Schlagwort-Archiv: UWE MUELLER ERZAEHLT

14 TAGE WASSERFASTEN – ZUSAMMENFASSUNG

MEIN FREUND, DER ALLTAG

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Ich habe mein Ziel erreicht– 14 Tage nur mit Wasser und Fenchel-Tee auszukommen.

Es war eine brutale Zeit – brutal auf eine ganz subtile Art und Weise.

Du schaffst es nur, wenn es dir gelingt, dich immer wieder selbst zu motivieren, nicht aufzugeben, sondern durchzuhalten.

War das eine Heldentat?

Nein, ganz sicher nicht.

Und trotzdem: Ich bin unendlich stolz auf mich selbst.

Ich habe sicherlich das Fett in der Leber und in der Bauchspeicheldrüse drastisch zu reduzieren und nebenbei habe ich noch 10,2 kg verloren.

Ich bin glücklich, dass ich es geschafft und nicht aufgegeben habe.

DAS LEBEN RUHIG MAL VOM ENDE HER DENKEN

DAS DANKESCHÖN EINES KUNDEN TRIFFT MICH INS HERZ

DAS LEBEN RUHIG MAL VOM ENDE HER DENKEN

 

ALEXANDER – EIN GANZ BESONDERER MENSCH

Es ist nicht so oft, dass sich Kunden auf diese herzliche Art bedanken.

Alexander Voigt hat das getan.

Wir waren uns schon am Telefon sympathisch und so verlief das Gespräch zwischen uns sehr harmonisch.

Alexander ist ein sehr kluger und ein sehr einfühlsamer Mensch.

Er schaffte es, mich in seine Familiengeschichte regelgerecht mithineinzuziehen.

Ich sah seine Mutter vor mir – sie lachte ansteckend, wenn Alexander ihr etwas von anderen Menschen erzählte.

Sie konnte gut backen, und ich sah den Kuchen förmlich vor mir, ich schmeckte ihn und ich spürte, wie er duftete – Pflaumenkuchen mit Quark, Pflaumen und obendrauf Streusel.

Er erzählte mir von den grandiosen Weihnachtsfesten – von einem riesigen Tannenbaum im Wohnzimmer, geschmückt mit Holzfiguren aus dem Erzgebirge, Engelchen und Weihnachtskugeln.

Oder wie er erzählte, dass er bis heute seinen Vater vermisst, der sein persönlicher Held war.

Und: Wie liebevoll es im Haus zuging und wie er und sein Bruder sehr behütet aufgewachsen sind.

Ich habe gespürt, wie Alexander seine Eltern vermisst und wie er sie geliebt hat.

Konnte ich da eine oberflächliche Rede schreiben, die vielleicht nur aus ein paar gutgemeinten Worthülsen bestand?

Nein, auf keinen Fall.

Ich wollte der Familie ein Denkmal in Worten hinterlassen, das allen Angehörigen hilft, den Schmerz über den Verlust der Mutter zu lindern,

Trost und Kraft in dieser sehr schweren Zeit zu spenden.

Lieber Alexander, das alles habe ich nur hinbekommen, weil Sie so schön erzählt haben!

Ich werde auch Sie nicht vergessen, lieber Alexander, weil Sie ein ganz besonderer Mensch sind – einer, der seiner ‚Mutt‘ einen überaus würdigen Abschied bereitet hat.

Danke!

 

Dankeschön eines Kunden

 

MEIN FREUND, DER ALLTAG

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AUS DEM TAGEBUCH EINES ÜBERGEWICHTIGEN (14)

MEIN FREUND, DER ALLTAG

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14 TAGE WASSERFASTEN – TAG 13

Ich bin kurz vor dem Ziel – noch ein Tag!

Heute geht es mir gut, sehr gut sogar.

Ich ziehe meine Motivation daraus, dass ich nur noch die Stunden zählen muss, bis ich es geschafft habe.

Ich fühle mich, als sei ich auf dem Rückweg von einer großen Expedition.

Noch 1 Tag!

AUS DEM TAGEBUCH EINES ÜBERGEWICHTIGEN (13)

DAS LEBEN RUHIG MAL VOM ENDE HER DENKEN

AUS DEM TAGEBUCH EINES ÜBERGEWICHTIGEN (13)

MEIN FREUND, DER ALLTAG

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14 TAGE WASSERFASTEN – TAG 12

 Ich habe es fast geschafft, aber ‚die letzten Meter‘ sind beschwerlich.

Ich fühle, wie ich langsamer bei meinen Tätigkeiten werde, mich oft hinsetzen muss.

Deshalb ist dieser Text auch sehr kurz.

In jedem Fall: Es braucht einen unbändigen Willen durchzuhalten, große mentale Stärke.

Und das nehme ich schon jetzt einmal an Erfahrung mit.

Noch 2 Tage.

AUS DEM TAGEBUCH EINES ÜBERGEWICHTIGEN (12)

DAS LEBEN RUHIG MAL VOM ENDE HER DENKEN

WAS KUNDEN NACH DER REDE SAGEN – DER SCHÖNSTE LOHN

MEIN FREUND, DER ALLTAG

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Reden schreiben und halten, das ist kein leichter Job.

Du musst viel Herzblut hineintun, und auch handwerkliches Können.

Wenn aber die Kunden danach all das würdigen, ja dann ist die Freude umso größer.

 

DAS DANKESCHÖN EINES KUNDEN TRIFFT MICH INS HERZ

 

 

 

 

 

WORTE, DIE VON HERZEN KOMMEN: 

ES WAR EINE SCHÖNE REDE.

DAS FANDEN AUCH MEINE VERWANDTEN

(LUTZ GRASSOW AM 29. APRIL 2026)

VIELEN DANK FÜR DIE TRAUERFEIER

(DR. UWE KOEBSELL, 08.05.2026)

Hallo Herr Müller, vielen Dank für die schöne Rede.

Viele Grüße auch im Namen meiner Schwiegermutter.

Harry Pohl, 10.05.2026

 

Wir waren mit der Rede sehr zufrieden.
Marita Schnell
05.06.2026

Ines Sarasa

Herr Dr. Müller wurde uns vom Bestattungshaus Phoenix in Schönwalde/Wandlitz empfohlen. 

Schon beim ersten Treffen waren wir von seiner einfühlsamen, offenen und ehrlichen Art angetan. Er hat zur Trauerfeier so eine wundervolle und meinem Vati würdige Rede gehalten. Diese hat nicht nur an die wichtigste Momente erinnert, sondern auch Wärme in diese schweren Tage gebracht. Wir danken ihm von Herzen. Absolut empfehlenswert.

 

 

Elvira Muhs
Herr Dr. Müller war in der schweren Zeit des Abschiednehmens ein starker Halt. Wir sind dankbar dafür, dass wir ihn in der schwersten Stunde an unserer Seite hatten. Seine Bereitschaft und Einfühlsamkeit zu jeder Stunde bewerte ich mit voller Hochachtung.

 

Mone
9 Rezensionen
vor 5 Monaten
Wir möchten uns bei Herrn Dr. Müller für die schöne Rede bedanken. Er hat sich viel Mühe gemacht und wir können ihn nur weiterempfehlen. Vielen lieben Dank
Simone Pradella

Vielen Dank für die Rede und die behutsame Vorbereitung.

In den Stunden der Trauer auch noch aus Erinnerungen wichtige Details hervorzuheben – das geschah mit der nötigen Empathie.

Und so hat die Rede das Leben meiner Frau angemessen gewürdigt.

Sie spiegelte das wider, was wir im Vorfeld gemeinsam erarbeitet haben.

Danke.

