WANN TAUSCHT DEIN OPA MICH GEGEN EIN ELEKTROAUTO EIN?

JEEPY

Hallo Krümel,
ich war beim Arzt, oder genauer gesagt zur Durchsicht in der Autowerkstatt, schauen, ob alles mit mir in Ordnung ist.
Mir geht es super und ich will auf jeden Fall noch zwei Jahre mit meinem Fahrer, deinem Opa, zusammen sein.

Und mit dir und mit Oma natürlich. Aber wie lange ich das wirklich noch darf, das ist die große Frage. Wenn du groß bist, dann gibt es mich, deinen geliebten Jeepy, nicht mehr.

Denn dann fahren die Autos mit Batterie oder mit Wasserstoff, der Umwelt zur Liebe. Und das ist ja wichtig, dass sich das Klima weiter verbessert.

Wir müssen noch viel mehr tun, sagen alle. Ich sage das auch. Ich überlege ja schon, ob dein Opa mir einen Elektroantrieb einbaut, doch das ist wohl Quatsch und viel zu teuer. Dein Opa sagt: „Du, Jeepy, bleibst noch ein bisschen bei uns, fährst Krümel durch die Gegend.

Und vielleicht kauft dein Opa ja später mal ein Auto aus der Fabrik, die gerade nicht weit weg von uns entsteht.

Aber bis dahin, lieber Krümel, wollen wir alle noch ein bisschen Spaß zusammen haben. Immerhin haben wir ja schon den ganz großen Geländewagen, meinen Vorgänger, gegen mich, ein viel kleineres und damit sparsameres Auto eingetauscht.

Also ein bisschen werde ich noch bei dir sein und dich hören, wenn du freudig rufst: „Jiiiiipiiii…“
Dein Jeepy

SCHREIB-ALLTAG (13)

WAS IST SPANNEND AM SCHREIBEN?

Mir tut mein Nacken weh vom Schreiben, mein Rücken auch. Trotzdem ist das Schreiben wie eine Droge.

Selbst wenn du Schmerzen hast, machst du weiter.
Oder wenn du doch mal längere Zeit aussetzt, willst du wieder weiterschreiben.

Was ist faszinierend an diesem Schreibprozess?

Auf den ersten Blick gar nichts, auf den zweiten siehst du die Anstrengungen. Und erst dann, langsam begreifst du, dass du viel intensiver über dein Leben nachdenkst, über Sinn und Unsinn von vielen Dingen.

Du musst viel sensibler beobachten, dich selbst und auch andere.
Du kannst nicht über den Kopf von jemandem hinwegschreiben, du musst durch seinen Kopf hindurch, in die Gedanken deines Protagonisten rein. Ich glaub‘, das ist das Spannende am Schreiben.

ANNA IST DEMENT – (55)

GLAUB‘ MAL NICHT, DASS ICH NICHT MEHR RAUSGEHE

Anna sträubt sich dagegen, mit Hilfe von Klara eine Einkaufsliste zu schreiben. Sie will nicht wahrhaben, dass sie gar nicht mehr allein vor die Tür geht, schon gar nicht bis zum Supermarkt.

„Mutti, ich ruf‘ dich morgen Vormittag an und dann schreibst du die Einkaufsliste für Lukas.“
„Einkaufsliste für Lukas? Wieso Einkaufsliste für Lukas?“
„Mutti, Lukas geht doch einkaufen für dich. Er muss wissen, was du brauchst.“

„Wieso muss der wissen, was ich brauch‘?“
„Weil Lukas für dich einkauft, damit du alles hast.“
„Das mach‘ ich doch allein“, sagte Anna.
„Du gehst seit Wochen schon nicht mehr raus“, antwortete Klara. Sie hatte Mühe, sich zu beherrschen.

„Also das ist ja das letzte, dass du so etwas sagst.
Lukas war noch nie für mich einkaufen. Das mach ich immer noch allein.“

„Aber Mutti, du gehst nicht einmal mehr zum Briefkasten runter.“
„Dass du das zu mir sagst, das hätte ich nicht gedacht.“
„Ich auch nicht, Mutti“, sagte Klara jetzt schon ein wenig erbost.

Doch sie bereute ihren Ton im selben Moment.
„Mutti, wir alle wollen doch, dass es dir gut“, sagte Klara jetzt wieder versöhnlicher.
„Das weiß ich doch. Aber glaub‘ mal nicht, dass ich nicht mehr rausgehe!“

‚Ich weiß aber, dass du nicht mehr rausgehst‘, dachte Klara jetzt.
„Mutti, das ist ja schön, dann helfe ich dir, deine Einkaufsliste zu schreiben“, sagte Klara stattdessen laut.

„Ja, in Ordnung“, meinte Anna nun.
Am nächsten Tag rief Klara erneut bei Anna an.

