WARUM ICH ÜBER DEN ALLTAG ERZÄHLE

Unser ganzes Leben besteht aus Alltäglichem – aus kleinen Sorgen und großen, aus Kummer, Liebe, Leidenschaft, fantastischen Erfolgen und schlimmen Niederlagen.

Der Sonntag oder der Feiertag, sie sind wichtig, dienen meistens dem Innehalten, aber unsere Energie, unsere Motivation stecken wir in den Alltag.

Diese ‚alltägliche Wirklichkeit‘ erlebt jeder anders, nimmt sie ganz individuell wahr.

Deshalb will ich keine allgemeingültigen Gesetzmäßigkeiten herausarbeiten, die man vielleicht im Alltag beachten sollte.

Nein, ich kann nur von meinem Erfahrungshorizont aus schreiben.
Darum wähle ich auch in den meisten Texten die ‚Ich-Erzählperspektive‘.

MEINE KERNTHEMEN SIND:

‚MEIN FREUND, DER ALLTAG‘

RUBRIK ‚ALLTÄGLICHES‘ 
Begebenheiten aus dem Alltag, Beobachtungen und Schilderungen von verschiedenen Menschen.

RUBRIK ‚50 KILO ABNEHMEN‘   
In dieser Rubrik erzähle ich anhand des eigenen Beispiels, dass es ohne gesunde Lebensweise nicht mehr geht, dass sie faktisch die Voraussetzung und zugleich Bestandteil von hoher Lebensqualität ist.

Damit es anschaulicher wird, stelle ich mich als Person in den Mittelpunkt und schildere meine persönlichen Anstrengungen, mein Gewicht zu reduzieren.
Ich weiß: Ich setze mich hier selbst unter einen enormen Druck. Aber es ist die glaubwürdigste Art, darüber zu schreiben.

RUBRIK ‚JEEPY‘ 
Hier veröffentliche ich kleinere Erzählungen für Kinder über den kleinen Jeep und seine Abenteuer in der Welt des Klimawandels und technischen Umbruchs.

RUBRIK ‚SCHREIB-ALLTAG‘ 
Der Einblick in meine Schreibwerkstatt soll die schweißtreibenden Aspekte des Handwerks ‚Schreiben‘ zeigen, aber auch die schönen Seiten, nämlich wenn es gelingt, Gedachtes zu strukturieren und aufs Papier zu bringen, Leser mit Worten zu berühren.

‚MENSCHEN IN DER PFLEGE‘

Ich veröffentliche hier Interviews über Pflegeeinrichtungen, über Menschen, die in der Pflege arbeiten und ermögliche ihnen so, sich selbst vorzustellen – bei Pflege-und Hilfsbedürftigen und deren Angehörigen. Pflegeeinrichtungen suchen Pflegekräfte, und wiederum Pflegekräfte sind auf der Suche nach neuen Herausforderungen – wollen wissen, worauf sie sich mit ihrer neuen Arbeitsstelle einlassen.
Die RUBRIK  ‚FIRMENPORTRÄTS‘ bietet dafür eine entsprechende Plattform.

Es ist eine alte Weisheit: Menschen vertrauen auf Worte. Sie vertrauen aber noch mehr auf das Gesagte, wenn sie die ‚Denke‘ des Einzelnen dahinter verstehen – wissen, wo er herkommt und warum ihm bestimmte Werte wichtig sind.

Interviews und Gespräche mit Pflegedienstinhaberin, Pflegedienstleitungen, Altenpflegerinnen und Altenpflegern bringen das besonders anschaulich zum Ausdruck.

‚ANNA IST DEMENT‘

Ich erzähle hier meine persönlichen und die Erfahrungen anderer Menschen im Umgang mit der Krankheit Alzheimer und Demenz.
Ist ein Angehöriger dement, so ist die gesamte Familie betroffen.

Ich wähle dafür die Form der Kurzgeschichte, weil ich so individueller die Herausforderungen, Verstrickungen, Konflikte, schönen und schlimmen Seiten im Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen aufzeigen kann.

Das Leben der gesamten Familie, der Angehörigen und Freunde wird auf den Kopf gestellt. Ein wichtiger Grund, warum ich ‚Anna ist dement‘ als Familiengeschichte schreibe.


Und schließlich:

‚IANA SALENKO – GESPRÄCHE MIT EINER PRIMA BALLERINA‘

In meinen Texten über die Gespräche mit einer Prima Ballerina zeige ich, dass selbst einen Star vor allem der Alltag mit seinen kleinen und großen Dingen in den Bann schlägt.

Was mir noch wichtig ist:
Das sind meine persönlichen Erfahrungen, die ich in den vergangenen Jahren gemacht habe und: die ich täglich neu mache. Sie spielen in allen Texten und Gedanken eine herausragende Rolle.

Warum?
Weil sie sozusagen die Plattform dafür sind, die Dinge aus der eigenen Sicht zu betrachten und es vor allem dem Leser zu überlassen, seine ganz eigenen Schlüsse daraus zu ziehen.
Diese Vorgehensweise hat mich eines gelehrt – mich in den Kopf meines Gegenübers mit hineinzubegeben, ihn von dieser Position aus zu verstehen.

MEIN PERSÖNLCHER WERDEGANG:
Ich habe nach dem Abitur zunächst ein technisches Studium absolviert und mit dem Diplom eines Fachhochschulingenieurs für Schiffsmaschinen abgeschlossen.

Später habe ich Volkswirtschaft studiert (1981-1985) und anschließend promoviert (1990).

Ich bin Hochschullehrer und Dozent, Coach – mit den Schwerpunkten der Kommunikation und des Selbstmanagements und arbeite zudem freiberuflich als Journalist und Texter.

Die Kenntnisse und die Erkenntnisse, die Irrwege, Umwege und die positiven Momente aus dem Studium, den Berufsjahren – sie alle fließen hier mit ein.

Die beste Hochschule und das beste Training allerdings ist nach meiner Erkenntnis der Alltag selbst, die Gespräche mit anderen Menschen, aus denen man unendlichen Reichtum schöpfen kann.