Jens Otto

LJ04
Wir haben Herr Dr.Uwe Müller von meiner Arbeitskollegin empfohlen bekommen und müssen sagen das wir es definitiv nicht bereuen . Wir haben uns mit ihm getroffen und schon da festgestellt das er ein wundervoller sympathischer und emphatischer Mensch ist . Aus kleinen Stichpunkten verfasste er für meine kleine Oma eine wundervolle , herzliche und hervorragende Rede! All unsere Erwartungen wurden übertroffen! Wir können ihn definitiv nur weiterempfehlen und danken von Herzen das er unsere geliebte Omi auf der letzten Reise mit so einer tollen Rede begleitet hat!!! Vielen vielen lieben Dank

Manuela Kirchhoff
Ich habe Herrn Müller vom Bestattungshaus Phönix in Schönwalde empfohlen bekommen. Durch die Rede von Herrn Müller war es eine sehr würdig Trauerfeier. Dafür unseren herzlichen Dank

Christian Henning
Wir lernten Dr. Müller persönlich zur Vorbereitung der Trauerrede für unseren Vater kennen. Durch seine sympathische Art, schuf er eine vertrauensvolle, angenehme Atmosphäre. Alle Erinnerungen aus dem Leben unseres Vaters die er von uns erhielt, verfasste er in eine würdevolle Abschiedsrede. Auch zur musikalischen Begleitung beriet er uns bestens! Kurzfristige Änderungswünsche wurden von Ihm in die Rede eingeflochten. Wir bedanken uns für die professionelle Begleitung! Herzlichst, Familie Henning

Tina Kopp
Ich habe noch nie mit einem Trauerredner etwas am Hut gehabt, aber nachdem ich mich mit dem plötzlichen Tod meines Mannes damit beschäftigen musste, habe ich, glaube ich, die beste Wahl mit Herrn Uwe Müller getroffen. Mit einem super empathischen Vorgespräch und einer total entspannten Trauerfeier, haben wir die Beisetzung meines Mannes gut überstanden.

Mathias Lux-Hain
Dr. Uwe Müller hat uns in der Trauerphase begleitet. Er nahm sich Zeit für ein ausführliches und tiefgehendes Gespräch und verwandelte dieses trotz komplizierter Ausgangssituationen in eine sehr gute Trauerrede. Vielen Dank dafür.

Bernd Stiler
Wurde uns durch unseren Bestatter empfohlen und haben eine gute Wahl getroffen . Sehr zufrieden mit der Trauerrede und angenehme Atmosphäre .Vielen Lieben Dank . Sehr zu empfehlen.

BRIEF EINER KUNDIN

 

Brief einer Kundin

 

 

A. Ernst

In einer für uns sehr schweren Zeit hat uns Herr Uwe Müller mit viel Herz, Ruhe und Feingefühl begleitet. Die Trauerrede war persönlich, warm und treffend formuliert und hat das Leben unseres geliebten Menschen würdevoll in den Mittelpunkt gestellt. Besonders berührt hat uns, wie aufmerksam zugehört und aus unseren Erinnerungen eine stimmige, tröstliche Rede gestaltet wurde. Wir sind sehr dankbar für diese einfühlsame Begleitung und können Herrn Uwe Müller als Trauerredner von Herzen weiterempfehlen.

Martina Jerabek
Ich möchte mich in erster Linie im Namen meiner Mama, meiner Geschwister und allen Angehörigen recht herzlich bei Hr. Dr. Müller bedanken für die würdevolle Rede, die uns sehr berührt hat und meinem Papa sehr gerecht wurde! Dankeschön für Ihre Begleitung in dieser schweren Zeit und Stunde ! Durch die sympathische, empathische und ehrliche und offene Art, hatten wir von Anfang an einen guten Draht zueinander. Hr. Müller ist absolut professionell und voller Liebe in dem was er macht, achtet auf Details, hat eine sehr gute Menschenkenntnis, hat sich sehr viel Mühe gegeben unseren Vorstellungen gerecht zu werden, was ihm absolut gelungen ist! Ich kann ihn nur weiterempfehlen !!! Wir sind dankbar Sie in dieser Zeit und darüber hinaus an unserer Seite gehabt zu haben und fühlten uns zu jederzeit gut umsorgt und verstanden. Sie sind ein wichtiger Teil der Trauerbewältigung! Vielen Dank dafür Tina & René Mama, Geschwister und Angehörige

Marisa Voigtsberger

Herzlichen Dank für die sehr gelungene, kraftvolle und zugleich warmherzige Rede für unsere liebe Oma. Herr Uwe Müller macht nicht nur einen Job, er interessiert sich für den Menschen und sein Leben. Sehr zu empfehlen.

Marisa Voigtsberger

R. Müller
….Durch den erfahrenen Trauerredner, Dr. Müller, mit einer bewegenden Trauerrede und seiner schönen Stimme konnte die Beisetzung würdevoll abgerundet werden. ..
Wandlitz mit Rat und Tat zur Seite. Herr Preissler war bei den Gesprächen sehr einfühlsam, ging auf die eigenen Wünsche ein und unterbreitete selber ein paar gute Vorschläge. Das Bestattungshaus Phoenix erledigte die behördlichen Aufgaben sehr zuverlässig und zeitnah, organisierte die Beisetzung im OT Basdorf , wie besprochen und zu meiner vollsten Zufriedenheit.

Ich möchte mich nochmal auf diesem Wege beim Bestattungshaus Phoenix bedanken und kann es nur weiter empfehlen.

R. Müller und Familie

 

QUELLE DER O.G.   REZENSIONEN: SIEHE  GOOGLE MAPS

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REZENSIONEN

 

DAS  FEEDBACK VON  MARINA LANDMANN – EINEN TAG NACH DER  TRAUERREDE AM 23.02.2024

Samstag, 24.02.2024

FEEDBACK KUMPRATH

Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Marina Landmann, Tochter von Ingeborg Kumprath

DIE TRAUERANZEIGE MIT DER BEKANNTGABE DER TRAUERFEIER



veröffentlicht am 03.02.2024 in: Märkische Oderzeitung



DAS LEBEN RUHIG MAL VOM ENDE HER DENKEN

 

AUS DEM TAGEBUCH EINES ÜBERGEWICHTIGEN (12)

MEIN FREUND, DER ALLTAG

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14 TAGE WASSERFASTEN – TAG 11

Ich habe diesen Tag nun auch bald geschafft.

Ich merke, wenn ich schreibe, dass mir die Energie ein wenig fehlt.

Mir gehen laufend Rezepte und Gerichte durch den Kopf.

Und trotzdem: Ich noch durchhalten, auch wenn es schwerfällt, sehr schwer.

Morgen kann ich sagen: Nur noch zwei Tage.

AUS DEM TAGEBUCH EINES ÜBERGEWICHTIGEN (11)

 

DAS LEBEN RUHIG MAL VOM ENDE HER DENKEN

AUS DEM TAGEBUCH EINES ÜBERGEWICHTIGEN (9)

MEIN FREUND, DER ALLTAG

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14 TAGE WASSERFASTEN – TAG 8

ICH MUSS DURCHHALTEN. ICH WILL DURCHHALTEN. ICH WERDE DURCHHALTEN.

 

 

Ich fühle mich gut.

Ich habe seit Beginn des Fastens insgesamt 7,25 kg abgenommen.

Der Kreislauf ist stabil und die Blutdruckwerte sind genauso, als würde ich die Tabletten einnehmen.

Ich habe sie während des Wasserfastens abgesetzt.

Gestern hatte ich ein Treffen mit meinem Freund Marian.

Er ist Kammertänzer am Staatsballett Berlin.

Seine Frau ist ebenfalls Tänzerin, Primaballerina.

Beide trainieren sehr hart, jeden Tag mehrere Stunden.

Und deshalb ist das Kompliment von Marian, dass ich schon so lange durchgehalten habe mit dem Fasten, für mich nicht mit Gold aufzuwiegen.

Ich hätte nicht gedacht, dass es so brutal wird.

Dabei kann ich gar nicht sagen, dass ich unbedingt ein Hungergefühl hätte.

Heute Mittag habe ich beobachtet, wie Klara und Krümel Stampfkartoffeln und Fischstäbchen gegessen haben.