„Hallo Mutti, wollen wir mal schnell deine Einkaufsliste durchgehen?“, fragte Klara sie.

„Welche Liste? Ich brauch‘ keine Liste!“, antwortete Anna mürrisch. Eine Stunde später war die Liste trotz Annas erneuten anfänglichen Widerstandes geschrieben.

„Und was soll ich jetzt damit?“, fragte Anna.
In dem Moment klingelte es bei Anna an der Tür.

Es war Lukas. Er holte die Liste und ging zum Supermarkt, ohne Anna. Wie jeden Samstag.

50 KILO ABNEHMEN – (24)

JEDEN TAG SICH NEU ÜBERWINDEN

Es erzählt sich so wunderbar, was du für ein Held bist, weil du ja jeden Tag früh ins Fitness-Studio reinfährst. Den Wecker morgens aber interessiert das nicht - er klingelt 3.40 Uhr, und zwar erbarmungslos.

Es sind nun schon vier Tage, an denen ich nicht im Fitness-Studio war. Am Freitag hatte ich einen Termin und gestern auch.

Samstag und Sonntag fahre ich grundsätzlich nicht nach Berlin rein.
Ich bin ehrlich, ich hätte trotzdem vorher ins Studio fahren können, aber ich habe mir die Ausreden so zurecht- gelegt, als könnte ich angeblich nicht die Zeit für das Training aufbringen.

4.15 Uhr heute Morgen. Ich sitze seit einer halben Stunde in der Küche, der Kaffee läuft durch, die Zeitung ist mal wieder nicht im Briefkasten, ich habe schlechte Laune, aber ich sitze und schreibe auf dem Handy.

Um 5.00 Uhr geht es nach Berlin Mitte, erst Klara absetzen, dann ins Fitness-Studio.

Ich habe das täglich gleichablaufende Procedere gestern am Tresen im Autohaus einer Mitarbeiterin erzählt, als ich das Auto von der Durchsicht abholte.

Sie hat es mir nicht geglaubt. Und ehrlich, ich glaube es ja selbst kaum, dass ich hier in der Küche herumhänge und schon wieder schwadroniere.

Aber es ist wahr und es liegt ein gewisser Zauber darin.
Gestern Abend habe ich noch zu Klara gesagt: „Ich glaub‘, ich komme morgen früh nicht mit.“

„Wehe!“, hat sie nur gesagt.

Naja, und deshalb bin ich jetzt hier. Nun ist es so, als würdest du in einem Flugzeug sitzen, angeschnallt. Das Flugzeug rollt bereits und du kommst nicht auf die Idee, aussteigen zu wollen. Also packen wir’s an.

DAS DRAMA UM DEN KAUF EINER LEUCHTSTOFFRÖHRE

MAL SCHNELL ERZÄHLT
TEASER:
Peter verhielt sich beim Einkauf im Baumarkt ungeschickt und wurde von Klara barsch vor den Leuten gerüffelt.

Es begann bereits dunkel zu werden, als der Regionalzug aus Berlin am Bahnsteig einlief. Er hielt kaum, da drängten die Menschen aus den Türen heraus und hasteten im Eiltempo in Richtung Parkplatz, dorthin, wo Peter bereits mit seinem Auto stand und auf Klara wartete.

Peter schaute fasziniert zu, wie sich die Leute verhielten.
Ein Mann fiel Peter an diesem Tag besonders auf. Er nannte ihn den Mann mit den vier Buchstaben, weil er stets die gleiche Jacke trug, und weil auf der Rückseite vier Buchstaben prangten, der Name seiner Firma, in die er jeden Tag fuhr.

Morgens, da sahen Klara und Peter ihn schon von weitem, weil die Buchstaben auf dem Rücken im Dunkeln weiß leuchteten. Der Mann ging nicht, er wankte von einem Bein auf das andere, langsam, so als müsse er sich dahinschleppen.

Abends hingegen, da hatte er einen recht flotten Schritt angenommen und beeilte sich, nach Hause zu kommen. Und das beobachtete Peter bei den meisten Menschen, die er früh sah und abends wieder. Es waren die gleichen Menschen, aber mit einem unterschiedlichen Schritttempo, je nach Tageszeit.

Klara war inzwischen an seinem Auto angekommen. Sie öffnete die Tür, stieg ein und fragte gleich:
„Wollen wir noch in den Baumarkt?“
„Können wir machen“, brummte Peter ziemlich lustlos.

Aber was sollte er tun, denn in der Küche war eine Leuchtstoffröhre kaputt. Sie flackerte zwar noch, doch es machte ihn wahnsinnig, wenn er morgens dort stand und die Kaffeemaschine anstellte.
Klara hatte Peter diese Aufgabe übertragen, weil er seine Wasserflasche für das Fitness-Studio fertigmachte.

