Mehr lesen: Auf das Cover klicken




ERKENNTNISSE FÜR DAS LEBEN – GEWONNEN AUS MEINER ARBEIT ALS TRAUERREDNER

DAS VORGESPRÄCH – HERZSTÜCK IM PROZESS DER ERARBEITUNG EINER TRAUERREDE
Mehr lesen: Auf das Cover klicken
Mehr lesen: Auf das Cover klicken




ERKENNTNISSE FÜR DAS LEBEN – GEWONNEN AUS MEINER ARBEIT ALS TRAUERREDNER

DAS VORGESPRÄCH – HERZSTÜCK IM PROZESS DER ERARBEITUNG EINER TRAUERREDE
Mehr lesen: Auf das Cover klicken

Krümel war gerade mal vier Jahre alt. Wir spielten Löwe und Hase. Der dicke Löwe war ich, natürlich. Krümel hatte mächtige Angst, dass ich ihren Stoffhasen fressen würde. Und so bot sie mir als Ersatz einen anderen Hasen an. Ein Kissen musste als Darstellung für diesen kleinen Hasen reichen. Aber auch dieser Hase tat mir, dem Löwen irgendwie leid und so mutierte ich mal ganz einfach zum Pflanzenfresser. Eine komische Geschichte, aber was war nicht komisch im Lockdown? Aufgeschrieben habe ich den Text im Rahmen der Familienerzählung ‚Anna ist dement.‘
Mehr lesen: Auf das Cover klicken
Mehr lesen: Auf das Cover klicken

SÄTZE VON DEN GROSSEN – SPARSAM IN DER WORTWAHL, WIRKSAM FÜR GELEBTEN ALLTAGSSINN (6)

SÄTZE VON DEN GROSSEN – SPARSAM IN DER WORTWAHL, WIRKSAM FÜR GELEBTEN ALLTAGSSINN (7)

SÄTZE VON DEN GROSSEN – SPARSAM IN DER WORTWAHL, WIRKSAM FÜR GELEBTEN ALLTAGSSINN (8)

SÄTZE VON DEN GROSSEN – SPARSAM IN DER WORTWAHL, WIRKSAM FÜR GELEBTEN ALLTAGSSINN (9)

SÄTZE VON DEN GROSSEN – SPARSAM IN DER WORTWAHL, WIRKSAM FÜR GELEBTEN ALLTAGSSINN (10)
Mehr lesen: Auf das Cover klicken
Mehr lesen: Auf das Cover klicken
SÄTZE VON DEN GROSSEN – SPARSAM IN DER WORTWAHL, WIRKSAM FÜR GELEBTEN ALLTAGSSINN (1)

SÄTZE VON DEN GROSSEN – SPARSAM IN DER WORTWAHL, WIRKSAM FÜR GELEBTEN ALLTAGSSINN (2)

SÄTZE VON DEN GROSSEN – SPARSAM IN DER WORTWAHL, WIRKSAM FÜR GELEBTEN ALLTAGSSINN (3)

SÄTZE VON DEN GROSSEN – SPARSAM IN DER WORTWAHL, WIRKSAM FÜR GELEBTEN ALLTAGSSINN (4)

SÄTZE VON DEN GROSSEN – SPARSAM IN DER WORTWAHL, WIRKSAM FÜR GELEBTEN ALLTAGSSINN (5)
Mehr lesen: Auf das Cover klicken

© Uwe Müller
Es ist kurz nach sieben Uhr heute morgen, und ich sitze auf einer Bank im Park.
Von Weitem ist der Strassenlärm zu hören.
Aber hier ist es ruhig und du hörst, wie die Vögel zwitschern.
Die Sonne geht hinter der Stadtmauer auf und wenn ich hochschaue, dann blendet sie mich ein wenig.
Es hat mich Überwindung gekostet, aufzustehen.
Aber jetzt bin glücklich, nach vier Runden im Park und dreimal zehn Liegestützen an der Parkbank.
Der Tag kann kommen,
Mehr lesen: Auf das Cover klicken











Mehr lesen: Auf das Cover klicken





Mehr lesen: Auf das Cover klicken





Mehr lesen: Auf das Cover klicken





Mehr lesen: Auf das Cover klicken

WAS VOM TAG HÄNGENBLEIBT RÜCKBLICK-(1) AUS DEM URLAUB ZURÜCK Das ist nun auch schon wieder ein halbes Jahr her. Was bleibt, das sind die schönen Erinnerungen an das Rauschen des Meeres, das Geschrei der Möwen, und an die vielen kleinen Erlebnisse mit unserer sechsjährigen Enkelin, Krümel. Ich habe ihr viele kleine Geschichten erzählt und sie hat zugehört, sich in die einzelnen Figuren hineingedacht und schließlich mitgespielt.