„Opa, setzt dich doch zu uns“, sagte Krümel.

Sie wollte nicht, dass ich allein im Arbeitszimmer saß.

Ich habe mich auf einen Stuhl gesetzt, ein Glas Wasser vor mich hingestellt und den beiden zugeschaut.

„Prost, Opa“, sagte Krümel.

Sie hob ihr Glas mit Saft und wir stießen gemeinsam an.

Ich glaube, es ist für mich besonders am Wochenende mental sehr hart, durchzuhalten.

Den Sonntag muss ich auch noch überstehen.

Am Montag, ja da werde ich die Tage runterzählen, es sind dann ja nur noch vier.

Ich habe Klara schon mal meine Essenswünsche für das kommende Wochenende kundgetan.

Am Samstag Senfeier, Sonntag Rouladen.

Ich weiß, wahrscheinlich ist das ein zu großer ‚Hammer‘ für meinen Körper.

Aber es fühlt sich gut an, wenn ich mir das vorstelle.

Am Samstag, nach den 14 Tagen Wasserfasten, da schalte ich sofort wieder in den Modus ‚acht Stunden essen und 16 Stunden Fasten‘ um.

Das kommt mir jetzt wie eine leichte Übung vor.

In jedem Fall: Ich muss durchhalten. Ich will durchhalten.

Ich werde durchhalten.

Noch 6 Tage.

AUS DEM TAGEBUCH EINES ÜBERGEWICHTIGEN (8)

DAS LEBEN RUHIG MAL VOM ENDE HER DENKEN

AUS DEM TAGEBUCH EINES ÜBERGEWICHTIGEN (8)

MEIN FREUND, DER ALLTAG

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WASSERFASTEN – TAG  7

DIE MÜHEN DER EBENE – ES IST VOM GEFÜHL HER IMMER NOCH NICHT SO WIRKLICH LAND FÜR MICH IN SICHT

Ich halte durch, trinke viel Tee und Wasser.

Trotzdem schaue ich sehnsüchtig auf den Kalender, zähle immer wieder die Tage bis zum Ende, wenngleich ich sie ja im Kopf habe.

Ich treffe mich heute mit einem guten Freund, Marian Walter.

Obwohl wir einen Altersunterschied von 32 Jahren haben, verstehen wir uns gut, vielleicht sogar gerade deshalb.

Er war viele Jahre Solo-Tänzer am Staatsballett Berlin.

Seine Frau ist es immer noch, und sie tanzt auf allen bekannten Bühnen in dieser Welt – die Prima Ballerina Iana Salenko.

Marian ist ebenfalls noch aktiv, hat noch viele Auftritte.

Er treibt nach wie vor sehr viel Sport, hält sich fit, ernährt sich gesund.

Da ist er ein riesiges Vorbild für mich.

Gerade, dass er täglich große Strecken läuft, sich selbst motiviert, das finde ich schon stark.

Wir wollen heute unsere Erfahrungen austauschen.

Das ist immer lustig, locker und ohne irgendwelche Spitzfindigkeiten.

Wir haben den gleichen Humor und deshalb sind die Treffen zwar selten, aber stets inspirierend – für beide Seiten.

Das wird mir Kraft geben, weiter durchzuhalten.

Noch 7 Tage.

AUS DEM TAGEBUCH EINES ÜBERGEWICHTIGEN (7)

DAS LEBEN RUHIG MAL VOM ENDE HER DENKEN

AUS DEM TAGEBUCH EINES ÜBERGEWICHTIGEN (7)

MEIN FREUND, DER ALLTAG

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WASSERFASTEN – TAG 6

AUFHÖREN ODER WEITERMACHEN?

Gestern war ich so weit, abzubrechen.

Ich hatte nach meiner Rede einen Schwächeanfall.

Gott sei Dank war alles zu Ende, und so ist es kaum aufgefallen.

Meinen beiden Kollegen schon.

Sie haben mich bis zum Parkplatz untergehakt und einer hat meine Tasche getragen.

Was war passiert?

Ich fühlte mich gut, hatte noch einen Schluck Wasser getrunken und die Flasche im Auto gelassen.

Das war mein Fehler.

Es war schwül, die Mücken stachen und der Mund war trocken.

Ich hätte vor der Rede noch etwas trinken müssen.

Meine Kollegen rieten mir sofort davon ab, mit dem Fasten weiterzumachen.

Verständlich, von ihrer Position aus.

Als ich im Auto saß, da habe ich überlegt, wie es weitergehen sollte.

Aufhören oder durchhalten?

„Du hast lange genug durchgehalten“, sagte meine Frau.

Hatte ich das?

Nein, es waren ja erst 5 Tage vergangen.

9 Tage lagen noch vor mir.

Und was war mit der Ketose, die ja erst jetzt so richtig einsetzen sollte?

Einen kleinen Erfolg konnte ich schon registrieren, als ich meine Anzughose wieder auszog.

Ich streifte die Hosenträger ab und wollte vorn die Knöpfe aufmachen.

Das musste ich nicht, denn die Hose rutschte sofort im Ganzen nach unten.

Sonst war sie immer ein bisschen zu eng.

Ich habe den ganzen Tag überlegt, was ich tue.

Meine Kollegen hatten mir abgeraten, meine Frau machte sich Sorgen.

Was also sollte ich tun?

„Ich mach‘ weiter, und ich verspreche dir, wenn es mir schlecht geht, dann breche ich ab“, sagte ich zu Klara.

„Du musst wissen, was du tust“, entgegnete sie und meinte eigentlich, „du handelst unverantwortlich.“

Aber ich stellte mir vor, wenn ich gleich aufhören würde.

Ich könnte vielleicht eine Brühe zu mir nehmen, eine Scheibe Schwarzbrot dazu essen.

Am nächsten Tag käme dann ein schönes Frühstück hinzu.

Aber wie würde es mir gehen, wenn ich das tun würde?

Körperlich sicherlich besser.

Aber mental?

Ich würde mir Vorwürfe machen, dass ich nicht gekämpft hatte.

Heute morgen bin ich früh aufgestanden und im Park gelaufen.

Ich fühlte mich gut, und ich habe sogar noch Liegestütze gemacht.

Mein Entschluss stand fest: Ich würde weitermachen.

Heute war ich bei einem Kunden, um die Inhalte für eine Rede zu besprechen.

Es lief super, und ich war hochkonzentriert.

Er hatte mir Kekse hingestellt.

Ich habe dankend abgelehnt und nur um ein Glas Wasser gebeten.

Ich wollte den Fehler nicht wiederholen und zu lange  auf das Wassertrinken hinauszögern.

Ich habe gestern Abend noch zur Ablenkung die Sendung ‚Mein Lokal, dein Lokal‘ gesehen.

Sonst lese ich meistens nebenher.

Aber dieses Mal, da habe ich genau verfolgt, wie das Essen zubereitet wurde.

„Der Kloss ist mir viel zu hart“, sagte eine Teilnehmerin.

„Das wäre mir egal, ich würde ihn auf jeden Fall essen“, sagte ich zu Klara.

Die entgegnete nichts. Ihr Gesichtsausdruck war eindeutig.

So als wollte sie sagen: „Selber schuld, dass du weitermachst.“

Ich werde weitermachen.

Noch 8 Tage.

AUS DEM TAGEBUCH EINES ÜBERGEWICHTIGEN (6)

DAS LEBEN RUHIG MAL VOM ENDE HER DENKEN

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MEIN FREUND, DER ALLTAG

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WASSERFASTEN – TAG 5

Es fällt mir schwer durchzuhalten, sehr schwer.

Und da kam die Audio-Nachricht von meiner Enkelin heute morgen genau richtig.

Ich erzähle ihr jeden Tag eine kleine Geschichte von einer Scheune, die wir besitzen, nur virtuell natürlich.

Darin leben verschiedene Tiere – Bobby, der Hund, Penny, die Katze,

Pipeva, der freche Spatz, Az und Teki, zwei Lamas.

