Alle Beiträge von Uwe Müller

Dipl.-Ing. (FH), Dr. rer. pol.; Autor

BLEIB‘ DOCH NOCH EIN BISSCHEN HIER, ICH ERZÄHL‘ SO GERN MIT DIR

MEIN FREUND, DER ALLTAG

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Vom Glück des kleinen Moments.

Es war der 1. Weihnachtsfeiertag.

Krümel hatte die Geschenke bereits alle unter dem Weihnachtsbaum gesichtet.

Sie hatte sich riesig gefreut, dass sie einen Roller geschenkt bekam.

Nun, wo sich alles ein wenig gelegt hatte, da war sie in mein Arbeitszimmer gelaufen.

Sie hatte den Stuhl weggeschoben und stand vor dem Schreibtisch.

Die Oberfläche war mit Malutensilien übersät.

Ich setzte mich hinter Krümel auf den Stuhl und beobachtete sie, wie sie leise vor sich hin summte und dabei mit den Malstiften über das Papier gleitete.

„Stört dich diese Unordnung nicht“, fragte Klara mich.

Sie war gerade ins Zimmer hereingekommen und war besorgt, dass ich mich aufregte, weil ich nicht an meinem Schreibtisch sitzen konnte.

Im Normalfall war das ja auch so, dass ich meine Ordnung haben wollte, weil ich sonst einfach nicht denken konnte.

Aber heute, am Weihnachtstag, wo Krümel zu Besuch war – da war es schön für mich, wenn sie sich in meiner Nähe aufhielt, und der Schreibtisch war mir in dem Augenblick völlig egal.

Er konnte noch so übersät sein, mit Krümels Malstiften.

Krümel stand nun vor dem Schreibtisch und malte etwas in mein neues Tagebuch hinein.

Es waren Figuren, die ich noch nicht zu deuten wusste.

Aber noch war das Kunstwerk ja auch nicht fertig und Krümel war gerade dabei, ihre Figuren bunt auszumalen.

„Dass du dein neues Tagebuch überhaupt dafür hergibst“, staunte Klara.

Das Buch hatte ich von ihr zu Weihnachten geschenkt bekommen, und ich hatte mich riesig darüber gefreut.

Klara hatte es von der Ausstellung mitgebracht, wo man aus dem Meer geborgene Gegenstände der ‚Titanic‘ bewundern konnte.

Das Buch war in Samt eingeschlagen und es fasste sich fantastisch an.

Ich liebte es, mit der Hand darüber zu streichen.

Vorn auf dem Deckel stand ‚RMS-Titanic‘.

Darunter war ein Anker zu sehen, der von einem Schiffstampen umschlungen war und daneben stand die Jahreszahl ‚1912‘.

„Kannst du mir etwas in das Buch hineinmalen“, habe ich Krümel gefragt.

Konnte sie und war nun mit Eifer dabei, alles schön zu machen.

Sie plapperte vor sich hin und summte zwischendurch ein bisschen.

Ansonsten war es ruhig im Zimmer.

Konnte mir etwas Schöneres am ersten Weihnachtstag passieren?

Mir wurde mal wieder klar, wie wenig man brauchte, um glücklich zu sein.

Ich erhob mich langsam aus dem Sessel und wollte zur Tür hinausgehen, um nach den anderen zu sehen, die sich im Wohnzimmer unterhielten.

„Bleib‘ doch noch ein bisschen hier, Opa. Ich unterhalte mich nämlich so gern mit dir“, sagte da Krümel.

Ich setzte mich wieder hin.

„Weißt du überhaupt, was ich für dich male?“, fragte sie mich.

Ich wusste es nicht.

„Nein Krümel, aber für mich ist es so oder so etwas ganz Wertvolles.“

„Dann pass‘ gut darauf auf, ja Opa?“

Ich nickte zustimmend, musste in mich hineinschmunzeln und gab ihr einen Kuss auf die Wange.

Schön Krümel, dass du heute bei uns bist.

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WENN DU REDEN HALTEN WILLST – DANN SOLLTEST DU SCHREIBEN KÖNNEN

SCHREIB-ALLTAG

Gut reden können, das wollen viele.

Gut reden können, das wollen viele.

So manch einer aber scheut die Mühen, die damit verbunden sind.

Das Fundament einer soliden Rede, das hängt davon ab, wie gut jemand das Handwerk des Schreibens beherrscht.

Bevor die Rede fertig ist, da fließt eine Menge Schweiß, oft auf das Papier, auf das du die treffenden Worte bringen willst.

Ich bin gern Trauerredner.

Natürlich, die Umstände, unter denen ich die Reden halten muss, die sind eher traurig.

Immerhin: Es ist ja ein Mensch verstorben.

Was mich dennoch antreibt, das ist der Wille, in dieser einzigartigen Situation solche Worte zu finden, die die Verstorbene oder den Verstorbenen noch einmal würdigen.

