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SENIORENHILFE GOTHA BEWÄHRT SICH GERADE IN SCHWIERIGEN ZEITEN

Die aktuellen Herausforderungen sind geprägt durch die Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen in der Gesellschaft.
Pflege- und Hilfsbedürftige gehören zu der Risikogruppe, die in dieser Zeit einem ganz besonderen Schutz bedürfen.
Dabei schnellt die Nachfrage nach Pflege- und Betreuungsleistungen ohnehin schon in die Höhe, selbst ohne diese besonderen Ansprüche in einer besonders schwierigen Zeit.
Pflegedienste und vor allem Pflegekräfte sind dabei längst an die Grenze ihrer Belastbarkeit gestoßen.

„Wir arbeiten rund um die Uhr und versuchen, das Unmögliche trotzdem möglich zu machen, nämlich nicht nur die gestiegenen Anfragen von Klienten zu bewältigen, sondern auch noch auf die Qualität, die individuelle Herangehensweise an unsere Aufgaben nicht aus dem Auge zu verlieren“, sagt Kathrin Dölle, Inhaberin des Pflegedienstes Seniorenhilfe in Gotha.

PFLEGE- UND HILFSBEDÜRFTIGE NIE AUS DEM FOKUS VERLIEREN – AUCH NICHT IN SCHWEREN ZEITEN – DAS PASSIERT NICHT IM SELBSTLAUF
Wenn es um die Sorgen und Nöte der Pflegedienste geht, dann wird vor allem über den Mangel an Pflegefachkräften gestritten.

Schließlich sind sie es, die den Betrieb am Laufen halten, sich vor Ort um die zu Pflegenden kümmern.

Das bestreitet natürlich niemand, aber mit der bloßen Anzahl von mehr Fachkräften ist es auch nicht getan.

Die Einstellung, ja der Wille, wirklich alles zu geben für das Wohl derer, um die es geht, nämlich die Pflege- und Hilfsbedürftigen, sie ist und bleibt neben der fachlichen Komponente eine der wichtigsten Hebel, um die Qualität im Pflege- und Betreuungsprozess voranzubringen.

Einer der Slogan, der in diesem Kontext häufig benutzt wird, ist der, dass der Mensch im Mittelpunkt des Geschehens stehen solle.
Nun könnte man fragen, wo sonst sollte der Mensch denn stehen, wenn nicht im Brennpunkt der Aufmerksamkeit der Pflegenden?
Etwa am Rande?

Das würde niemand schreiben oder behaupten, wenn er in der Pflege- und Betreuungsbranche ernst genommen werden will.
Und trotzdem ist mit dem einfachen Postulieren dieses marketingtechnischen bereits ausgehöhlten Begriffes nichts gesagt.

Vielmehr muss man einen Blick auf diejenigen werfen, deren Handeln auf das Wohl der zu pflegenden Menschen ausgerichtet ist – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pflegediensten.

Hier kommen Kathrin Dölle, Pflegedienstinhaberin, und ihr Team ins Spiel, die sich auch im 22. Jahr ihres Bestehens der individuellen Pflege und Betreuung verschrieben haben und sich den damit verbundenen Rahmenbedingungen immer wieder stellen.

„Natürlich ist es nicht einfach, das alles im Blick zu behalten, wenn die Pandemie uns an den Rand des menschlich Machbaren drückt. Wir glauben aber, dass wir selbst in diesen Zeiten nicht nachlassen sollten, die Standards zu überprüfen und an deren Weiterentwicklung zu feilen“, sagt sie.

Vernetzt denken und handeln, Netzwerke für eine gute Zusammenarbeit nutzen, das sind Erfahrungen, über die sie bereits vor drei Jahren in ihrem Interview für diesen Blog gesprochen hat.
Sie machte dort deutlich, was für sie individuelle Pflege und Betreuung wirklich heißt, nämlich unter anderen kurzfristig besondere Wünsche von Pflege- und Hilfsbedürftigen und deren Angehörigen zu realisieren.

Mehr: https://uwemuellererzaehlt.de/2017/06/23/kathrin-doelle-im-interview/

RECHTZEITIG UM DEN NACHWUCHS KÜMMERN
Kathrin Dölle geht regelmäßig in Schulen, und hier vor allem in die 7. und 8. Klassen, um diejenigen für den Beruf der Altenpflegerin oder des Altenpflegers zu begeistern, die dabei sind, die Weichen in Richtung Ausbildung zu stellen.