Und nun ist ein Huhn dazugekommen.

Es stammt aus Orpington, in der englischen Grafschaft Kent.

Ich habe die Idee von unserem Hausmeister, der mehrere Hühner gekauft hat.

Wenn ich ihn treffe, dann frage ich ihn immer danach, wie es seinen Hühnern geht.

Manchmal erzählt er, dass er mit den Waschbären Ärger hat.

Oder am Anfang hatten die Hühner mächtige Angst vor seinem Schäferhund.

Sie haben sich gleich hingeschmissen, wer der in den Stall kam.

„Wenn ihr euch hinlegt, dann werdet ihr gleich gefressen, hat der Hausmeister mit ihnen geschimpft.

Nun habe ich ein Huhn in meine kleinen Geschichten eingebaut und Krümel gefragt, wie es heißen soll.

Heute morgen hatte ich die Antwort: ‚Mia‘, soll das Huhn heißen.

Krümel sagte dann noch: „Opa, ich unterstütze dich!“

Das hat sofort mein Herz erwärmt.

Es gibt mir Kraft, weiterzumachen.

Sie hat es mitgekriegt, weil wir am Kindertag auf dem Schulhof mit ihr, gemeinsam und anderen Kindern, ein kleines Fest gefeiert haben.

„Willst du eine Bratwurst essen, Opa?“, fragte sie mich.

„Ich will schon, aber ich darf nicht“, habe ich ihr geantwortet.

„Ich esse 14 Tage nichts und trinke nur Wasser.“

„Opa, ich find‘ das gut, dass du das machst, dann lebst du noch lange.“

„Ja, das hoffe ich auch“, habe ich geantwortet.

Und nun hat sie mir eben noch einmal über die Audio-Aufnahme gesagt, dass sie mich unterstützt.

Vielleicht klingt es ein wenig naiv für einen Außenstehenden.

Aber mir bedeutet es viel, sehr viel.

Es gibt mir die Kraft, weiterzumachen, einfach dranzubleiben.

Heute halte ich eine Rede im Friedwald, 15.00 Uhr.

Ich werde es schaffen und gut vorbereitet sein.

Jetzt bin ich raus aus den zweistelligen Ziffern – nur noch 9 Tage.

AUS DEM TAGEBUCH EINES ÜBERGEWICHTIGEN (5)

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WASSERFASTEN – TAG 4

 Ich fühle mich wieder wohl, nachdem ich gestern im Fitnesscenter einen Schwächeanfall hatte.

Ich werde heute nur im Park laufen und einige Übungen machen.

Ein kleiner Härtetest war gestern das Schulfest meiner Enkelin.

Dort gab es Bratwurst, einen Kuchenbasar und einen Eisstand.

Ich verspürte keinen Hunger, nur die Sehnsucht, auch einfach in eine Bratwurst zu beissen.

Anschliessend waren wir noch im Lindencenter und haben ein Eis gegessen.

Wir, das ist ist nicht präzise genug.

Klara und Krümel natürlich nur.

Abends war ich müde und bin ziemlich schnell eingeschlafen.

Ein Vorteil jetzt, denn dann ist der Tag für mich nicht so lang.

Ich bin froh, dass ich aktuell nicht so viele Reden auszuarbeiten habe.

Morgen habe ich einen Termin und muss auf einer Trauerfeier sprechen.

Ich bin aber optimistisch, dass ich das auf jeden Fall schaffen werde.

Ich bin gut vorbereitet und nehme eine große Flasche Wasser mit.

Ich fange an darüber nachzudenken, wie ich nach dem Wasserfasten weiter agieren werde.

Wahrscheinlich werde ich zu meinem schon erprobtem Programm übergehen: 8 Stunden essen, 16 Stunden fasten.

Ich haben von Januar bis heute 13, 7 kg abgenommen.

In der Zeit des Wasserfastens sind es allein

4, 75 kg.

Ich freue mich, dass Klara jetzt voll hinter mir steht.

Nachdem sie anfangs sehr besorgt war und sich vehement gegen meinen Entschluss, zwei Wochen nichts zu essen und nur Wasser zu trinken, ausgesprochen hatte, da hilft sie mir jetzt.

Sie kocht Tee, fragt, was sie für mich tun kann, und sie ist vor allem mental auf meiner Seite.

Das gibt mir viel Kraft.

Ich hätte selbst nicht gedacht, wie hart es für mich werden würde.

Manchmal, da denke ich: ‚Willst du wirklich 14 Tage durchhalten?‘

Ja, ich will.

Das wird noch hart, ich weiss es.

Aber irgendwie bin ich jetzt in dem Rhythmus drin und absolviere meine Tage in Ruhe.

Ich setze mir Ziele, die nicht so weit weg sind.

Morgen habe ich die Rede zu halten.

Da muss ich mich noch vom Sprechtraining vorbereiten.

Donnerstag habe ich ein Vorgespräch zur Ausarbeitung einer Rede.

Freitag holen wir Krümel von der Schule und fahren sie zum Aikido- Training.

Anschließend kommt sie mit zu uns und wird am Wochenende bei uns bleiben.

Das lenkt mich auch wieder ab.

Gestern war ich im Fitness-Center nach meinem Zusammenbruch kurz davor, das Wasserfasten abzubrechen.

Aber heute, da bin ich wieder guter Dinge.

Ich werde es schaffen.

Daran glaube ich fest.

Noch 10 Tage.

AUS DEM TAGEBUCH EINES ÜBERGEWICHTIGEN (4)

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WASSERFASTEN – TAG 3

Ich musste heute Morgen mein Training im Fitness-Center abbrechen, weil mir schwarz vor Augen wurde.

Ich habe es unterschätzt, was passiert, wenn die Energiezufuhr drastisch reduziert, faktisch auf Null gesetzt ist.

Als ich wieder aus dem Raum heraus war, und ich frische Luft einatmen konnte, da ging es mir wieder besser.

Ich bin dann durch den Parkt zurückgelaufen und mir ging es dabei gut.

Also werde ich ab morgen meine Schritte im Park machen.

Vielleicht nicht 10.000 aber 6000 schon.

Außerdem gibt es dort eine Treppe, an deren Geländer ich sehr gut einige Übungen absolvieren kann – Fersen heben und senken zum Beispiel.

Das muss jetzt solange gehen, bis ich Tag 14 erreicht habe.

Ansonsten geht es mir gut.

Ich staune, denn ich verspüre kein Hungergefühl.

Nur, als ich heute morgen auf dem Weg zum Park war, da hielt an der Kreuzung ein LKW mit einer Werbung von Harry-Brot.

Mein Blick ging sehnsuchtsvoll hinüber zu dem Bild, auf dem verschiedene Brotsorten abgebildet waren.

Ich weiß nicht, wann ich mir jemals so intensiv verschiedene Brotsorten auf einem Foto angesehen habe.

Ich habe den Eindruck, dass ich die schwerste Zeit hinter mir liegt.

Der Sonntag gestern, der war schon schwer für mich.

Vielleicht rede ich es mir auch nur ein.

Als Klara heute das Frühstück zubereitet hat, da hat es mich nicht gestört, die Gerüche aus der Küche wahrzunehmen, gut den Duft des Kaffees schon.

Aber dann denke ich: nach den 14 Tagen kannst wieder alles genießen, im Rahmen natürlich.

Nur noch 11 Tage.

AUS DEM TAGEBUCH EINES ÜBERGEWICHTIGEN (3)

DAS LEBEN RUHIG MAL VOM ENDE HER DENKEN

AUS DEM TAGEBUCH EINES ÜBERGEWICHTIGEN (3)

MEIN FREUND, DER ALLTAG

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WASSERFASTEN – TAG 2

Die Euphorie des Anfangs, die ist weg.

Ich fühle mich gut, ein wenig schwindlig vielleicht.

Ich versuche nicht daran zu denken, wie viel Tage noch vor mir liegen.