„Da kannst du doch gleich den Kaffee aufsetzen“, schlug Klara vor.
Peter übernahm immer mehr Aufgaben im Haus, obwohl er das gar nicht wollte. Aber er war nun mal derjenige, der seinen Schreibtisch zuhause stehen hatte.

„Irgendwann kommt sie noch und sagt, dass ich die Waschmaschine anstellen soll“, dachte Peter. Aber er schob diesen Gedanken gleich beiseite.

Jetzt ging es also erst einmal in den Baumarkt in Richtung Bernau.
Als sie auf den Markt zusteuerten und einen Stellplatz suchten, verlor Klara die Geduld: „Immer schön in die entlegenste Ecke fahren, die am weitesten weg ist vom Baumarkt“, motzte sie.

Peter antwortete nicht. Was verstand Klara schon davon. Er fuhr zwar einen kleinen Jeep, aber er war noch so eingestellt, als müsste er den großen Mercedes-Geländewagen in eine Parklücke steuern.
Schließlich hielt er an, sie stiegen aus dem Jeep aus und gingen zum Eingang des Marktes.

„Schau mal hier“, sagte Peter und öffnete seine Jacke.
Darunter kamen Hosenträger zum Vorschein, die an einer Trainingshose befestigt waren. Er kam sich vor, wie Krause, der Schauspieler, der stets die Hosenträger offen über dem Hemd trug.

„Mach bloß wieder die Jacke zu“, sagte Klara und schaute sich um, ob auch niemand zu ihnen hinsah.

Peter war das egal. Im Gegenteil, er fand es klasse, dass er vom Schreibtisch aufstehen konnte, in die Schuhe schlüpfte, deren Schnürsenkel er auch nur noch selten aufmachte, die Jacke überschmiss, den Autoschlüssel schnappte und schon abfahrbereit war.

Schließlich wollte er ja nicht ins Theater. Aber Klara sah es lieber, dass er wenigstens seine Jeans anzog.
Doch Peter blieb da eisern und trug seine Trainingshosen.
Peter ging auf die Kasse im Eingangsbereich zu, wo oben drüber das Schild ‚Information‘ aufgehängt war.

„Sagen Sie, können Sie mir kurz erklären, wo wir hier diese Leuchtstoffröhren finden“, fragte er die Kassiererin, die ihn unfreundlich musterte und besonders auf seine Wollmütze schaute, die er tief über den Kopf bis fast ins Gesicht gezogen hatte.

Vielleicht dachte sie ja, dass Peter die Mütze im nächsten Augenblick ganz über das Gesicht zog und nach dem Kleingeld in der Kasse fragte.

„Gang 22“, sagte sie kurz angebunden.
„Oh, wunderbar, vielen Dank“, flötete Peter fröhlich und zeigte Klara mit dem Arm den Weg.

„Gang 22, da ist er“, sagte er und schritt die Regale ab.
Aber Peter sah nicht, wo die Lampen waren.
Da war Klara besser.
„Hier, schau mal, da sind sie!“.

Klara hatte schon eine Leuchtstoffröhre in der Hand.
„900 mm, 30 Watt, das passt“, sagte sie und drückte sie Peter in die Hand.

Der nahm sie und wandte sich in Richtung Kasse.
„Sollen wir die alte entsorgen?“, fragte die Kassiererin?
„Oh, das ist aber nett“, meinte Peter und gab ihr die alte Leuchte in die Hand.

Klara war noch beim Bezahlen, während Peter übermütig die verpackte Leuchtstoffröhre hin- und herschwenkte.
Plötzlich gab es einen lauten Knall. Peter schaute sich um, weil er nicht mitbekam, woher der Lärm kam.

Doch dann sah er auf dem Fußboden die neue Röhre liegen, zerschellt in winzige Teile.
Peter schaute verdattert, die Augen der Kassiererin richteten sich auf ihn, die von Klara auch und einige Kunden schauten ebenfalls neugierig herüber.

Offenbar hatte sich eine Seite der Verpackung gelöst und die Leuchtstoffröhre war herausgerutscht.
„Was hast du denn nun schon wieder gemacht?“, fragte Klara ihren Mann, so als wäre der ein kleines Kind, das wieder etwas ganz Schlimmes angerichtet hatte.

Ihr Blick sagte: „Oh, es tut mir leid, das ist zwar mein Mann, aber er ist in Wirklichkeit ein großer Trottel.“
Peter war es peinlich, dass er nun diesen Lärm verursacht hatte, doch noch mehr ärgerte ihn, dass Klara ihn nun erst recht wie einen ungeschickten, zu nichts zu gebrauchenden, lediglich mitgekommenen Ehepartner aussehen ließ.

„Gehen Sie schnell zum Regal und holen sich eine neue Röhre, wir kümmern uns hier“, sagte eine Angestellte versöhnlich.
Peter nickte, lief zum Regal und holte die neue Leuchtstoffröhre.