„Selbst wenn wir einen riesigen Bedarf in den nächsten Jahren und Jahrzehnten im Bereich der Pflege und Betreuung haben, so dürfen wir in unseren Gesprächen mit den Jugendlichen nicht verschweigen, wie anstrengend dieser Beruf ist, körperlich und mental“, sagt sie in diesem Zusammenhang.

„Wir brauchen auch nicht irgendjemanden, der vielleicht woanders keine Lehrstelle bekommen würde. Nein, wir brauchen möglichst die Besten, die sich dem Beruf verschreiben, sich das Fachwissen mit Begeisterung aneignen, und die auch nicht vor den schwierigen, eher nicht so schönen Seiten in der Pflegepraxis fürchten“, ergänzt sie.

Sie weiß, wovon sie spricht. Sie hat nach der Wende faktisch von Null wieder angefangen, nachdem sie vorher ihr Abitur gemacht hat, den Beruf der Gärtnerin erlernte und später noch Gartenbau studierte.

„Alles ist machbar und erlernbar, wenn man den Willen und das Interesse dafür aufbringt“, sagt sie heute.

Und Kathrin Dölle interessierte sich dafür, wie sie älteren Menschen helfen konnte.

Sie sieht darin eine ihrer tiefergehenden Motivation, wenn sie darüber nachdenkt, warum sie den Beruf noch heute gern ausübt.

Kontakt
Kathrin Dölle – Seniorenhilfe Ambulanter Pflegedienst
Lutherstraße 8, 99867 Gotha
Telefon: 03621 / 21 96 40
Telefax: 03621 / 21 96 39
E-Mail: info@seniorenhilfe-gotha.de
http://www.seniorenhilfe-gotha.de

FREIBURGER PFLEGESERVICE – KREATIV UND ENGAGIERT

Patrick Bolanz ist der Inhaber des Freiburger Pflegeservice und ein kreativer Kopf, wenn es darum geht, die Qualität der individuellen Pflege in seinem Wirkungsbereich zu halten und weiterauszubauen.
Er sieht sich dabei als Teamplayer und Dienstleister für seine Mitarbeitenden, denn sie sind es, die den ausschlaggebenden Beitrag dafür leisten, dass der Freiburger Pflegeservice so gut angesehen ist – bei den Hilfs- und Pflegebedürftigen und deren Angehörigen. 
Deshalb fällt es mir leicht, diesen Pflegedienst immer wieder mal in den Fokus der verdienten Aufmerksamkeit zu rücken.
DAS TEAM DES FREIBURGER PFLEGESERVICE

Patrick Bolanz hatte eine Vision, als er sein eigenes Unternehmen gründete. Er wollte für seine Klienten eine persönliche Pflege und Betreuung, die nicht auf kurzfristige Zeitabstände angelegt ist, sondern die sich kontinuierlich fortsetzt.

An diesem Gedanken hat er bis heute festgehalten, ihn weiterentwickelt und damit eine Qualität in einen Prozess gebracht, die sich sehen lassen kann – bei seinen Klienten, den Angehörigen und auch seinen Mitarbeitenden.

„Wir wollen Menschen vor allem darin unterstützen, sich selbst besser zu helfen, die eigene Selbstständigkeit zuhause möglichst lange zu bewahren“, sagt Patrick Bolanz auf den Kern der individuellen Pflege und Betreuung angesprochen.

Diese konsequente Ausrichtung hat dem Team großen Zuspruch gebracht, der sich auch in der gestiegenen Nachfrage nach Pflege und Betreuung manifestiert.

„Das ist aktuell unsere größte Herausforderung, die wir zu bewältigen haben“, sagt Patrick Bolanz.

„Wir brauchen hier die Ideen und das Engagement des gesamten Teams. Aber genau das ist es auch, was uns alle fordert, zusammenschweißt, motiviert, kurz um – uns einen riesigen Spaß bereitet.“

GEHALT – WERTMÄSSIGES ÄQUIVALENT FÜR SELBSTBEWUSSTES UND VERANTWORTUNGSVOLLES HANDELN

Bei den Gehaltszahlungen orientiert sich der Pflegedienst an den Arbeitsrichtlinien (AVR) der beiden großen privaten Arbeitgeber – Diakonie und Caritas-Verband.

„Wir sind mit unseren Gehaltszahlungen vergleichsweise im oberen Drittel dieser AVR angesiedelt. Mit einem angemessenen Gehalt drücken wir unsere Wertschätzung für die geleistete Arbeit unserer Mitarbeitenden aus“, sagt Patrick Bolanz.