Gestern Abend bin ich ziemlich erschöpft ins Bett gegangen und auch gleich eingeschlafen.

Es ist schon komisch, wenn du gar nichts isst.

Keinen Kanten Brot, kein Brötchen, nichts.

Nur Wasser, aber darauf habe ich mich nun konzentriert.

Klara hat mir eine schöne Karaffe herausgestellt, und ich trinke nicht mehr aus der Flasche, sondern gieße mir das Wasser in ein Glas ein, das wir noch von unserem Auslandsstudium in den 80er-Jahren aufbewahrt haben.

Es trinkt sich ganz anders, irgendwie schöner.

Klara hat mir eine Zitronenscheibe ins Glas gegeben.

Ich denke, das wird nicht gegen die Regeln verstoßen.

Ansonsten habe ich heute morgen am Schreibtisch gesessen und an einem Redetext gearbeitet.

Zugegeben, es fiel mir schwerer. Nicht, weil ich Hunger verspürte, sondern weil ich mehr Energie aufbringen musste, um mich zu konzentrieren.

Während ich schrieb, da kreiste eine kleine Mücke vor meinem Bildschirm und vor meiner Nase.

Sie störte mich mit der Zeit und ich schlug mit der Hand nach ihr, vergebens.

Doch plötzlich war sie vor meinem Mund und ich musste schrecklich Husten.

Ich glaube, ich habe sie verschluckt.

Also doch Fleisch gegessen, aber nicht mit Absicht.

Ich komme insgesamt gut klar.

Ein bisschen dröhnt mir der Kopf.

Aber das wird schon wieder vergehen.

Ich halte mich ein bisschen an die Devise, die mir mein Vater mal früher gesagt hat.

Nämlich: „Es sind nicht die Höhen, die dir Angst machen sollten, sondern die Täler, die du Tag für Tag durchschreiten musst.“

Aber ich habe keine Angst, nur unheimlich Respekt vor dem, was mich noch in den nächsten Tagen erwartet.

DAS LEBEN RUHIG MAL VOM ENDE HER DENKEN

 

 

 

 

AUS DEM TAGEBUCH EINES ÜBERGEWICHTIGEN (2)

MEIN FREUND, DER ALLTAG

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WASSERFASTEN – TAG 1

Samstag, 30.05.2026, kurz nach fünf Uhr.

Mich hielt es nicht mehr im Bett.

Ich war aufgeregt, so als würde ich mich auf eine Klassenfahrt vorbereiten.

Dabei ging es ja heute nirgendwo hin, höchstens zum Klo.

Ich musste ja heute abführen, mit Bittersalz.

Mir graute davor, aber ich würde es tun, ohne mit der Wimper zu zucken.

Ich bereitete alles vor – eine Flasche stilles Wasser, 1 Liter.

Dann füllte ich die Wasserflasche mit Leitungswasser auf, 1, 5 Liter.

Nun kam der Fencheltee dran: Ich nahm den Behälter, in dem ich genau einen halben Liter abmessen konnte.

Ich schüttete das Wasser in den Kocher und tat den Teebeutel in die Tasse, auf der im Innenrand ‚Für kluge Köpfe‘ eingraviert war.

Naja, noch war ich überzeugt, dass es klug war, all dies zu tun.

Ich nahm den Tee und die beiden Wasserbehältnisse mit hinter in mein Arbeitszimmer und stellte sie auf dem kleinen Tisch neben dem Schreibtisch ab.

Es war wie ein Ritual für mich.

Jetzt aktualisierte ich noch schnell die Excel-Liste, in die ich die Werte eintragen wollte – Blutdruck, Herzschlag und Gewicht.

Der Blutdruck lag bei 138/88, Puls bei 67.

Ich hatte mich heute morgen auch auf die Waage gestellt – 124,05 kg.

Gestern waren es noch 123,2 kg.

Wie konnte das passieren?

Ich hatte gestern noch einmal zugeschlagen, dass getan, was zu meinem Übergewicht über Jahre geführt hatte:

Morgens, bevor ich zum Training ging, zwei Bananen gegessen.

Mittags Bratkartoffeln mit einem kleinen Stück Fleisch.

Und nachmittags Erdbeeren mit ein bisschen Schlagsahne und einer Eiskugel.

Klar, das waren sie, die eigentlichen Gründe, warum ich jetzt mit meinem Gewicht kämpfte.

Aber es war wie ein Sog, es zu tun, denn ich hatte das Gefühl, dass es quasi eine ‚Henkersmahlzeit‘ war, die ich einnahm.

Also, das Ziel, mich achtsam auf das 14-tägige Fasten vorzubereiten, das hatte ich schon mal verpasst.

Obwohl: Ich hatte ja nach 16.00 Uhr am gestrigen Tag nichts mehr gegessen.

Ein schwacher Trost vielleicht.

Aber während ich gedanklich noch einmal durchgehe, was ich gestern gegessen hatte, lief mir das Wasser im Mund zusammen.

Keine Angst, ich bleibe standhaft.

Außerdem wusste ich ohnehin, dass diese Art der Ernährung vorbei war, wenn ich nachhaltige Ergebnisse erzielen wollte.

Aber es war gestern wie ein Sog, noch einmal richtig zu sündigen.

Heute war ich nun wieder ‚unschuldig‘, und es konnte losgehen.

Links von mir, da liegt ein kleines Buch, in das ich die Tabelle hineingeklebt habe, und in die ich nun alle Werte eintragen werde.

Krümel hatte mir gesagt: ‚Opa, das Buch ist doch gut für deine ‚Tu-Tu-Listen‘.

Das Wort hatte sie mal aufgeschnappt, weil ich nach einer richtigen Vorlage für meine To-do-Listen suchte.

Jetzt stand dort Tag 1 – 30.05., und die Werte waren bereits eingetragen.

Die größte Herausforderung, nämlich das Bittersalz einzunehmen, das hatte ich noch ein bisschen herausgeschoben.

Ich fühlte mich gut, auch wenn ich nichts gegessen hatte, setzte mich sofort an den Schreibtisch und begann damit, meine Rede für die nächste Woche zu erarbeiten.

Danach aber, da habe ich das kleine Fass mit dem Bittersalz aufgedreht und genau 15 g abgemessen.

Klara hatte dafür die ideale Waage.

Ich rührte das Salz und das Wasser um und trank es in einem Zug aus.

Es schmeckte scheußlich.

Nachdem ich ein bisschen gewartet hatte, trank ich einen Liter Stilles Wasser aus der bereitgestellten Flasche hinterher.

„Koch dir doch noch einen Fenchel-Tee hinterher“, rief Klara vom Balkon.

Keine so schlechte Idee, dachte ich.

Die Tasse war bereits abgekühlt und ich begann den Tee ebenfalls noch austrinken.

Und jetzt?

Ja, ich warte mal ab, was passieren wird.

In jedem Fall – ich habe angefangen, und ich bin hochmotiviert.

Tag 1 werde ich wohl ohne größere Probleme überstehen, hoffentlich.

Der Zug rollte bereits und die Reise zu einem gesünderen Leben hatte begonnen.

AUS DEM TAGEBUCH EINES ÜBERGEWICHTIGEN (1)

DAS LEBEN RUHIG MAL VOM ENDE HER DENKEN

AUS DEM TAGEBUCH EINES ÜBERGEWICHTIGEN (1)

MEIN FREUND, DER ALLTAG

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EIN TAG VOR DEM WASSERFASTEN

Noch ein Tag, dann beginne ich mit dem Fasten.

Nicht irgendein Fasten. Nein. Es ist das Wasserfasten.

Ich kannte diese Art des Fastens gar nicht, und ich bin nur per Zufall darauf gestoßen.

Ich habe schon viel unternommen, um mein Gewicht zu reduzieren, mal halbherzig, dann wieder mit viel Energie.