TRAUERREDNER - MEIN LANGER WEG - TEILE 1 BIS 3

DER SCHOCK – ANNA IST TOT

GLÜCKSGEFÜHLE ROLLEN SELTEN IN EINER RIESENWELLE AUF DICH ZU, SIE KOMMEN EHER UNAUFFÄLLIG DAHER

WAS IST MIR WICHTIG, WAS SOLL HÄNGENBLEIBEN? Ich will mehr tun – für meine Gesundheit, dafür, dass ich mein Gewicht reduziere. Das ist heute der Startpunkt für meine Vorhaben, ausgeführt nicht in panischer Hektik, sondern vielmehr planvoll, diszipliniert, kontinuierlich.
Mehr lesen: Auf das Cover klicken
Mehr lesen: Auf das Cover klicken
Theodor Fontane (1819-1898)
Mehr lesen: Auf das Cover klicken
Mehr lesen: Auf das Cover klicken
LEBENSPHILOSOPHIE IM ALLTAG Es sind weniger die großen Worte, sondern vielmehr die kleinen Taten, die Menschen berühren, und ihnen auch weiterhelfen. Hier ist so ein kleiner Bericht von großartigen Menschen, die fast unmerklich, auf jeden Fall abseits von der großen Aufmerksamkeit, viel Gutes im Alltag tun und dadurch Merkliches bewirken.
Gestern, gegen 15.00 Uhr im Friedwald.
Es war regnerisch, und es begann dunkel zu werden.
Ich habe eine Rede für einen älteren Menschen gehalten, dessen Frau wir würdig verabschieden wollten.
Ich hatte ihn schon im Vorgespräch ins Herz geschlossen, weil er mit viel Liebe über seine Frau berichtet hatte.
Du hast ihm angemerkt – die Trauer saß tief in ihm drin, und es fiel mir deshalb schwer auf professioneller Distanz zu bleiben, so dass ich die Fakten ordentlich zusammenbekam.
Ich hatte Glück, denn Gitta Hesse von der Alltagsbegleitung aus Basdorf half mir dabei, alles ins richtige Licht zu rücken.
Gestern nun, da war Gitta wieder an der Seite des trauernden Angehörigen.
Auf der anderen Seite saß Thorsten, der Chef der Alltagsbegleitung Basdorf.
Du kannst viel darüber schreiben, was ein Unternehmen alles vor hat, wie es hilfs- und pflegebedürftigen Menschen helfen will, was dazu gehört.
Das bleiben Worthülsen. Ich habe das nicht selten erlebt – in meiner langjährigen Tätigkeit, als jemand eben, der auf dem Blog viel über Pflege-und Hilfsdienste berichtet hat.
Gitta hatte ich anders erlebt, nämlich mit wieviel Engagement, wie liebevoll sie sich während des Vorgespräches um den Hinterbliebenen kümmerte.
Das war nicht gespielt, nein das war echt.
„Gitta ist ein Engel“, sagte der Angehörige zu mir.
Und zwar ohne, dass ich ihn dazu aufgefordert hatte.
Thorsten, der Chef von der Alltagsbegleitung, der war sich nicht zu schade, sich ebenfalls sensibel um den Angehörigen zu kümmern.
Als den Angehörigen die Tränen im Gesicht herunterliefen, da reichte Thorsten ihm ein trockenes und sauberes Taschentuch.
Kleinigkeiten?
Ja, aber ganz wichtige Zeichen dafür, wie Menschen nicht nur darüber reden, sich um andere zu kümmern.
Nein, es einfach tun.
Das hat mich berührt.
Danke, dass es solche Menschen gibt, dass es diese Begleitung im Alltag gibt.
Als ich nach der Trauerfeier aus dem Friedwald wegfuhr, da wusste ich, ich konnte nicht mehr viel tun für ihn.
Aber ich hatte das Gefühl, dass der Angehörige nicht allein war, in dieser so unglaublich schweren Stunde für ihn – die Alltagsbegleitung in Basdorf wird sich ja auch weiter um ihn kümmern.
Thorsten, Gitta, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – machen Sie genauso weiter – still, ohne viel Aufhebens, aber mit viel Empathie und Herz.
Mehr lesen: Auf das Cover klicken
Mehr lesen: Auf das Cover klicken
Heute ist ein stiller Tag, ein grauer, regnerischer, dunkler zudem.
Bei uns hier jedenfalls.
Ich habe gerade ein paar Worte des Gedenkens zum Tod von Lilo, meiner Schwiegermutter auf eine Audioaufnahme gesprochen.
Klara sagt: „Warum machst du dir diese Arbeit?“
Ja, das stimmt, diese Frage ist berechtigt.
Es kostet Zeit, Überwindung, die richtigen Worte zu finden und sie dann auch noch im richtigen Sprachduktus zum Ausdruck zu bringen.
Aber ich bin ja Trauerredner könnte man sagen.
Also muss ich es ja beherrschen, die richtigen Worte zur Würdigung eines verstorbenen Menschen zu treffen.
Vom handwerklichen Standpunkt aus ist das schon richtig.
Aber der Sinn, der dahintersteckt, der geht tiefer.
Wir erleben es oft, dass die Menschen sagen, sie würden nicht wollen, dass große Worte zur Verabschiedung einer Verstorbenen oder eines Verstorbenen gesagt werden.
Das ist natürlich zu respektieren und auch zu akzeptieren.
Doch ist es wirklich immer im Sinne der Toten?
Ich bin davon überzeugt: Ganz sicher nicht.
Selbst wenn es jemand nicht wollte, dass um ihn ein großes Getöse entsteht, vielleicht Worte gesagt werden, die so nicht stimmen könnten.
Ist es nicht geradezu unsere Pflicht, jemanden, den wir geliebt und verehrt haben, in unseren Herzen und Gedanken zu behalten?
Der Volksmund sagt: ‚Erst wenn du aufhörst, über einen lieben Menschen zu sprechen, dann hört derjenige auch auf zu leben.‘
Wenn wir uns aber seiner erinnern, ihn gut verabschieden und bei uns behalten möchten – in den Herzen und in den Gedanken – ja dann sollten wir ein paar Worte über ihn sagen, zur Verabschiedung – knapp vielleicht, aber immer würdig und wertschätzend.
Mehr lesen: Auf das Cover klicken