Das geht nur, wenn ich eine Geschichte über den verstorbenen Menschen erzähle, die ihn so zeigt, wie er war- mit seinen Stärken und vielleicht kleinen Schwächen, seinen Niederlagen und Erfolgen.

Das aber erfordert wiederum eine gewisse Fähigkeit, damit diese Worte zunächst aufs Papier kommen.

Ohne das Handwerk des Schreibens zu beherrschen, da geht es also nicht.

Den richtigen Wortschatz dafür zu nutzen, das verlangt Training, Schreibtraining.

Sicher, keiner beherrscht den gesamten Umfang der deutschen Sprache.

Er umfasst über eine halbe Million an Wörtern.

Selbst Goethe wusste nicht jedes Wort zu deuten.

Den gesamten Wortschatz in Perfektion zu beherrschen, darum geht es hier ja auch nicht.

Und trotzdem, wenn ich eine wertschätzende Rede zusammenbekommen will, dann muss ich mich schon quälen, zunächst einmal auf dem Papier.

Je mehr ich mich hier anstrenge, desto besser gelingt es mir später, die richtigen Emotionen in die Sätze hineinzulegen.

Dabei will ich keine Worthülsen benutzen, die lediglich im ersten Augenblick die Hörer beeindrucken.

Es geht vielmehr darum, in das Leben desjenigen Menschen einzutauchen, den ich beschreiben will.

Ich muss mich also schon für das Leben der Protagonisten interessieren, bereit sein, mich mit vielen Details in ihrem Werdegang zu beschäftigen.

Erst wenn ich den Angehörigen die richtigen Fragen gestellt habe, selbst die Zusammenhänge aus dem Leben des zu würdigenden Menschen zur Genüge kenne, kann ich anfangen, die richtigen Worte für die Endfassung zu finden.

Einfache Worte, klare Sätze – das klingt einfach, ist aber Schwerstarbeit.

Du musst dich quälen mit den Formulierungen, den Worten und Sätzen.

Es soll Autoren gegeben haben, die sich auf dem Boden gewälzt haben, um das richtige Wort zu finden.

So weit bin ich noch nicht gegangen, aber ich weiss, dass es schon einer Menge Schweiss bedarf, um zum Ziel zu kommen.

Und wenn dir dann nach der Rede die Leute sagen: ‚Das war eine wunderschöne Rede‘, ja dann weisst du, dass sich die Mühe gelohnt hat.

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‚VATER UNSER‘ – WERTVOLL FÜR DEN MENTALEN FRIEDEN

MEIN FREUND, DER ALLTAG

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Als Trauerredner spüre ich oft bei den Trauernden, dass die Worte des ‚Vater unser‘ nicht nur Trost spenden.

Sie geben auch Hoffnung in einer Situation, in der es scheint, dass das Leben nicht weitergehen kann.

Die Zeilen versprühen Hoffnung, ja auch Energie und den Glauben, dass sie auch den verstorbenen Menschen erreichen.

 

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KUNDIN ANNETTE ERNST SAGT DANKE – WORTE, DIE INS HERZ TREFFEN

MEIN FREUND, DER ALLTAG

 

Es war heute kurz nach 15.00 Uhr.

Ich schreckte von der Couch hoch, stürzte in meinen Anzug, um noch rechtzeitig zum Vorgespräch für eine Rede zu kommen.

„Warum tust du dir das eigentlich noch an?“, fragte ich mich im Stillen.

Ich hatte manchmal selbst keine Antwort darauf.

Als ich vom Gespräch abends zurück war, da schaute ich in den Briefkasten und nahm einen Briefumschlag heraus.

Er war weihnachtlich rot, mein Name und die Adresse darauf in fein säuberlichen Buchstaben mit einem Füllhalter geschrieben.

Ich öffnete den Brief gleich, als ich oben am Schreibtisch angekommen war.

Ich nahm eine Weihnachtskarte heraus, die sich herrlich anfühlte.

Die Kundin hatte mir eine paar Worte geschrieben, die zu Herzen gingen.

„Weihnachten ist mehr als ein Fest – es ist ein Gefühl“, schrieb mir Annette Ernst.

Dann nahm ich das andere Papier zur Hand.

Es fühlte sich schon sehr gut an.

Darauf waren mit einem Füllfederhalter in herrlicher Schreibschrift Worte geschrieben – Dankesworte für meine letzte Rede.

So schnell kriegt mich keiner mehr dazu, dass mich Dinge gleich so stark berühren.

Diese Zeilen schon.

Ich sah, wie meine Arbeit sich gelohnt hatte, wie herzlich sich Annette Ernst auch im Namen ihrer Schwester und ihrer Mutter bedankte.

Dabei war es gar nicht so klar, dass ich alles so hinbekam, wie es sich die Kundin wünschte.

Wir hatten uns in einem Café in Bernau getroffen und besprochen, was ihr wichtig war, in Vorbereitung auf die Rede.