Was ich bis jetzt konsequent durchhalte, und zwar seit nunmehr über anderthalb Jahren, das ist das Fitness-Training, das ich viermal in der Woche betreibe.

Ich stehe konsequent 04.30 Uhr auf, laufe mit Nordic Walking Stöcken durch den Park und bin gegen 06.00 Uhr für eine Stunde an verschiedenen Geräten im Trainingsraum.

Zurück geht es wieder per Nordic Walking und im Park mache ich ebenfalls noch ein paar Übungen.

Es ist anstrengend, und es kostet wahnsinnige Überwindung.

Doch ich schaffe es immer wieder, mich aufzuraffen.

Danach bin ich hochmotiviert.

Klara würde mich am liebsten noch am Wochenende dorthin schicken.

„Du hast stets gute Laune, wenn du zurückkommst“, begründet sie diesen Wunsch.

Anfang des Jahres wog ich 133 kg.

Adipositas pur!

Ich habe in fünf Monaten das Gewicht auf 123 kg reduzieren können.

Der Grund für diese sehr gute Entwicklung liegt vor allem darin, dass ich zwar immer noch nicht gesund genug esse, aber dafür nicht mehr über den ganzen Tag.

Ich frühstücke, esse gegen 13.00 Uhr Mittag und dann ist Schluss.

Gut, einen Kaffee schwarz noch gegen 15.00 Uhr.

Jetzt stagnierte es irgendwie.

Also haben ich mich vor drei Wochen entschlossen, zum 36-Stunden-Fasten überzugehen, einmal wöchentlich.

Ich habe es dienstags gegen 16.00 Uhr begonnen und dann bis Donnerstagfrüh durchgezogen.

Die Resultate von drei Durchgängen: Ich verlor jedes Mal ca. 2 Kg an Gewicht, aber letztlich waren es im Wochendurchschnitt dann doch nur 1 Kg.

Ich habe selber über mich gestaunt, dass ich dreimal durchgehalten habe, nicht aufgeben wollte.

Doch das Ergebnis hat mich nicht zufriedengestellt.

Und nun kam der Zufall hinzu.

Ich scrollte vor Pfingsten auf Instagram umher und fand einen Beitrag von Prof. Schwarz aus Dresden.

Wasserfasten, 14 Tage, das sollte es sein.

Was mich besonders neugierig machte:

Prof. Schwarz sprach davon, dass es gar nicht in erster Linie um die ausschließliche Gewichtsreduktion ginge, sondern vielmehr darum, das Fett aus der Leber und der Bauchspeicheldrüse herauszubekommen.

Das ist ja offensichtlich der eigentliche Killer, wenn man an Krankheiten wie eben Diabetes oder Bluthochdruck denkt.

Mir wurde bei dem Gedanken gerade zu mulmig.

Hatte ich doch über Jahre und Jahrzehnte das alles zugelassen.

‚Wie konntest du es nur so weit kommen lassen?‘, fragte ich mich.

Aber mein Wille ist ungebrochen, etwas für die Gesundheit zu tun, möglichst nachhaltig.

Es lohnt sich deshalb nicht zurückzublicken.

Nein, ich will noch etwas nach vorn bewegen.

Also kaufte ich mir vor dem Pfingstfest das E-Book ‚Wasserfasten.

Diabetes und andere Krankheiten in nur 14 Tagen besiegen‘ (1)

Ich begann sofort darin zu lesen.

Der Autor beschreibt in der Einleitung, wie er selbst anfangs als Schulmediziner das Fasten kritisch beäugt hat.

Es ist interessant zu lesen, wie er als Präsident des Internationalen Diabetes Verbandes‘ zum Fasten gekommen ist und welche Zufälle

dabei eine Rolle spielten. (2)

Warum ist das nicht unwichtig für mich?

Nun, weil ich kein Mediziner bin, selber Mühe habe, manche wissenschaftliche Fakten, oder wie es jetzt immer so schön heißt,

evidenzbasierte Informationen nachzuvollziehen.

Die Art, wie der Autor schreibt, nicht von oben herab, sozusagen nicht  als ‚Halbgott in Weiß‘, sondern vielmehr als sympathischer Mensch, mit Zweifeln behaftet, sicher auch der Kritik von ärztlichen Kollegen und Kolleginnen ausgesetzt – die hat mich überzeugt, mich auf dieses unbekannte, für mich völlig fremde Terrain zu begeben.

Klara hat all das mit Misstrauen verfolgt, mit sehr viel Misstrauen.

„Du, ich habe den Professor auf Instagram gesehen, das musst du dir mal anhören.“

Klara erwiderte nichts.

Dafür sprach ihr Gesichtsausdruck Bände.

„Schon wieder so ein Quatsch von irgendeinem Spinner, und wer fällt drauf rein? Mein Mann, natürlich, wer auch sonst!“, so oder ähnlich mussten ihre Gedanken in dem Moment gewesen sein.

Naja, ich liebe meine Frau, und ich brauche sie an meiner Seite.

Aber sie ist eben norddeutsch geprägt, und die Menschen musst du immer wieder neu erobern, sie für dich und eine Sache, die lohnenswert erscheint, gewinnen.

Dazu war ich bereit, gerade in dieser für mich wichtigen Situation.

Durch Zufall bekam ich mit, dass genau zu dem Buch in der ARD-Mediathek ein Interview mit Prof. Schwarz aufgezeichnet worden

war.

Wir haben es uns gemeinsam angesehen.

Klara hat es mit Schweigen quittiert. Ein Riesenfortschritt, auch wenn dies auf den ersten Blick nicht so schien.

„Ich werde das Wasserfasten wiederholen müssen, wahrscheinlich alle drei Monate‘, sagte ich zu ihr.

Ein schwerer Fehler, wie ich gleich merkte.

„Der Professor hat doch gesagt, dass er es selbst nur alle 9 Monate wiederholt“, antwortete sie schnippisch und ablehnend.

„Ach, guck an, das hast du dir gemerkt‘, sagte ich und merkte, wie mein Puls allmählich doch anschwoll.

„Ich will das machen, ich weiß noch nicht alles, vieles kann schieflaufen, aber dann kann ich immer noch abbrechen“, sagte ich zu ihr, jetzt schon energischer.

Sie merkte, dass sie mich nicht umstimmen konnte.

Dann wurde Klara kreativ.

„Hier ist Fencel-Tee und in der Abstellkammer lagert genügend Wasser.

Aber das Bittersalz besorgst du dir selber aus der Apotheke“, lenkte sie schließlich ein.

Jetzt sitze ich noch vor dem Computer und warte darauf, dass mich Klara zum Essen ruft.

Das wird meine ‚Henkersmahlzeit‘ habe ich noch gescherzt, doch Klara hat das unkommentiert so stehen lassen.

Ich bin ein wenig aufgeregt.

‚Werde ich es durchhalten?‘

Wie wird es mir nach einem Tag und dann nach zwei Tagen gehen?‘

Ein bisschen bin ich durch die 36 Stunden Fastenzeit trainiert.

Aber das hier, das war eine ganz andere ‚Hausnummer‘.

Es ist, als würde ich eine Rakete besteigen, um zum Mond zu fliegen, oder wie Boris Hermann, der allein die Welt umsegelt hat.

Es ist irgendwie etwas Spannendes, Abenteuerliches, eine Herausforderung, vielleicht eine derjenigen, die mein restliches Leben prägen werden.

Ich werde jeden Tag hier auf dem Blog in der Reihe ‚Aus dem Tagebuch eines Übergewichtigen‘ ein wenig darüber berichten – was ich fühle, wie es mir geht, was ich denke.

Morgen, am Samstag, den 30. Mai geht es los.

Ich werde es schaffen.