„Sie müssen nicht noch einmal bezahlen“, sagte die Kassiererin.
Peter und Klara bedankten sich und gingen stumm zum Ausgang.
Sie stiegen wortlos ins Auto und schwiegen eine Weile auf der Fahrt nach Hause.

„Warum hast du mich wie einen Trottel behandelt?“, fragte Peter schließlich.

„Ach, das war doch nicht so gemeint“, lachte Klara.
„Darüber kann ich nicht lachen!“, empörte sich Peter und schwieg, bis sie am Carport angekommen waren.

JEEPY (46)- MEIN FAHRER SCHAUT KINDERFERNSEHEN

Weil Krümel den Kinderkanal liebt, liebt ihn mein Fahrer auch.

Hallo Krümel, hier ist wieder Jeepy, dein zweitbester Freund – nach meinem Fahrer, deinem Opa.

Eines Abends lag dein Opa auf der Couch und schaute den Fernsehkanal ‚KiKa‘, du weißt schon, deinen Lieblingssender. Früher, ja da hätte mein Fahrer nicht eine Sekunde darauf verschwendet, dort zu verweilen. Er wäre einfach mit der Fernbedienung darüber hinweggezappt, hin zu einem Nachrichtensender, wo unten die Eilmeldungen laufen und du ständig neue Werbeblocks aufs Auge gedrückt bekommst.

Nach nur wenigen Augenblicken, bist du schon meschugge und weißt gar nicht mehr, was los ist.
Aber seit dein Opa weiß, dass du so gern den Kinderkanal siehst, findet er diesen Sender ebenfalls gut.

Und dann kam auch noch eine Serie mit Tilda Apfelkern.
Du weißt doch Krümel, die Geschichten aus dem Buch, aus dem mein Fahrer dir manchmal vorliest.

Es ist so schön ruhig, wenn du die Geschichte siehst. Jede der handelnden Personen darin – oder besser wohl die Tiere – sprechen die Sätze in Ruhe aus.

Du kannst folgen und es entsteht eine ruhige und gemütliche Atmosphäre.
„Ach wenn doch Krümel hier bei mir wäre, dann würde ich mit ihr die ganze Zeit ‚Tilda Apfelkern‘ sehen“, seufzte dein Opa.

„Das würde Krümels Mama gerade zulassen, dass sie so lange in den Fernseher schaut“, meinte Oma.

„Ja, das stimmt“, aber wenn ihre Mama nicht da ist, dann machen wir den Fernseher an, Krümel bekommt was zu naschen und wir machen es uns auf der Couch gemütlich.“

„Auch noch zu naschen?“, fragte da Krümels Oma.
„Du glaubst ja wohl nicht im Ernst, dass Laura so etwas duldet!“, schob sie gleich hinterher.

„Dann sagen wir zu Laura das, was Krümel in solchen Momenten immer sagt.“

„Was denn?“, fragt Krümels Oma.
„Na, ‚in Ruuuhe‘…“, meinte mein Fahrer.

Krümel, ich glaub‘ dein Opa träumt sich die Welt zusammen.

Also lassen wir ihn in dem Glauben, während du draußen an der frischen Luft spielst, dann müde nach Hause kommst und deine Mama dir noch eine Geschichte vorliest.

Oder dich vielleicht noch für zehn Minuten den Kinderkanal schauen lässt. Hab‘ viel Spaß dabei, was du auch immer tust.
Dein Jeepy.

ICH BIN EIN SCHREIB-GESELLE

SCHREIB-ALLTAG – (12)

Schreiben kann man lernen, wenn man dranbleibt.

Schreiben ist vor allem eines: Handwerk. Das jedenfalls sagen diejenigen, die damit tagtäglich umgehen.

Klar, ohne Inspiration, ohne einen kreativen Einfall kannst du mit dem Handwerk auch nichts anfangen.
Selbst der Tischler muss eine Idee haben, welchen Stuhl oder Tisch er zimmern will.

Aber selbst bis zu diesem Punkt kannst du dich ‚durchackern‘, wenn dir rein gar nichts einfällt.

Ich schreibe jeden Morgen für 10 Minuten mit dem Bleistift auf dem Papier. Ich überlege dabei nicht, nein, ich schreibe, was mir in den ‚Stift hineinfällt‘.

Das bringt meine Gedankenwelt in Schwung und erst danach gehe ich an meine Tagesaufgaben.
Training ist wichtig: üben, schreiben, üben, lernen, das ist ein wiederkehrender Prozess.

Ist das die Garantie für Erfolg? Überhaupt nicht. Aber ich kann danach sagen, dass ich alles tue, eben in meinen Möglichkeiten alles gebe, um erfolgreich zu sein.