Mir wurde schnell klar: Die Kundin war nicht nur hochintelligent und empathisch, nein, sie wusste auch genau, was sie wollte und wie sie sich die Rede vorstellte.

Also habe ich im Anschluss in den darauffolgenden Tagen schon richtig geschwitzt, am Schreibtisch, aber auch, wenn ich ein wenig Sport machte und darüber nachdachte, wie ich das alles zu Papier bringen sollte.

Der Brief nun im Nachhinein – das ist für mich ein ‚Ritterschlag.‘

Aber nicht nur dass: Er hat mein Herz berührt, und ich fühle mich sehr geehrt.

Ich musste den Brief auf dem Blog veröffentlichen und sagen, dass es einfach tolle Menschen gibt, für die es sich allemal lohnt, sich jeden Tag wieder anzustrengen.

Danke, liebe Frau Ernst, für diese wunderbaren Zeilen!

 

Brief einer Kundin
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(Der Brief ist mit freundlicher Genehmigung von Annette Ernst in diesem Beitrag veröffentlicht worden.)

 

 

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DER ‚NAVY – SEAL‘ AUS DEM FITNESS-CENTER

MEIN FREUND, DER ALLTAG

 

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HART IM TRAINING ZU SICH SELBST,

HILFSBEREIT, WENN ES UM ANDERE MENSCHEN GEHT,

MANCHMAL GRANTIG NACH AUSSEN UND IN

WAHRHEIT EIN MENSCH MIT EINEM GROSSEN HERZEN

 

Es gibt Menschen, denen begegnest du und im gleichen Moment hast du sie auch schon aus deinem Gedächtnis gestrichen.

Nicht so beim ‚Navy Seal‘ – einem Menschen mit klaren ethischen Regeln im Umgang mit sich und mit anderen.

Einer, der klar redet, hart ist, aber vor allem zu sich selbst.

Ich bin froh, dass ich ihn getroffen habe, in einem Fitness-Center im Berliner Umland.

Er hat meinen Alltag bereichert.

Und ich hoffe, dass es auch noch so im nächsten Jahr bleibt.

Warum das so ist, das versuche ich in meinem kleinen Beitrag zu erklären.


Fitness-Center, irgendwo im nördlichen Umland von Berlin – wir standen davor und warteten darauf, dass die Tür aufging.

Es war kurz vor sechs Uhr, 05.47 Uhr.

Ich erinnere mich so genau, weil ich gerade auf die Uhr schaute, als neben mir eine Stimme in mein Ohr raunte: „Die Zeit geht auch nicht schneller vorüber, wenn du laufend auf die Uhr starrst“.

Die Stimme gehörte dem ‚Navy Seal‘.

Er ist ein harter Hund, trainiert hart, ist sportlich fit und ich kann mir von ihm eine Menge abschauen.

05.55 Uhr: Ein Mitarbeiter des Clubs schloss die Metalltür auf, schob sie an die Wand, um sie dann einzuhaken.

Wir gingen hinein, zogen uns um und dann ging es los, mit dem Schwitzen.

Ich musste daran zurückdenken, wie alles angefangen hatte.

Vor gut einem Jahr:

Ich war erst vormittags da, aber es war mir zu voll.

„Du musst die Geräte in dieser Reihenfolge absolvieren“, sagte mir ein älterer Herr.

Vielleicht war er sogar jünger, als ich es war.

„Ich muss hier überhaupt nichts“, sagte ich zu ihm und drehte ihm den Rücken zu.

Sicher, ich war unhöflich, aber ich war auch gereizt.

„Ich geh‘ da nicht mehr hin“, sagte ich beim Frühstück zu meiner Frau.

„Warum nicht?“, fragte sie und man merkte ihr an, dass sie enttäuscht war.

Sie hatte mich auf das Fitness-Center aufmerksam gemacht.

„Da sind Leute, die denken, sie könnten dir sagen, wo es langgeht in der Welt.

Und manche laufen da rum, grüßen nicht, verkünden aber schon durch ihre Körpersprache, dass du es nicht wert bist, dass sie sich mit dir abgeben“, antwortete ich.

„Du bist sonst so klug, willst alles wissen, hast so viel in deinem Leben gestemmt, und da lässt du dich so runterziehen“, sagte sie zu mir.

„Ich bin da der wahrscheinlich dickste und älteste Sack, und ich habe einfach Minderwertigkeitsgefühle“, entgegnete ich.

Es vergingen ein paar Wochen, bevor ich mich entschloss, es doch noch einmal zu versuchen.

Ich wollte es ganz früh probieren. Das hatte den Vorteil, dass ich dann meine Termine am Tag  in Ruhe wahrnehmen konnte.

So begann ich also erneut, regelmäßig ins Fitness-Center zu gehen.

Diesmal gleich zu sechs Uhr, wenn noch nicht so viele da waren.