(1)
Prof. Dr. Peter Schwarz mit Dr. Stefanie Reinberger
‚WASSERFASTEN 
Diabetes und andere Krankheiten in nur 14 Tagen besiegen'
Neueste Erkenntnisse aus der Medizin
2026, DuMont Buchverlag GmbH &Co. KG,
ISBN-E-Book 978-3-7558-1197-8
(2)
ebenda

 

DAS LEBEN RUHIG MAL VOM ENDE HER DENKEN

 

 

 

MICHI MIT HUND PEPE – ZWEI SYMPATHISCHE ZEITGENOSSEN

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Von der Begegnung mit Michi, einem Menschen, den ich zufällig morgens beim Sport getroffen habe, den ich nicht groß kenne und trotzdem eines weiß: Er hat ein großes Herz.

Es war kurz nach fünf Uhr, als ich aufwachte und dachte: ‚Bis halb sechs kannst du noch liegenbleiben.‘

Also drehte ich mich wieder um und versuchte wieder einzuschlafen.

Es klappte nicht.

Ich schob die Decke beiseite und hievte missmutig die Beine aus dem Bett.

Soweit erst einmal gut. Im gleichen Moment überlegte ich, warum ich mir das überhaupt antat.

‚Jetzt bloß nicht schwächeln‘, dachte ich bei mir.

Also begann ich mir ein bisschen Wasser ins Gesicht zu tupfen, legte die Hand unter den Wasserstrahl und anschließend ins Genick.

Ich schüttelte mich und merkte, dass der Motor in Gang kam.

Es dauerte nicht lange und ich war im Keller, um mir meine Wander-Stiefel anzuziehen.

Ich trug sie im Sommer und im Winter.

Bewaffnet mit einem Rucksack, den Nordic-Walking-Stöcken in der Hand sah ich aus, als wollte ich die Zugspitze erklimmen.

Ich wollte aber nur bis zum Stadtpark.

Als ich dort angekommen war, da schnallte ich die Stöcke um und lief los.

Der Anfang war schwer. Es ging leicht nach oben und ich keuchte bereits nach den ersten Schritten.

Ich biss die Zähne zusammen und ging weiter.

Aus der Ferne war ein Martinshorn zu hören, wahrscheinlich ein Krankenwagen.

Ich lief bis zum zweiten Teich im Park oder wie Krümel sagte: ‚bis zum zweiten ‚Fluss‘.

Auf der Rücktour kämpfte ich mich am Mauerwall entlang und fühlte mich bereits ein wenig besser.

Endlich. Ich war im Park, lief bis zum Spielplatz und bog dann in eine zweite Runde ein.

Diesmal aber lief ich nur bis zur Treppe. Es ging bis dahin noch einmal etwas bergan, und ich zog das Tempo zum letzten Mal an.

Als ich an der Treppe war, stieg ich die wenigen Stufen hinunter und suchte die erste Bank, auf der ich mich ein wenig ausruhen konnte.

Ich machte den Rucksack auf, holte die Wasserflasche raus und nahm einen kräftigen Schluck.

Ich streckte die Beine von mir und schaute auf die gegenüberliegende Seite.

Herrlich, so zu sitzen und in den Park zu schauen.

Ich sah, wie Michi gemeinsam mit seinem Hund Pepe den Weg entlangkam und auf mich zusteuerte.

Das war das Zeichen, mit der zweiten Übung zu beginnen.

Ich hatte das Treppengeländer als ideales Übungsgerät ausgemacht.

Ich konnte dort das Telefon rauflegen und auch die Liegestütze absolvieren.

Zum Schluss bewegte ich die Fersen auf und ab und konnte mich dabei am Geländer festhalten, damit ich das Gleichgewicht hielt.

„Ich dachte schon, Sie kommen heute nicht, bei dem regnerischen Wetter“, rief Michi schon von Weitem.

Wir waren das erste Mal am Dienstag aufeinandergetroffen.

Er sprach mich an, als ich dabei war, Kniebeuge zu machen.

„Das finde ich toll, dass Sie sich schon zu so früher Stunde überwinden können“, rief er mir freundlich zu.

Ich freute mich über diese Motivation.

Wer sagte so etwas schon zu einem wildfremden Menschen?

„Das muss ein guter Mensch sein, mit einem großen Herzen“, schoss es mir durch den Kopf.

„Oh danke, das freut mich sehr“, antwortete ich.

„Wir sind viel zu wenig freundlich zueinander“, sagte er mir.

„Es stimmt“, antwortete ich und wusste, wovon er sprach.

Wie oft begegneten mir Menschen mit finsteren Mienen, die da besagten: ‚Lass mich bloß in Ruhe.‘

Ich ließ die Leute in Ruhe, nur wenn mir jemand ins Gesicht sah, ja dann nickte ich oder sagte einfach ‚hallo‘.

Aber Michi war gutgelaunt und er wollte vor allem freundlich sein.

Freundlich sein, auf Menschen zugehen, das ist ein Zeichen von Stärke, eine Geste des Respekts, der gegenseitigen Wertschätzung.

Als ich nun Michi heute wiedertraf, da fragte ich ihn nach seinem Vornamen.

Ich musste einfach über so einen Menschen ein paar Worte verlieren, ein paar Zeilen schreiben.

Michi ist dreiunddreißig, ich bin inzwischen 73 Jahre.

Uns trennen vom Alter her Welten, aber von der Einstellung, da gleichen wir einander.

Ich habe ihn gefragt, ob ich über unsere Begegnung schreiben dürfte.

Michi nickte, was ich als Zustimmung wertete.

„Wie heißt der Hund?“, habe ich ihn noch zum Schluss gefragt.

„Das ist Pepe.“

Pepe guckte mich an, so als wollte er sagen: ‚Dicker, was hältst du mein Herrchen hier mit deinem Geschwätz auf, wir wollen nach Hause, zum Fressnapf.‘

Wir haben uns verabschiedet.

Michi lief mit Pepe weiter und ich habe noch meine Übungen zu Ende gemacht.

Ich lief mit einem guten Gefühl nach Hause.

Vielleicht treffe ich ihn ja mal wieder, und dann freue ich mich, wenn wir ein paar Worte wechseln, jeder wieder mit ein bisschen mehr Motivation in den Tag geht, einfach positiv gestimmt ist.

„Michi und Pepe – danke, dass ich Euch kennenlernen durfte.“

 

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KW 34 – SÄTZE VON DEN GROSSEN – WIRKSAM FÜR GELEBTEN ALLTAGSSINN

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NICHT ALLES ZU WISSEN – DAS MUSS KEIN MAKEL SEIN

EIGENSINN KONTRERKARIERT DIE BESTEN FÄHIGKEITEN

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WIR SITZEN ALLE IN EINEM BOOT – FÜR DEN SCHUTZ UNSERES PLANETEN

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HANDGEFERTIGTER ORGANIZER& UND STIFTEHALTER 

DER SCHREIBTISCH ORGANIZER SIEHT NICHT NUR GUT AUS UND IST AUCH NOCH ZIEMLICH PREISWERT - ER IST FÜR MICH, DER VIELE STUNDEN AM SCHREIBTISCH VERBRINGT AUCH NOCH EINE AUGENWEIDE UND EBEN SEHR PRAKTISCH 

 

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BUCHEMPFEHLUNGEN FÜR ‚LEBENSSINN IM ALLTAG‘

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ALICE MUNRO – FASZINIEREND, WIE SIE ÜBER DEN ALLTAG SCHREIBT

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KRÜMEL – MAL WIEDER DIE VERSTEHERIN UND VERMITTLERIN

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Vor fast einem Jahr und fast genau die gleiche Situation….

KRÜMEL – DIE VERSTEHERIN UND VERMITTLERIN

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#JULI – WAS SO VON DEN TAGEN HÄNGENBLEIBT

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GÖTZ GEORGE ÜBER DIE LIEBE IM ALTER

SCHRITTE ZÄHLEN – DAMIT FÄNGT MEINE FITNESS-TRAINING UND ES HÖRT AM TAG NICHT AUF

LAUFBAND, TREPPENSTEIGEN, KEUCHEN, SCHWITZEN – DAS IST SCHÖN, ABER ERST HINTERHER

montags....