Ich war stets ein guter Redner. Doch reden ist etwas völlig anderes, als wenn ich das Gesagte aufs Papier bringen soll.
Beim Sprechen habe ich ein Gegenüber, ich kann sofort sehen, wie er auf meine Worte reagiert. Ich selbst kann mit Gesten, mit dem Tonfall meine Worte noch besser zur Geltung bringen.

Deshalb lerne ich stets aufs Neue, wie ich meine eigenen Gesten, die Mimik des Gesprächspartners in geschriebene Worte ummünzen kann.

Sicher, ich bin kein Schriftsteller, werde das auch nicht mehr, aber ich bin ein Schreibgeselle, der sein Handwerk ernst nimmt.
Ich übe weiter

ANNA KANN NIRGENDWO MEHR ALLEIN HINGEHEN

ANNA IST DEMENT (54)

Anna ist bei ihrer Schulfreundin zum Geburtstag eingeladen und kommt dort nicht an.

„Findest du dort auch allein hin, Mutti?“, fragte Klara Anna. Sie wollte sichergehen, dass Anna nicht nur rechtzeitig ankam, sondern auch wusste, welchen Weg sie gehen musste.

Annas Schulfreundin hatte sie zum Geburtstag eingeladen, wie jedes Jahr.

Die Zeit am Sonntag war heran, Anna müsste längst bei ihrer Freundin angekommen sein.

Das Telefon klingelte. Klara schreckte aus dem Halbschlaf, sie war vor dem Fernsehapparat eingenickt.

„Mutti ist noch nicht eingetroffen, sie müsste aber längst hier sein“ Es war Annas Schulfreundin, die sich sorgte.

„Lukas hätte Anna begleiten müssen“, sagte Peter zu Klara.
Er wusste, dass diese Worte in dem Moment wenig hilfreich waren.
Doch er hatte es vorher schon gedacht und wollte es nur nicht sagen, um nicht als der Besserwisser dazustehen.

„Lukas und ich dachten, dass sie doch nur ein paar Schritte zu laufen hätte“, sagte Klara.
In diese Worte hinein schrillte das Telefon.

„Sie ist angekommen und hatte nur ihre Brille vergessen. Deshalb konnte sie die Hausnummer an der Tür nicht erkennen.“

Die Stimme von Annas Schulfreundin klang erleichtert.
Klara war es auch. Sie wusste nun mit Bestimmtheit, dass sie Anna nirgendwo mehr allein hinlassen konnte.

ABSTINENZ VOM SPORT

50 KILO (23)

Eine Woche kein Laufband, keine Trizepsmaschine, kein Rückenstrecker... – das kann nicht gut sein.

Ich war über eine Woche nicht im Fitness-Studio. Klara war bei ihrer Mutter, schaute dort nach dem Rechten, und so brauchte ich sie nicht nach Mitte zur Arbeit zu bringen.

Ich merke jetzt, dass ich faul geworden bin, mehr gegessen habe, abends lange den Fernseher anhatte.

In dieser Woche habe ich zum ‚Pfad der Aufrechten‘ zurückgefunden.

Ich gehe wieder ins Fitness-Studio, esse abends weniger und fühle mich gleich besser.

Am Montag, also gestern, war ich wieder kurz vor 6 Uhr auf dem Laufband.

„Wie willst du das bloß heute durchhalten?“, habe ich bei mir gedacht, als ich anfangs so langsam  vor mir dahinschlurfte.

Doch dann wurde ich immer schneller und alles begann sich besser anzufühlen. Allerdings machte sich der Muskelkater ebenfalls nach anderthalb Wochen Nichtstun bemerkbar.

Aber heute, am Dienstag, ja da bin ich wieder drin, und meine gute Laune steigt.

DREI ROSEN FÜR KLARA

WAS DIR WICHTIG IST, DAS ZÄHLT
Eisiger Wind auf dem Bahnhof in Bernau und drei Rosen für die Ankunft von Klara.

Freitagmittag, es ist kalt in der Vorhalle des Bernauer Bahnhofs. Ich sitze auf einer Bank, gefertigt aus Metall. Ich habe das iPhone herausgeholt und schreibe ein wenig zum Zeitvertreib darauf. Die Hände sind klamm.

Es zieht vom Aufgang zum S-Bahnsteig und durch die Haupteingangstür weht ebenfalls kalter Wind herüber.
Klara kommt aus Stralsund zurück. Sie war bei Anna. Sie ist bestimmt froh, dass sie wieder nach Hause kommt und ich bin es auch.

Vor dem Eingang ist auf der rechten Seite ein Blumenladen. Eine ältere Vietnamesin fragt mich, was ich möchte.
„Drei Rosen bitte“, sage ich.

„Grün dazu?“, fragt sie mich noch und ich nicke zustimmend.
Es ist ein kleiner Laden und heute am Valentinstag drängen sich die Leute vor den Blumenregalen. Trotzdem läuft es entspannt ab. Vietnamesische Wortfetzen sind zu hören, ich verstehe nichts, aber meine Verkäuferin spricht ja auch gut deutsch.