Eines Tages kam ich in die Umkleidekabine und sah, dass sich jemand an meinem Fach herumdrückte.

„Das ist mein Fach“, sagte ich“, und schaute einem recht durchtrainierten Trainingskollegen ins Gesicht.

„Gut, dann nehme ich ein anderes“, sagte der kurz angebunden.

Das beeindruckte mich.

Ich hätte wahrscheinlich mit dem anderen herumdiskutiert, der mir gesagt hätte, „das ist mein Fach“.

Seine ruhige Reaktion nötigte mir Respekt ab.

Wir kamen ins Gespräch und stellten so manche Gemeinsamkeit in den Anschauungen und auch im beruflichen Werdegang fest.

„Was bringen dir eigentlich die Übungen, die du so absolvierst?“, fragte er mich eines Tages.

Ich war verblüfft, dass er mich das fragte.

Im Stillen hatte ich ja gedacht: „Der zieht doch selbst nur an den ‚Drahtseilen‘ und geht ansonsten hier ein wenig umher.“

Ich sollte mich täuschen, sehr sogar.

Im Verlaufe der weiteren Trainings gab er mir Tipps, die faktisch meinen Trainingsablauf auf den Kopf stellten.

Ich lernte von ihm, was isometrische Übungen waren.

Er zeigte mir, wie ich am ‚Strength Hammer‘ richtig trainierte oder einfach bei der Brustpresse effektiv war.

Zwischendurch sprachen wir auch mal über unsere Erlebnisse aus der Vergangenheit.

Mir wurde schnell klar, dass er über Jahre hart trainiert hatte, sehr hart sogar.

Mit wem konnte ich ihn vergleichen, und wie sollte ich ihn für mich nennen?

Ich erinnerte mich daran, wie fasziniert ich die Dokumentationen über die Ausbildung der Navy Seals verfolgt hatte.

Diese mentale Fähigkeit, Schmerzen zu ertragen, nicht aufzugeben, einfach weitermachen und dranbleiben – die hatten mich schon immer beeindruckt.

Und nun war klar: „Ich nenne dich ab sofort Navy Seal“, sagte ich zu ihm.

Er schmunzelte nur, was ich als Zustimmung verstehen wollte.

Es war einfach so, dass ich in den vergangenen Wochen so viel von ihm gelernt hatte, dass er für mich schlichtweg zum Vorbild geworden war.

Klara wusste, dass ich im Umgang mit anderen Menschen inzwischen nicht mehr so gutgläubig war und lieber mal hinterfragte, was für eine Persönlichkeit dahinter verbirgt.

„Der muss ja wirklich, was auf dem Kasten haben, so wie du über ihn sprichst“, sagte Klara zu mir.

„Hat er“, nickte ich zustimmend.

Dabei war ich es gewohnt, dass die Leute mich bestaunten – für das, was ich so im Leben alles geleistet hatte.

Aber in einem war ich völlig zurückgeblieben – in dem Streben, körperlich hart zu trainieren, kontinuierlich Übungen am Tag zu absolvieren, das Übergewicht zu reduzieren.

Und da war der Navy Seal einfach ein Vorbild für mich.

Ich habe so viel von ihm inzwischen gelernt, einfach, weil er die Übungen einfach erklärte, Zusammenhänge herstellte und vieles praktisch demonstrierte – wofür ich ihm sehr dankbar war.

Warum macht er das eigentlich für mich?

Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht so ganz genau.

Was ich aber ziemlich gut erkannt habe: Der Navy Seal ist ein harter Hund, nach außen und nach innen mit einem weichen Herzen, einer, der gerade redet und das meint, was er sagt.

Ein Glücksfall für mich im Alltag.

Das ist ein wirklicher Reichtum, und ich freue mich inzwischen auf die Trainings am Morgen.

Reich nicht im monetären Sinne.

Nein, aber im Sinne von kameradschaftlichem Handeln, sich helfen und austauschen, ein bisschen erzählen und dann wieder motiviert an den Schreibtisch gehen.

Gut, dass es ihn gibt, den Navy Seal, ein Mensch, der ins Leben passt – positive Energie versprüht.

Bis demnächst mal, Navy Seal!

 

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7 PUNKTE – MARKIERUNGEN AUF DEM WEG, EINE TRAUERREDE ZU ERARBEITEN – WÜRDIGEND UND WERTSCHÄTZEND

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Das Vorgespräch mit den Angehörigen ist das Fundament dafür, um eine solide, eine authentische und auch emotional wirkungsvolle Rede zu erarbeiten und sie schließlich zu halten. 

In sieben Punkten habe ich zusammengefasst, worauf es dabei ankommt.

 

 

 

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DER DRANG ZU ERZÄHLEN – WICHTIGER ANTRIEB FÜR MICH ALS TRAUERREDNER

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Wenn ich darüber nachdenke, was ein entscheidender Beweggrund für mich war, Trauerredner zu werden, dann der: Mein Drang zum Erzählen.