„Wir haben vor kurzem gerade einen zusätzlichen Bonus, steuerfrei, in Höhe von 1500, 00 Euro an jedes Teammitglied ausgezahlt, um die besonderen Leistungen und Anstrengungen in der Zeit der Corona-Pandemie zu würdigen“, ergänzt er an der Stelle.

SPASS AN DER ARBEIT – FÜR PATRICK BOLANZ KEIN LIPPENBEKENNTNIS

Das Klima im Unternehmen ist gut. Wichtige Arbeitsabläufe und Prozesse sind digitalisiert.
An dieser Strategie wird weitergearbeitet. Ein wichtiger Punkt, um Abläufe nicht nur effizienter zu gestalten, sondern auch, um Wege und Anstrengungen für die Mitarbeitenden zu reduzieren.

„Mir kommt es besonders darauf an, dass wir mit echtem Spaß unsere Arbeit verrichten. Immerhin ist es ein Großteil unserer Lebenszeit, die wir mit dieser Tätigkeit verbringen“, so P. Bolanz.

Mehr lesen:

https://uwemuellererzaehlt.de/2017/12/19/kurzportraet-patrick-bolanz/

DER INHABER DES FREIBURGER PFLEGESERVICE

Pflege war für Patrick Bolanz nicht von Anbeginn seiner Entwicklung der Traumberuf, den er anstrebte.
Er absolvierte zunächst eine kaufmännische Ausbildung und hat später in einem großen Konzern im Einkauf gearbeitet.

Seine Vorstellung von Selbstverwirklichung im Leben brachte ihn jedoch darauf, noch einmal eine Ausbildung zum examinierten Altenpfleger zu beginnen.

„Ich wollte mehr mit Menschen zu tun haben, mit denen ich nicht nur kommunizieren, sondern ihnen auch in lebenswichtigen Bereichen nachhaltig helfen konnte“, erinnert er sich zurück.

Der Entschluss, sein eigenes Pflegeunternehmen zu gründen, reifte in ihm, nachdem er im Anschluss an seine Ausbildung viele Erfahrungen in der Pflege und Betreuung gesammelt hatte.

„Rückblickend erkenne ich wie in einem Brennglas: Alle meine bisherigen beruflichen Stationen hatten ihren Sinn – gelernter und examinierter Altenpfleger, gepaart mit Ausflügen in das Eventmanagement, Handelsvertreter in einem internationalen Unternehmen für die Bereiche Organisation, Marketing und Verkaufsstrategien.

Das alles gibt mir die Kraft und ein gerütteltes Maß an Erfahrungen, um den Anforderungen an einen Pflegedienstinhaber in der heutigen Zeit gerecht zu werden“, so P. Bolanz heute.

Mehr lesen:

https://uwemuellererzaehlt.de/2017/12/19/interview-mit-patrick-bolanz/

DIE LEISTUNGSSPANNE DES FREIBURGER PFLEGESERVICE

Der Freiburger Pflegeservice ist in der Gartenstadt Haslach, einem Stadtteil von Freiburg, zuhause.

Von dort aus betreut das Team um Patrick Bolanz seine Klienten im gesamten Stadtgebiet, viele darunter, die in Haslach leben.
Das Team versorgt ca. 120 Klienten.
Von den über 25 Mitarbeitende sind 13 examinierte Fachkräfte in der Pflege tätig.

12 Mitarbeitende arbeiten in der Betreuung, in der Hauswirtschaft und helfen mit, die Pflege nach Kräften zu verbessern.
Zwei Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind für die Verwaltung, für Personal und Managementaufgaben zuständig.

Die Leistungen reichen von der Grund- und medizinischen Behandlungspflege, der Verhinderungspflege, Betreuungsleistungen bis hin zur Rund-um-Betreuung (‚Pflegeservice 24 h- zu Hause bleiben‘) und der ausserklinischen Intensivpflege.

Der Inhaber, Patrick Bolanz, ist examinierter Altenpfleger und besitzt die Qualifikation zur Pflegedienstleitung. Er fühlt sich auch privat mit seiner Familie in der Gartenstadt wohl.

