen Teil schon.

Ich schreibe ja über mich selbst, über meine Familie, meine Freunde und über mein Zuhause. Natürlich entstehen aber auch Bilder und Situationen in meiner Phantasie, die ich in meine Texte mit einfließen lasse.
Was mir wichtig ist: Es geht mir weniger darum, im Alltag ausschließlich Neues zu entdecken. Für mich ist es hingegen viel faszinierender, scheinbar banale Begebenheiten mit meinen Augen neu zu sehen, zu entdecken und zu beschreiben.

 

RUBRIK ‚SCHREIB-ALLTAG‘ 

Der Einblick in meine Schreibwerkstatt soll die schweißtreibenden Aspekte des Handwerks ‚Schreiben‘ zeigen, aber auch die schönen Seiten, nämlich wenn es gelingt, Gedachtes zu strukturieren und aufs Papier zu bringen, Leser mit Worten zu berühren.

 

RUBRIK ‚50 KILO ABNEHMEN‘   

In dieser Rubrik erzähle ich anhand des eigenen Beispiels, dass es ohne gesunde Lebensweise nicht geht, dass sie faktisch die Voraussetzung und zugleich Bestandteil von hoher Lebensqualität ist. Damit es anschaulicher wird, stelle ich mich als Person in den Mittelpunkt und schildere meine persönlichen Anstrengungen, mein Gewicht zu reduzieren.
Ich weiß: Ich setze mich hier selbst unter einen enormen Druck. Aber es ist die glaubwürdigste Art, darüber zu schreiben.



Und schließlich:

‚IANA SALENKO – GESPRÄCHE MIT EINER PRIMA BALLERINA‘

In meinen Texten über die Gespräche mit einer Prima Ballerina zeige ich, dass selbst einen Star vor allem der Alltag mit seinen kleinen und großen Dingen in den Bann schlägt.

Was mir noch wichtig ist:
Das sind meine persönlichen Erfahrungen, die ich in den vergangenen Jahren gemacht habe und: die ich täglich neu mache. Sie spielen in allen Texten und Gedanken eine herausragende Rolle.

Warum?
Weil sie sozusagen die Plattform dafür sind, die Dinge aus der eigenen Sicht zu betrachten und es vor allem dem Leser zu überlassen, seine ganz eigenen Schlüsse daraus zu ziehen.
Diese Vorgehensweise hat mich eines gelehrt – mich in den Kopf meines Gegenübers mit hineinzubegeben, ihn von dieser Position aus zu verstehen.

 

Biografie des Autors

Der Autor wurde am 06.August 1952 geboren und hat nach seinem Abitur in Dresden ein technisches Studium zum Diplom-Ingenieur (FH) absolviert.

Später, von 1981 bis 1985, hat er in Moskau Volkswirtschaft studiert und war hautnah mit dabei, als der Prozess der Perestroika begann.

1987 bis 1990 hat der Autor zum Thema der menschlichen Dimension im KSZE-Prozess promoviert und sie nach der Wende erfolgreich verteidigt (Dr.rer.pol.).

Der Autor ist heute freiberuflich als Blogger und Autor tätig.