Die Menschen erzählen sich seit Jahrtausenden Geschichten, wo sich wiederum andere Menschen im Zentrum des Interesses befinden.

 Ich denke, wenn du dich nicht für die Geschichte eines anderen Menschen begeistern kannst, ja dann kannst du auch nicht ein guter Trauerredner sein.

Du solltest dich dafür interessieren, was den Menschen, über den du sprichst, ausgemacht hat.

Es reicht nicht zu sagen: ‚Er war sehr liebevoll‘.

Du musst ins Detail gehen, erzählen, woran du erkennen kannst, dass er sich liebevoll verhalten hat.
Natürlich, du kannst sagen: ‚Er war ein sehr liebevoller Mensch.‘

Besser aber ist es, wenn du erzählst, wie er jeden Morgen für seine Frau das Frühstück gemacht hat, dass er ihr regelmäßig rote Rosen geschenkt hat, weil sie diese Blumen liebte.

Bist du diese kleinen und deshalb auch so wertvollen Details aufgeschrieben hast, und du sie so formuliert hast, dass die Sätze kurz, verständlich und ausdrucksvoll sind, da vergeht eine Menge Zeit.

 Nimmst du dir diese Zeit aber nicht, um eine gute Geschichte über das Leben des Verstorbenen zu erzählen, ja dann steckt auch nicht dein Herzblut in der Rede und du bleibst an der Oberfläche, verwendest im besten Fall Worthülsen.

 Bevor die Geschichte über das Leben eines anderen erzählt ist, da musst du eine Menge Fleiß entwickeln.

Du wirst am Tag der Trauerfeier auch ganz sicher keinen Beifall bekommen.

 Aber du gewinnst die Herzen der Menschen, du spürst ihre Dankbarkeit – und das ist Lohn genug.

 

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ZUKUNFT IST VORHERSEHBAR – DU MUSST NUR ETWAS DAFÜR TUN

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SÄTZE VON DEN GROSSEN – SPARSAM IN DER WORTWAHL –   WIRKSAM FÜR GELEBTEN ALLTAGSSINN

Aktiv sein, selbst agieren – essentiell für eine eigene gute Zukunft.

Oder wie es Willy Brandt formulierte:

„Die beste Art, die Zukunft vorherzusagen ist, sie selbst zu gestalten.“

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MICHI MIT HUND PEPE – ZWEI SYMPATHISCHE ZEITGENOSSEN

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Von der Begegnung mit Michi, einem Menschen, den ich zufällig morgens beim Sport getroffen habe, den ich nicht groß kenne und trotzdem eines weiß: Er hat ein großes Herz.

Es war kurz nach fünf Uhr, als ich aufwachte und dachte: ‚Bis halb sechs kannst du noch liegenbleiben.‘

Also drehte ich mich wieder um und versuchte wieder einzuschlafen.

Es klappte nicht.

Ich schob die Decke beiseite und hievte missmutig die Beine aus dem Bett.

Soweit erst einmal gut. Im gleichen Moment überlegte ich, warum ich mir das überhaupt antat.

‚Jetzt bloß nicht schwächeln‘, dachte ich bei mir.

Also begann ich mir ein bisschen Wasser ins Gesicht zu tupfen, legte die Hand unter den Wasserstrahl und anschließend ins Genick.

Ich schüttelte mich und merkte, dass der Motor in Gang kam.

Es dauerte nicht lange und ich war im Keller, um mir meine Wander-Stiefel anzuziehen.

Ich trug sie im Sommer und im Winter.

Bewaffnet mit einem Rucksack, den Nordic-Walking-Stöcken in der Hand sah ich aus, als wollte ich die Zugspitze erklimmen.

Ich wollte aber nur bis zum Stadtpark.

Als ich dort angekommen war, da schnallte ich die Stöcke um und lief los.

Der Anfang war schwer. Es ging leicht nach oben und ich keuchte bereits nach den ersten Schritten.

Ich biss die Zähne zusammen und ging weiter.

Aus der Ferne war ein Martinshorn zu hören, wahrscheinlich ein Krankenwagen.

Ich lief bis zum zweiten Teich im Park oder wie Krümel sagte: ‚bis zum zweiten ‚Fluss‘.

Auf der Rücktour kämpfte ich mich am Mauerwall entlang und fühlte mich bereits ein wenig besser.

Endlich. Ich war im Park, lief bis zum Spielplatz und bog dann in eine zweite Runde ein.

Diesmal aber lief ich nur bis zur Treppe. Es ging bis dahin noch einmal etwas bergan, und ich zog das Tempo zum letzten Mal an.

Als ich an der Treppe war, stieg ich die wenigen Stufen hinunter und suchte die erste Bank, auf der ich mich ein wenig ausruhen konnte.

Ich machte den Rucksack auf, holte die Wasserflasche raus und nahm einen kräftigen Schluck.

Ich streckte die Beine von mir und schaute auf die gegenüberliegende Seite.