Ich bin heute morgen zum Fitness-Center gefahren, gegen halb sechs – schlecht gelaunt. 

Nach anderthalb Stunden – gut trainiert, gute Gespräche geführt und gut gelaunt abgefahren, zum Park; eine Runde mit den Nordic-Walking-Stöcken absolviert. 
Fazit: 
Der Tag kann kommen, die Woche auch; das Leben ist schön, wenn du es willst.
dienstags….

Wieder Fitness-Center am Morgen, wie jeden Tag eben.

Das kostet Überwindung.

Aber nun habe ich es geschafft und jetzt freue ich mich um so mehr.

Heute bin ich sogar zweimal für 30 Minuten auf dem Laufband gewesen; dazwischen an vier Fitness-Geräten trainiert;

nach anderthalb Stunden zurück im Auto;

was ist Glück? Schwer zu greifen.

Im Moment aber, da fühle ich mich glücklich.

 

 

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„Wir gehen eines Tages kaputt, weil wir zu faul sind, zu Fuß zu gehen."

Reinhold Messner, Bergstelger, Autor.

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mittwochs….

Ich habe mal wieder einen Termin für ein Gespräch in Vorbereitung auf eine Trauerrede zu Beginn des nächsten Monats.

Ich will gut vorbereitet sein und habe bereits einiges Schriftliche herausgesucht.

Beim Stöbern auf dem Blog fiel mir dieser Beitrag auf, den ich bereits vor zwei Jahren verfasst habe.

Er passt ganz gut zur heutigen Situation… 

DAS VORGESPRÄCH – HERZSTÜCK IM PROZESS DER ERARBEITUNG EINER TRAUERREDE



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DAS WICHTIGE SAGEN – OFFEN UND GERADEHERAUS

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Offen zu sein, ehrlich, authentisch – sein Gegenüber wertschätzen, indem man vor ihm sagt, was man denkt – das kostet oft Überwindung.

Pierre Cardin, Modeschöpfer aus Frankreich hat das zu seiner Lebensmaxime gemacht:

„Ich spreche wenig, aber ich sage das Wichtige.

Und ich sage es vor den anderen.

Das macht den ganzen Unterschied aus.“


 

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BEITRÄGE IN DER 26. KALENDERWOCHE 2025

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SÄTZE VON DEN GROSSEN – SPARSAM IN DER WORTWAHL, WIRKSAM FÜR GELEBTEN ALLTAGSSINN (25)

MEIN FREUND, DER ALLTAG

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Manchmal ist es gar nicht so einfach, im Alltag ‚festgestanztes Wissen‘ oder gemachte Erfahrungen noch einmal neu zu beleuchten und in Frage zu stellen.

Oder wie es Alexander von Humboldt ausdrückte:

„Kühner als das Unbekannte zu erforschen kann es sein, das Bekannte zu bezweifeln.“

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SÄTZE VON DEN GROSSEN – SPARSAM IN DER WORTWAHL, WIRKSAM FÜR GELEBTEN ALLTAGSSINN (21)

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, Viele Menschen sind zum Werkzeug ihrer Werkzeuge geworden‘, hat einst der US-amerikanische Schriftsteller Henry David Thoreau gesagt.

Ich habe mir diesen Spruch auf einen Zettel geschrieben und auf den Schreibtisch gelegt.

Wenn es aber darauf ankommt, ich in Arbeit ersticke, ja dann finde ich den Zettel nicht.

Ich habe ihn dann oft unter die Papierflut gewühlt.

 

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WAS VOM TAG HÄNGENBLEIBT (35)

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SICH ÜBERWINDEN, GEGEN DIE TRÄGHEIT ANKÄMPFEN-DAS LOHNT SICH, JEDEN TAG WIEDER

Es ist jetzt kurz nach acht Uhr und ich sitze am Schreibtisch, um meine Eindrücke aus dem Fitness-Center aufzuschreiben.

Ich war heute morgen für anderthalb Stunden dort, und ich kann es noch nicht so richtig glauben, dass ich es durchgehalten habe.

Zunächst war es wie immer: Ich bin gegen 04.30 Uhr aufgewacht und ich wollte nicht aufstehen.

„Muss das denn sein?“, habe ich mich gefragt und bin dann doch wieder hoch, habe die Beine aus dem Bett genommen und bin wie von selbst ins Bad gelaufen.

Nach dem Tee war ich einigermaßen in Form.

Ich habe den Rucksack auf den Rücken geschwungen und bin aus der Tür gegangen.

Im Grunde genommen schlecht gelaunt, wie immer eben.

Unten stand der Mietwagen, den ich gestern für fünf Tage gemietet habe – 601, 00 Euro.

Es ist ein Wahnsinn, aber was soll ich machen?

Die Steuerkette am Motor meines Wagens ist gerissen und es wird noch wahrscheinlich bis in die nächsten Tage hinein dauern, dass ich den Anruf erhalte: ‚Ihr Auto steht zum Abholen bereit.“

Als ich nun den Motor des Mietwagens anwerfen wollte, da wusste ich nicht, wie das gehen sollte.

Gestern, bei der Autovermietung, da lief der Motor schon.

Es blieb mir nichts anderes übrig, als im Heft zu blättern, um den Startknopf zu finden.

Aber ich habe es gepackt, war kurz nach sechs Uhr im Fitness-Raum und habe mit dem Training begonnen.

Zuerst war die Rudermaschine dran, 30 Minuten.

Es fiel mir schwer, sehr schwer durchzuhalten.

Ich machte mir klar, wie weit ich schon in den letzten Wochen mit dem Training gekommen war.

Angefangen habe ich mit 5 Minuten. Daraus wurden 10 Minuten.

Dazwischen habe ich eine kleine Pause eingelegt.

Danach 15 Minuten.

Schließlich war ich bei 30 Minuten, aber mit einer Pause nach einer Viertelstunde.

Und heute? Ja, da ‚ruderte‘ ich eine halbe Stunde durch.

Was für ein Glücksgefühl, als die Uhr anzeigte, dass ich es geschafft hatte.

Danach noch einmal eine halbe Stunde auf dem Laufband.

Anschließend war die Bizepsmaschine dran, danach die Rückenmaschine und zum Schluss die Brustpresse.

Als ich mit den Übungen an der Bizepsmaschine fertig war, da hing ich wie ein Schluck Wasser vorn über.

Der Trainer, der gerade den Raum aufwischte, musste kurz schmunzeln.

Aber er hatte ja gesehen, dass ich schon über eine Stunde hinter mir hatte.

Als ich aus dem Fitness-Center endlich raus war, da musste ich drei recht steile Treppen hochlaufen.

Bei den letzten Stunden angekommen, konnte ich nur noch keuchen, mich an der Stange an der Seite hochziehen.

Schließlich im Auto habe ich erst einmal durchgeschnauft.

Dann kam das Schönste am ganzen Tag – duschen und anschließend frühstücken.

Ich bin fit – physisch und mental.

Heute abend muss ich noch zu Kunden und mit ihnen ein Vorgespräch für eine Rede auf einer Trauerfeier in der nächsten Woche besprechen.

Ich fühle mich gut und mach‘ mich mal an die Arbeit.

 

 

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SÄTZE VON DEN GROSSEN – SPARSAM IN DER WORTWAHL, WIRKSAM FÜR GELEBTEN ALLTAGSSINN (19)

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Lieber nicht mehr versprechen, als man wirklich halten will, und andere Menschen nicht mit seinen eigenen Vorstellungen und Erwartungen überfordern.

Lessing hat das mal so auf den Punkt gebracht:
„Beide schaden sich selbst: Der zu viel verspricht und der zu viel erwartet.“

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BEITRÄGE IN DER 19. KALENDERWOCHE

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WAS VOM TAG HÄNGENBLEIBT (33)

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WAS VOM TAG HÄNGENBLEIBT (34)

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BEITRÄGE IN DER 18. KALENDERWOCHE

 

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