„Abschneiden?“, fragt sie mich noch.
„Ja, bitte ein wenig kürzen“, sage ich.

Die Verkäuferin wickelt die Blumen ein, ich bezahle und verlasse den Laden. Nun sitze ich hier auf der Bank und die Fingerkuppen schmerzen vom Schreiben und dem kalten Wind, der durch die Halle weht.

Ich werde mal in den Buchladen gehen, um mir die Hände zu wärmen.

Und in 10 Minuten ist der Zug aus Stralsund da.
Ich freue mich auf Klara, und ich bin gespannt, was sie zu den Rosen sagt.

JEEPY (45)

PLÖTZLICH EIN HERRLICHER TAG

Hallo Krümel, hier ist Jeepy.
Das war vielleicht ein Tag. Weißt du noch, als wir vorgestern gemeinsam Eis essen waren?

Du hast mich umarmt und ‚Jiiiiipi‘ gerufen, als du mich gesehen hast. Dabei war ich so dreckig und du hast dich trotzdem mit deinem Ski-Anzug an mich herangeschmissen.

Es fing ja damit an, dass du und deine Mama einen Ausflug zu mir und meinem Fahrer ins Dorf gemacht hattet, aus der großen Stadt Berlin. Und da musstet ihr eine Weile fahren und laufen. Aber ihr wolltet uns ja unbedingt überraschen.

Und mein Fahrer, dein Opa, war auch sehr erstaunt, als du plötzlich allein vor der Tür gestanden hast.
Es klingelte, dein Opa telefonierte, er unterbrach das Telefonat und ging die Treppen hinunter.

Da stand ein kleines Mädchen und schaute durch die Scheiben. Ja, dein Opa, der hatte wieder eine lange Leitung. Bevor der begriff, dass es sein Krümel war, da vergingen ein paar Sekunden.

Aber dann war die Freude groß. Mein Fahrer ließ sofort alle Stifte fallen, machte den Computer aus und hat mit dir gespielt.
Später fragte er: „Wollen wir Eis essen fahren?“
Und du hast gleich gerufen: „Ja, Eis.“

Also sind wir ins Auto gestiegen, in das Linden-Center nach Hohenschönhausen gefahren. Dort haben wir uns große Eisbecher bestellt.
‚Wir‘ ist hier nicht richtig, nicht ganz jedenfalls. Ich musste ja in der Hochgarage stehen und warten.
Aber es war wohl lustig. Jedenfalls habt ihr ganz schönen Krach gemacht, laut gelacht und ein bisschen gespielt.

Danach sind wir noch Rolltreppe gefahren, weil du das so gern magst.

Schließlich seid ihr wieder alle zu mir ins Auto gestiegen und mein Fahrer hat uns alle nach Hause gesteuert.

Als er bei sich im Dorf war, da sagte er vor sich hin: „Ich habe heute nichts geschafft, aber es war ein herrlicher Tag.“
Das finde ich auch, Krümel. Und ich freue mich, wenn wir das mal wieder mal machen.

Mach’s gut bis dahin.
Dein Jeepy oder wie du mich rufst: ‚Jiiiipi‘

ANNA IST DEMENT- (53)

DAS MACHEN WIR DOCH GERN

Klara war zu Anna gefahren und Peter kämpfte mit seiner schlechten Laune.

„Ich bin gut in Stralsund angekommen“, sagte Klara am Telefon zu Peter.
„Hm, ja schön“, antwortete der einsilbig.

Klara hatte eine Woche Urlaub und die wollte sie bei Anna verbringen, um bei ihr nach dem Rechten zu schauen.
Obwohl Peter das verstand, es auch tolerierte, war er nicht begeistert, wenn es dann tatsächlich soweit war.
„Du hast doch jetzt Zeit, viel zu arbeiten!“, sagte Klare in solchen Momenten.

Peter sah das nicht so. Er war eher demotiviert, wenn er allein war. Er geriet aus dem Alltagstrott, der ‚Routine‘, wie er sie nannte.
„Brate dir bloß keine fetten Sachen und röste das Brot nicht so scharf an“, mahnte Klara ihn noch heute Morgen, bevor Peter sie zum Bahnhof brachte.

„Ach, wo denkst du hin“, meinte der.
Das war aber schnell vergessen.
„Ich könnte mir die paar Wurstscheiben anbraten und ein bisschen Brot dazu essen“, dachte Peter ein paar Stunden später.

Er machte sich gleich an die Arbeit, schnitt die Wurst klein und toastete die Scheiben Brot. Den Toaster stellte er auf ‚volle Kanne‘.
„Ich muss bloß sehen, dass ich ihn wieder zurückstufe, bevor Klara kommt“, murmelte er vor sich hin.