Herrlich, so zu sitzen und in den Park zu schauen.

Ich sah, wie Michi gemeinsam mit seinem Hund Pepe den Weg entlangkam und auf mich zusteuerte.

Das war das Zeichen, mit der zweiten Übung zu beginnen.

Ich hatte das Treppengeländer als ideales Übungsgerät ausgemacht.

Ich konnte dort das Telefon rauflegen und auch die Liegestütze absolvieren.

Zum Schluss bewegte ich die Fersen auf und ab und konnte mich dabei am Geländer festhalten, damit ich das Gleichgewicht hielt.

„Ich dachte schon, Sie kommen heute nicht, bei dem regnerischen Wetter“, rief Michi schon von Weitem.

Wir waren das erste Mal am Dienstag aufeinandergetroffen.

Er sprach mich an, als ich dabei war, Kniebeuge zu machen.

„Das finde ich toll, dass Sie sich schon zu so früher Stunde überwinden können“, rief er mir freundlich zu.

Ich freute mich über diese Motivation.

Wer sagte so etwas schon zu einem wildfremden Menschen?

„Das muss ein guter Mensch sein, mit einem großen Herzen“, schoss es mir durch den Kopf.

„Oh danke, das freut mich sehr“, antwortete ich.

„Wir sind viel zu wenig freundlich zueinander“, sagte er mir.

„Es stimmt“, antwortete ich und wusste, wovon er sprach.

Wie oft begegneten mir Menschen mit finsteren Mienen, die da besagten: ‚Lass mich bloß in Ruhe.‘

Ich ließ die Leute in Ruhe, nur wenn mir jemand ins Gesicht sah, ja dann nickte ich oder sagte einfach ‚hallo‘.

Aber Michi war gutgelaunt und er wollte vor allem freundlich sein.

Freundlich sein, auf Menschen zugehen, das ist ein Zeichen von Stärke, eine Geste des Respekts, der gegenseitigen Wertschätzung.

Als ich nun Michi heute wiedertraf, da fragte ich ihn nach seinem Vornamen.

Ich musste einfach über so einen Menschen ein paar Worte verlieren, ein paar Zeilen schreiben.

Michi ist dreiunddreißig, ich bin inzwischen 73 Jahre.

Uns trennen vom Alter her Welten, aber von der Einstellung, da gleichen wir einander.

Ich habe ihn gefragt, ob ich über unsere Begegnung schreiben dürfte.

Michi nickte, was ich als Zustimmung wertete.

„Wie heißt der Hund?“, habe ich ihn noch zum Schluss gefragt.

„Das ist Pepe.“

Pepe guckte mich an, so als wollte er sagen: ‚Dicker, was hältst du mein Herrchen hier mit deinem Geschwätz auf, wir wollen nach Hause, zum Fressnapf.‘

Wir haben uns verabschiedet.

Michi lief mit Pepe weiter und ich habe noch meine Übungen zu Ende gemacht.

Ich lief mit einem guten Gefühl nach Hause.

Vielleicht treffe ich ihn ja mal wieder, und dann freue ich mich, wenn wir ein paar Worte wechseln, jeder wieder mit ein bisschen mehr Motivation in den Tag geht, einfach positiv gestimmt ist.

„Michi und Pepe – danke, dass ich Euch kennenlernen durfte.“

 

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FREIHEIT UND DER WILLE, NOTWENDIGES ZU AKZEPTIEREN – SIE GEHÖREN ZUSAMMEN

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SÄTZE VON DEN GROSSEN – SPARSAM IN DER WORTWAHL –   WIRKSAM FÜR GELEBTEN ALLTAGSSINN

 

‚Der Wollende ist immer unfrei; der Nichtwollende auch.‘

(Karl-Heinz Deschner, dt. Schriftsteller)


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DER SCHRIFTSTELLER KARL HEINZ DESCHNER ÜBER DIE KIRCHE UND IHRE LEHREN, ABER AUCH ÜBER DIE KRIMINALGESCHICHTE DES CHRISTENTUMS


 

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DREI KOLLEGINNEN, DIE VIEL MEHR VERBINDET ALS NUR DIE ERINNERUNGEN AN IHRE ARBEIT

 

EINLEITUNG

GELINGENDES LEBEN IST, WENN DU DIE GLÜCKLICHEN MOMENTE ERKENNST UND SIE ANNIMMST

 Zu oft denken wir darüber nach, ob wir in der Vergangenheit ein gelungenes Leben geführt haben.

Wir vergessen dabei, dass es aber darum geht, alles dafür zu tun, immer wieder ein gelingendes Leben für uns zu gestalten.

Gerade als Trauerredner merke ich in den Gesprächen mit den Hinterbliebenen, dass sie sagen: „Schade, dass er nicht mehr glückliche Momente in seinem Leben hatte.“

Wenn du also dein Leben einmal vom Ende her denken willst, um von da aus auf deine jetzige Lebenssituation zu schauen, ja dann stellst du schnell fest, was eigentlich wichtig im Leben ist.