Mehr im Firmenporträt:
https://uwemuellererzaehlt.de/2017/12/17/freiburger-pflegeservice-stellt-sich-vor/

Kontakt:
Freiburger Pflegeservice
Inhaber: Patrick Bolanz
(examinierter Altenpfleger – staatlich geprüfte Pflegefachkraft)
Fichtestraße 31
79 115 Freiburg – Haslach
Telefon: 0761-4799633
Telefax: 0761-4799634
E-Mail: info@freiburger-pflegeservice.de
www.freiburger-pflegeservice.de

SUSANNE ROSENBERGER – FÜR DAS LEBEN

‚FÜR DAS LEBEN‘ – das ist der Leitgedanke des Pflegedienstes Susanne Rosenberger, der in Castrop Rauxel Zuhause ist. „Wir setzen auch in diesen schweren und besonderen Zeiten der Corona-Pandemie auf eine ganzheitliche Pflege und Betreuung“, sagt Susanne Rosenberger.
DER WERDEGANG VON SUSANNE ROSENBERGER

Susanne Rosenberger ist in Castrop Rauxel aufgewachsen. Sie hat Abitur gemacht und danach eine Ausbildung zur Krankenschwester durchlaufen.

Sie war anschließend im Augusta Krankenhaus in Bochum tätig – auf einer Intensivstation in der Chirurgie, sechs Jahre lang. Der Anstoß, in die Pflege zu gehen, der kam durch ihre Oma.

Die war Altenpflegerin in einem Altenheim. Nebenbei führte sie dort eine Schneiderstube. Später wurde ihre Oma schwerkrank. Susanne Rosenberger hat sie gemeinsam mit ihrem Vater bis zum Schluss begleitet.

Das war gleichzeitig der zündende Gedanke für sie, gemeinsam mit ihrem Vater einen Pflegedienst zu gründen. Ihr Vater hat dafür extra noch einmal umgeschult und eine Ausbildung zum Altenpfleger absolviert. 2000 war es soweit und sie haben den Pflegedienst gegründet, so wie er heute ist.

Susanne Rosenberger hat seitdem viel erlebt – Bedrückendes und zugleich Beglückendes. Als ein einprägsames Beispiel nennt sie hier die Palliativversorgung.

Erst so ist ihr deutlich geworden, wie klein manche Sorgen sind, die man selber hat. Aber sie kennt dadurch ebenso den Reichtum, der entsteht, wenn sie einen Menschen auf dessen letzten Weg begleitet. Susanne Rosenberger geht in der Pflege und Betreuung auf. Das ist heute ihr Leben.

MEHR IM INTERVIEW MIT SUSANNE ROSENBERGER:

https://uwemuellererzaehlt.de/2017/02/28/interview-mit-susanne-rosenberger/

DAS TEAM UM SUSANNE ROSENBERGER
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstehen ihren Beruf nicht nur darin zu pflegen, zu betreuen und zu versorgen. Vielmehr wollen sie die Lebensqualität der zu Pflegenden zu erhalten und nach Möglichkeit sogar noch verbessern.

Das Team besteht aus Pflegefachkräften für die Bereiche Alten- und Krankenpflege, Tagespflege, Palliativpflege, Hauswirtschaft und Betreuung. Außerdem gibt es eine Naturheilpraxis.

Im Pflegedienst arbeiten Spezialisten für die Wundversorgung, die Palliativbetreuung und die Betreuung von an Demenz erkrankten Menschen in der Tagespflege.

Der Pflegedienst ist Mitglied in verschiedenen Netzwerken – Palliativ-Netzwerk Herne, Wanne-Eickel, Castrop-Rauxel, bpa-Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste und im Landesverband freier ambulanter Krankenpflege (LfK).

STELLENANZEIGE
https://uwemuellererzaehlt.de/2017/11/10/stellenanzeigen-pflegedienst-rosenberger/

 

GANZHEITLICHES KONZEPT

Der Pflegedienst S. Rosenberger setzt auf Ganzheitlichkeit im Denken und im Handeln.

Die ambulante Alten- und Krankenpflege sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass die Pflege- und Hilfsbedürftigen möglichst lange in ihrem Zuhause verbleiben können.

Hinzukommt, dass nicht nur die Versorgung und Betreuung aufrechterhalten werden soll.

Vielmehr geht es darum, alle Aspekte einzubeziehen.
Das betrifft die Lebensqualität, bis hinein in die letzten Stunden des Lebens durch eine umfassende Palliativversorgung, unbeschwerte Stunden für Demenzkranke in der Tagespflege oder zum Beispiel die Spielenachmittage für Senioren ab 60 Jahre.