Es klingelte noch einmal und Anna war dran.
„Ach Peter, du glaubst gar nicht, wie überrascht ich war, als Klara in der Tür stand“, sagte sie fröhlich.

„Ich danke dir“, schob sie noch hinterher.
„Das machen wir doch sehr gern“, antwortete Peter.
Zum Glück konnte Klara das nicht hören, denn noch vor der Abfahrt hatte er gebrummt: „Ich möchte mal wissen, ob Krümel und Laura auch so an uns denken, wenn wir dement sind.“

„Sag‘ so was bloß nicht!“. Klara war entsetzt über Peters
Gedanken.

Es war inzwischen Abend geworden. Klara war längst bei Anna und räumte ihre Zimmer auf. Peter saß allein am Computer und plante lustlos die Arbeit für den nächsten Tag.

Wieder schrillte das Telefon. Krümel war dran.
„Opaaa?“ Pause.
„Ja, meine Süße, was gibt es denn?“
„Opa ‚lala‘ singen!“
„Kommt ein Vogel geflogen, lala lala lala…“, sang Peter los und bekam wieder gute Laune, für einen Moment jedenfalls.

50 KILO ABNEHMEN (22)

FITNESS-STUDIO – WIE JEDEN TAG EBEN

 

Mit dem Training anfangen, dafür musst du einiges an Willensstärke und Selbstmotivation aufbringen. 
Zwei Stunden weiter aber bist du zufrieden damit, dass du dich wirklich aufgerafft hast. Es macht dich auch stolz, ein bisschen jedenfalls.

Heute Morgen war ich kurz vor sechs Uhr im Fitness-Studio.
Eine Viertelstunde später habe ich mit dem Training begonnen – erst eine halbe Stunde Laufband, danach waren die einzelnen Geräte dran.

Zweieinhalb Stunden, so gegen halb neun war ich fertig – mit den einzelnen Trainingsstationen und physisch.

Als ich wieder aus der Tür des Studios rausging, da stiegen in mir Glücksgefühle hoch.

Das war mein Lohn für die Anstrengungen.

Morgen dreht sich das Rad von vorn – erst sich überwinden, sich umziehen, einfach beginnen, dann den Ablauf einhalten, sich auch quälen und schließlich mit einem zufriedenen und glücklichen Lächeln aus der Tür gehen.

EIN BÄCKERLADEN – DEN MAN GERN BESUCHT

MAL SCHNELL ERZÄHLT
Wie ein Gespräch mit dem Verkäufer vom Bäckerladen im Einkaufsmarkt in Basdorf nach dem Fitnesstraining gute Laune machen kann.

Freitag – noch vor der Corona-Krise
Ich war mit Klara nachmittags im großen Einkaufsmarkt von Basdorf. Klara kaufte dort das Brot, ein Heidebrot.

Und ein großes Stück Streuselkuchen. Am Wochenende genehmigten wir uns manchmal so ein Stück, obwohl ich eigentlich weiter an Gewicht verlieren wollte. Ich konnte noch so viel Sport treiben, ohne Reduzierung der Kalorien würde da nichts gehen.

„Bekommt Ihr Mann denn auch etwas von dem Kuchen ab?“, fragte der Verkäufer meine Frau.

„Ach, der isst doch am meisten davon“, antwortete sie prompt.
Ich schämte mich ein wenig. Sie hatte ja recht, aber musste sie das jetzt so sagen, wo ich doch um jedes Gramm weniger kämpfte.

„Dafür fahre ich aber auch jeden Morgen ab 5 Uhr ins Fitness-Studio nach Berlin rein“, verteidigte ich mich.
Der Verkäufer schaute mich prüfend an, ja er taxierte mich geradezu.

Sein Gesichtsausdruck sagte mir: „Ja, mein kleiner Dicker, du bist ganz bestimmt nicht jeden Tag im Fitness-Studio und schon gar nicht so früh – eh‘ du Fitness treibst, motiviere ich vorher eine Kuh zum Seilspringen“

Wir unterhielten uns noch ein wenig und ich erklärte ihm, dass meine Frau sehr früh in ihrer Behörde anfing zu arbeiten und dass wir deshalb das eine mit dem anderen verbanden.

Freitag vor einer Woche
Das Gespräch mit dem Verkäufer eine Woche zuvor ging mir nicht aus dem Kopf.
Klara riss mich jedoch aus meinen Gedanken:

„Holst du heute ein Brot aus dem Einkaufsmarkt, wenn du vom Sport kommst?“
„Na klar“, sagte ich. Vielleicht war ja der Verkäufer vom vergangenen Freitag da, denn dann würde ich ihn noch einmal ansprechen.

Ich rollte aus der Tiefgarage des Fitness-Centers in Mitte, war gut gelaunt wollte nun Klaras Auftrag abarbeiten.
Ich kam zügig voran, war schnell wieder in Basdorf und
stoppte am Einkaufsmarkt. Ich schnappte mir meine Tasche und steuerte zielstrebig auf den Bäcker im vorderen Teil des Gebäudes zu.