Es sind die kleinen Momente, die dein Glück ausmachen.

Deshalb musst du sie festhalten, und ja, möglichst auch genießen.

In meinem Text schreibe ich über so einen kleinen Moment: 

Ehemalige Kolleginnen treffen sich zu einem Plausch in einem kleinen Café, in einem kleinen Ort am Rande von Berlin.

Klara, Sonja und Christiane – sie waren Arbeitskolleginnen und wurden Freundinnen.

Sie sind Menschen, die inzwischen ihre eigenen Wege gehen: 

Sonja arbeitet noch, Klara und Christiane toben sich in der Rente aus.

Sie alle eint, dass sie nicht groß auffallen wollen, eher glücklich sind, mit dem, was sie haben, was sie erleben.

Und sie alle lieben ihre Familien.

Aber manchmal, da treffen sie sich noch, weil sie sich immer noch etwas zu sagen haben und den kleinen Moment ihres Zusammenseins genießen.

Es ist eine alltägliche Begebenheit, die auch im wahren Leben so hätte stattfinden können.

Fiktion und Realität?

Das steht hier nicht im Vordergrund.

Es ist vielmehr das Glück, die richtigen Freunde zu haben und gemeinsam kleine und schöne Momente zu erleben und dabei glücklich zu sein. 

 

 

Klaras Handy klingelte.

„Ich bin schon auf dem Bahnhof angekommen.“

„Ja, gut, ich freu‘ mich und bin gleich bei dir“, sagte Klara und legte auf.

„Ich muss los“, rief Klara zu Peter herüber, der am Schreibtisch saß und über einer Rede grübelte.

„Ist gut“, brummte der nur.

„Ach, und viel Spaß mit deinen Freundinnen“, fügte er noch hinzu, als Klara die Klinke an der Haustür bereits heruntergedrückt hatte.

„Das wird bestimmt schön“, antwortete Klara.

Sie freute sich auf das Treffen.

Sonja hatte zugesagt und drei weitere ehemalige Mitarbeiterinnen von Klara, die allesamt mit dem Vornamen Heike gerufen wurden, ebenfalls.

Als Klara Peter abends von dem geplanten Treffen berichtete, da konnte er sie nur dadurch auseinanderhalten, dass er wusste, wer welchen Eisbecher bestellt hatte.

Peter war froh, dass er selbst nicht zu diesem Treffen musste.

Er war der Mensch, der eher zögerlich bei derartigen Terminen zusagte.

Als seine Freunde ihn einmal anriefen und ihn und Klara zu einer Geburtstagsfeier einer Freundin einluden, da lehnte er erst einmal ab.

„Das ist nichts für mich“, sagte er und bügelte damit die Einladung ab.

Aber seine Freunde kannten ihn.

Sie überließen es Klara, ihn zu überzeugen.

„Wir gehen dahin und fertig“, sagte Klara kurzerhand.

„Schließlich sind es deine Freunde, und die haben ein Recht darauf, dass du auch an so einem Tag da bist.“

Auf Klara war eben Verlass.

Aber irgendwie beneidete er sie auch, dass sie sich nun schon über Jahre mit ihren ehemaligen Kolleginnen traf, die inzwischen auch gute Freundinnen waren.

„Nicht jeder hat das Glück, über so viele Jahre mit so guten Kolleginnen zusammenzuarbeiten“, hatte Peter schon oft zu Klara gesagt.

Dabei kannte er ihre Kolleginnen gar nicht so gut.

Er hörte nur, wenn Klara etwas von ihnen erzählte.

In ihrer Stimme klang dann immer etwas Schwärmerisches mit,

so als würde sie über ganz außergewöhnliche Menschen reden.

Wie kam es also, dass Klara so viel von ihren Freundinnen hielt?

Da war Christiane, die Kümmerin, das Organisationsgenie.

„Wenn ich je eine Firma gegründet hätte, dann hätte ich solch eine Managerin an meiner Seite haben wollen“, hatte Peter schon oft gesagt.

Er wusste von Klara, dass Christiane alles für ihre Familie tat, ihren Mann liebte und sich sehr für ihre Söhne engagierte, damit aus ihnen etwas Ordentliches wurde.

Aus ihnen ist nicht nur etwas Ordentliches geworden, nein, sie haben beide einen tollen beruflichen Weg eingeschlagen und sie haben auch ihr familiäres Glück gefunden.

Christiane war nicht zu bremsen, wenn es galt, Reisen mit Freunden zu organisieren, Menschen für die Nachbarschaftshilfe aufzumuntern, Konzerte der Band vorzubereiten und zu begleiten, deren Mitglied auch ihr Mann war und zudem noch ihre Schwiegertochter als Songsängerin auf der Bühne war.

Eine Bilderbuchfamilie eben.