Geld regiert die Welt. Worte regieren sie auch.
Ich habe gerade wieder gehört, dass ein Kinderbuchautor ungeeignet für die Kommunikation in der Politik sei.
Das mag im Einzelfall stimmen, generell glaube ich aber, dass dies ein Vorurteil ist.
Warum?
Nun, weil gerade ein Autor mit einfachen Worten, klaren Sätzen komplexe Zusammenhänge verständlich darstellen kann.
Kurzum, jeder, der auf Menschen Einfluß nehmen will, der muss diese Kunst, dieses Handwerk beherrschen.
Luther hat zum Beispiel für die Übersetzung der Bibel in hohem Maße den umgangssprachlichen Wortschatz benutzt.
Man kann also schon sagen, dass das einfache Wort an richtiger Stelle den Leser oder den Zuhörer erreicht.
Das Wort muss so angelegt sein, dass es dem Gedanken die optimale Ausdrucksmöglichkeit bietet.
Was mich immer wieder verwundert, das ist die Tatsache, dass von der halben Million Wörter in unserem Sprachschatz nur wenig den Anteil an der Alltagssprache ausmachen.
Darunter sind solche Wörter wie: der, die, das, nicht, um zu, er, sie, es, hat, kein.
Ich habe das mal ausprobiert und eine Zeitung durchforstet.
Tatsächlich kommt man vielfach auf diese Wortgruppen.
Wichtig bleibt für mich, die Sätze so zu bauen, dass sie meinem Sprachduktus entsprechen und gut in Reden zur Wirkung kommen.

ES KOMMT NICHT DARAUF AN, WORÜBER DU SCHREIBST, SONDERN WIE DU ES SCHREIBST
Mehr lesen: Auf das Cover klicken