Einzelne Leistungspakete sind unter anderen:
– Grund- und medizinische Behandlungspflege,
– Familien – und Verhinderungspflege, Betreuungsleistungen,
– Palliativbetreuung (zum Beispiel Symptomkontrolle, Portversorgung, Schmerz- und Infusionstherapie auf der Grundlage der ärztlichen Vorgaben),
– Dienstleistungen in der hauswirtschaftlichen Versorgung,
– Naturheilpraxis.

TAGESPFLEGE NORDBAD – SÜNDERLINGSTRASSE
Die Tagespflege Nordbad wurde im Dezember 2015 eröffnet. Hierher kommen ältere und pflegebedürftige Menschen, die zu Hause nicht allein sein wollen.

Viele von ihnen sind an Demenz erkrankt und in der Tagespflege willkommen. Pflegende Angehörige werden dadurch entlastet und können am Tag ihren eigenen beruflichen und privaten Verpflichtungen nachgehen.

Susanne Rosenberger hat für diesen Zweck einen ehemaligen Nettomarkt umbauen lassen und so 18 Tagesplätze geschaffen. Die Einrichtung verfügt über 8 Räume auf 400 qm.

Darunter sind: ein großer Gesellschaftsraum mit offener Küche, ein Ruheraum, ein Therapieraum und ein Snoozleraum zur Entspannung und Ruhe.

Ein Fahrdienst bringt auf Wunsch die Gäste morgens zur Tagespflege und abends wieder nach Hause zurück.
Sieben Fachkräfte arbeiten gegenwärtig in der Tagespflege am Nordbad.

Sie kümmern sich um das Wohl ihrer Gäste, betreuen sie fürsorglich, mobilisieren und aktivieren sie.

Besonders wichtig für an Demenz erkrankte Gäste: Sie erhalten eine Tagesstruktur, werden respektiert und angenommen wie sie sind und durch vielfältige Aktivitäten in das Gemeinschaftsleben der Tagespflege einbezogen.

Im Snoezelraum können sie zudem angenehme und entspannende Momente bei Lichtreflexion und Musik erleben.

Des Weiteren sind Therapien mit Klangschalen möglich. Oder ein Aromabad im behindertgerechten Pflegebad. Zur Mittagszeit können sich die Gäste, wenn sie mögen, in einen Ruheraum zurückziehen

Das Mittagessen und seine Zubereitung ist einer der Höhepunkte für die Gäste. Die Lebensmittel haben Bioqualität und werden frisch vom Bauern geliefert, aus der unmittelbaren Umgebung.

Und schließlich: Es gibt Erzählrunden, es werden Fotoalben angesehen und in der wärmeren Jahreszeit können die Gäste im Garten sitzen oder sich am Hochbeet beschäftigen.
Naturheilpraxis und Homöopathie

Susanne Rosenberger setzt in der ganzheitlichen Beratung, Betreuung, Versorgung und Pflege auf die Lehren der klassischen Homöopathie.

Die alternativen Heilmethoden ergänzen das Leistungsspektrum und erweitern die Möglichkeiten für Pflege- und Hilfsbedürftige sowie deren Angehörige, die eigene Gesundheit zu erhalten und da wo es möglich ist, diese zu stärken.

Die homöopathischen Arzneimittel bestehen aus pflanzlichen, mineralischen oder tierischen Stoffen. Sie werden individuell für den einzelnen Patienten aufbereitet und verabreicht.

Susanne Rosenberger bietet in diesem Zusammenhang zum Beispiel Therapien bei Schlafstörungen, Allergien, bei Ruhelosigkeit oder begleitend bei Krebserkrankungen und in der Palliativpflege an.

PALLIATIVVERSORGUNG
Schwerkranke und sterbende Menschen bedürfen der besonderen Aufmerksamkeit.

Im Team von Susanne Rosenberger sind dafür fachlich geschulte Mitarbeiter. Zudem arbeitet S. Rosenberger mit Ärzten und Psychotherapeuten zusammen, wenn es darum geht, die Lebensqualität der Patienten bis zum Schluss zu erhalten, ihnen die nötige menschliche Zuwendung zu geben und die Schmerzen zu lindern.

Zur speziellen Behandlungspflege gehören unter anderen
die Symptomkontrolle, die vom Arzt verordneten Schmerz- und Infusionstherapien überwachen (Schmerzmittelpumpen),
eine fachgerechte Portversorgung vorzunehmen.