Wird dort alles immer glatt laufen?

Eher nicht. Aber das war nicht das Thema.

„Unter jedem Dach gibt es ein ‚Ach‘“, hatte Klaras Oma gesagt, und sie hatte Recht damit.

Peter musste oft daran denken, wenn er als Trauerredner zu Vorgesprächen in die Familien kam und dachte: ‚Naja, die werden ihren Dachboden ausgebaut haben, soviel ‚Achs‘, wie da zum Vorschein kamen.

Und trotzdem: All das war nicht entscheidend.

Was zählte, das war der Wille, immer wieder in der Familie zusammenzukommen, zu reden, Konflikte aus dem Weg zu räumen.

„Christiane ist ein glücklicher Mensch, so wie sie durchs Leben geht“, sagte Peter zu Klara.

„Weiß sie das?“, schob Peter die Frage hinterher.

„Ich denke schon“, antwortete Klara, nachdem sie nachgedacht hatte.

Sonja war die zweite im Bunde der ehemaligen Kolleginnen.

Sie war die fürsorgliche, eher stille und auch sehr bescheidene Kollegin.

Was sie von Klara und Christiane unterschied, das war die Tatsache, dass sie noch arbeiten musste.

Peter kannte Sonja nicht ganz so gut, wie eben Christiane.

Doch das, was Klara ihm erzählt hatte, und was er selbst bei den wenigen Treffen erlebt hatte, das reichte für Peter, um sich festzulegen.

„Sonja ist ein unglaublich bescheidener Mensch, und jemand, der im Team alles für die andere Kollegin tun würde, wenn es in ihrer Macht stünde.

Es war schon Jahre her.

Klara und Peter waren zu einem Weihnachtskonzert von Christiane eingeladen worden, auf der auch Christianes Schwiegertochter sang.

Sonja hatte ebenfalls zugesagt und so hatten sie die Sitzplätze genau nebeneinander bekommen, den Karten nach jedenfalls.

Als Klara und Peter im Saal eintrafen, da waren dort schon so viele Menschen, dass es ihnen schwerfiel, sich zurechtzufinden.

Sie schauten hilflos umher, wo denn ihre Plätze seien.

Sonja eilte auf sie, begrüßte beide und sagte: „Wir sitzen dort drüben.“

Diese kleine Geste hatte Peter sehr beeindruckt.

Wer machte das schon, gleich aufzuspringen und zu ihnen zu eilen, um ihnen bei der Orientierung im Saal zu helfen?

Peter hätte auch geholfen. Aber auf welche Weise?

Er wäre wahrscheinlich aufgestanden, hätte mit den Händen gefuchtelt und gerufen:

„Hier entlang“, und zwar so laut, dass er bestimmt missbilligende Blicke von den Stuhlnachbarn bekommen hätte.

Es waren nie die großen Gesten, die das Wesen eines Menschen verdeutlichten.

Die zeigten, ob er hilfsbereit war, sich nicht zu schade war, für andere etwas zu tun, ohne gleich etwas zurückzubekommen.

Nein, es waren eher die leisen Momente, die unscheinbaren Taten, die Peter so an Sonja und Christiane beeindruckten.

So wie Christiane vielleicht schon die Zugverbindungen gecheckt hatte, bevor Klara überhaupt daran dachte, wenn sie irgendwo hin verreisen wollte.

Vieles aus dem Arbeitsleben wird verschwinden, die kleinen Ärgernisse, die Richtlinien für irgendein neues Vorgehen, die Schwierigkeiten mit dem Computer, wenn es nun gar nicht passte.

Was bleiben wird, das sind drei Menschen, die in einem Team über viele Jahre zusammengearbeitet haben.

Die sich gegenseitig geholfen und getröstet haben.

Die zusammen gelacht und manchmal auch miteinander geweint haben.

Es wird viel über Glück geschrieben, einem Phänomen, dem Menschen oft ein Leben lang hinterhersausen, ohne zu begreifen, dass es vor ihnen liegt und sie nur zugreifen müssten.

„Und wie war es mit deinen Kolleginnen?“, fragte Peter.

„Es war wunderbar.“

„Hat es den anderen gefallen?“, fragte Peter.

„Ich denke schon.“

„Was habt ihr gegessen.“

„Heike hat einen Eisbecher bestellt.“

„Welche Heike?“

Und während Klara ihn aufklärte, da dachte Peter: „Was für kleine glückliche Momente, die sie alle heute gemeinsam erlebt haben.“

Wie viele konnten das von sich sagen.

Peter beugte sich wieder über seine Rede.

Er musste unbedingt etwas hineinbringen von einem gelingenden Leben, davon, dass man die Augenblicke dann genießen sollte, wenn sie da waren.

Und darüber, was den wirklichen Reichtum im Leben ausmachte.

Die ‚Drei‘ vom Kaffeehaus, die waren an diesem Tag reich und glücklich gewesen.

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