Tatsächlich: Der Verkäufer stand wieder hinter der Theke und bediente eine Kundin.

„Was darf’s denn für Sie sein?“, fragte er freundlich die Dame vor mir.
Überhaupt waren alle Mitarbeiter der Bäckerei freundlich, selbst wenn es am Freitagnachmittag voll und damit stressig wurde.

Solange ich wartete, überlegte ich, was ich alles kaufen wollte.
Das Brot schmeckte und der Kuchen auch. Der Streuselkuchen schmeckte sogar so gut, dass ich mit mir kämpfte, was ich tun sollte.

Ich wollte abnehmen und da passte der Kuchen nun gar nicht ins Konzept. Außerdem hatte ich bereits am vergangenen Freitag ‚gesündigt‘.

„Soll ich ein Stück Kuchen vom Bäcker mitbringen, wenn ich das Brot hole?“, hatte ich noch früh auf der Fahrt ins Fitness-Center gefragt.

„Das überlasse ich ganz dir“, antwortete sie.
Jetzt war der schwarze Peter bei mir. Ich konnte also nicht sagen, dass ich eigentlich keinen Kuchen mehr essen wollte, wenn alles aufgegessen war.

„Und was möchten Sie?“, holte der Verkäufer mich aus meinen Gedanken zurück an die Verkaufstheke.
„Ein Brot bitte.“
„Geschnitten?“
„Nein, danke.“
„Sonst noch etwas?“

Ich zögerte.
Doch dann sagte ich den Satz: „Ein Stück Streuselkuchen bitte“.
„Kann es gleich der hier oben sein?“, fragte der Verkäufer zurück.
„Ja, gern“, antwortete ich.

„Erinnern Sie sich eigentlich an unser Gespräch vom letzten Freitag in der vergangenen Woche?“, fragte ich ihn.

Der Verkäufer stutzte, doch dann sagte er: „Ja, Sie sind doch der, der immer um 5 Uhr früh ins Fitness-Center nach Berlin fährt.“
Donnerwetter, dass er sich das gemerkt hatte, dachte ich bei mir.

„Sie haben bestimmt gedacht: Der Dicke hier, kann mir viel erzählen, von wegen Sport, fit und schlank werden, oder?“, sagte ich.
„Um Himmelswillen nein, das habe ich nicht gedacht, sondern nur gestutzt, dass Sie so früh dort reinfahren“, antwortete er.

Ja, das war natürlich schwer zu vermitteln.
Was sollte ich dazu sagen? Dass ich Klara bis ins Zeitungsviertel hineinfuhr, dann wendete und auf das Fitness-Center zurückfuhr? Klara war froh, dass sie morgens nicht in die S-Bahn musste.

Oder dass ich ja auch noch am Tag arbeiten wollte und ich meistens keinen Sport mehr machte, wenn ich mich erst einmal am Schreibtisch festgebissen hatte?

„Ich mach‘ auch viel Sport und achte ebenfalls auf meine Ernährung. Ich habe in den letzten Wochen ein paar Kilo abgenommen, und ich werde wieder mit dem Sport anfangen“, sagte er zu mir.

Hinter mir stand eine Kundin, die schon ungeduldig wurde.
Eine angenehme Unterhaltung, dachte ich und freundliche Leute in dem Team, ja das waren sie.

„Aber wenn Sie morgens vom Sport kommen, dann können Sie doch hier eine Tasse Kaffee trinken“, meinte der Verkäufer noch. Ich überlegte, ob ich das sofort tun sollte, aber ich hatte beide Hände voll und wollte die Sachen nicht mehr ablegen.

„Das mache ich bestimmt mal“, antwortete ich und wandte mich endgültig zum Ausgang.

Bald ist wieder Freitag und Klara hat mich schon gefragt, ob ich ein Brot mitbringen würde, wenn ich aus der Stadt zurückkäme.
„Mach‘ ich“, gab ich zurück.
Ich freu‘ mich drauf.

50 KIL0 ABNEHMEN (21)

WIEDER MAL DIE EIGENEN REGELN GEBROCHEN

Die neue Woche läuft bereits, Montag ist schon vorbei und der Alltag hat mich wieder voll im Griff.

Und trotzdem: Ich hadere noch mit mir, dass ich mich am Wochenende nicht an das gehalten habe, was ich mir selbst an Regeln auferlegt habe.

Samstagabend gab es Wein, Sonntagnachmittag Kuchen – alles Dickmacher. Bereue ich, es getan zu haben?

Ja, weil ich dadurch wieder ein bisschen zugenommen habe.

Und nein, weil ich in dieser Woche wieder alles richtig machen kann und machen werde.