Der Pflegedienst ist rund um die Uhr erreichbar, und das 7 Tage in der Woche.
Susanne Rosenberger ist Mitglied im Palliativnetzwerk Herne/Wanne/Castrop.

Kontakt:
Pflegedienst S. Rosenberger
Tagespflege am Nordbad
Sünderlingstr. 53
44581 Castrop – Rauxel
Tel. 02305/5310030
Fax: 02305/5310031
E-Mail: info@pflegedienst-rosenberger.de
www.pflegedienst-rosenberger.de
Bürozeiten:
Mo-Fr 08.30 bis 16 Uhr
Telefon: 02305 – 53 100 30
24 Rufbereitschaft: 0172 – 749 55 25

SCHWESTER INES

SCHWESTER INES AUS BASDORF – GEMEINDE WANDLITZ

SchwesterInes, Ines Gentzsch, hat im Pflegedienst Ascuvita GmbH die Geschäftsführung inne, gemeinsam mit Stefanie Claasen.

EINFÜHRUNG

Das folgende Interview ist zufällig entstanden, fast zufällig.

Ich hatte erfahren, dass Schwester Ines seit einiger Zeit Mitinhaberin eines neu gegründeten Pflegedienstes in Basdorf ist.

Das fand ich einerseits sehr schade, weil ich sie als Schwester kannte, aus der Arztpraxis. Und ich schätzte sie dort sehr.

Sie war unter Patienten beliebt. Andererseits freute ich mich wiederum, dass eine Schwester mit solch einer profunden Fachkenntnis und einer sehr sozialen Ader künftig für Pflege-und Hilfsbedürftige da sein wollte.

Es wird viel darüber geschrieben, dass wir dringend Fachkräfte im Pflegebereich benötigen. Gute möglichst noch dazu.

Die gute Nachricht: Schwester Ines gehört genau zu diesen Menschen.

Warum schreibe ich das? Weil ich etwas von medizinischen Dingen verstehe?

Nein. Das ist nicht der Fall.

Vielleicht aber verstehe ich ein wenig von Menschen und deren Stärken.

Darum soll es im Interview gehen, um Schwester Ines und wie sie sich als Unternehmerin in der Pflegepraxis etabliert hat.

ZUM INTERVIEW:  

INTERVIEW MIT SCHWESTER INES AUS WANDLITZ

INTERVIEW MIT SCHWESTER INES AUS WANDLITZ

Schwester Ines, Ines Gentzsch, hat im Pflegedienst Ascuvita GmbH die Geschäftsführung inne, gemeinsam mit Stefanie Claasen.

Schwester Ines, wie kamen Sie auf die Idee, sich selbstständig zu machen?
Das ist gar nicht so leicht zu beantworten.

Warum nicht?
Naja, immerhin habe ich fast 20 Jahre in einer Arztpraxis in Basdorf gearbeitet. Die Praxis genießt einen ausgezeichneten Ruf und ich habe mich dort sehr wohl gefühlt. Wir waren ein prima Team und ich hatte einen tollen Chef.

Was war also das Motiv für ihren Wechsel?
Ich wollte mich weiterentwickeln, eigenständige Ideen verwirklichen, mehr Verantwortung übernehmen. Und genau in dieser Situation traf ich auf Stefanie Claasen, die ich als Kollegin ja bereits kannte. Ich bekam hautnah mit, wie sie sich als Schwester um ihre Patienten gekümmert hat – immer eine freundliche und offene Art. Das imponierte mir. Sie arbeitete in der Zeit in einem ortsansässigen Pflegedienst und ich erkannte schnell, dass wir beruflich ähnlich tickten, was die Qualität der Versorgung und die Wahrnehmung der Bedürfnisse der Menschen betraf.
Irgendwann hat sie mir dann erzählt, dass sie gern einen eigenen Pflegedienst gründen würde.

Wie haben Sie darauf reagiert?
Ich war begeistert, von ihren Ideen und ihrer Tatkraft, die sie ausstrahlte. Aber: Dieser Schritt eröffnete nicht nur Chancen. Es gab auch Risiken und damit verbundene Ängste.

Welche Risiken hatten Sie im Kopf?
Ich musste einen mir sehr vertrauten Arbeitsplatz verlassen, zumal ein sehr gut eingespieltes und bei den Patienten geschätztes Praxisteam. Für uns würde es gleich darum gehen, das entsprechende Personal zu finden. Und schon auch Zweifel, ob wir es schafften, den bürokratischen und finanziellen Aufwand zu bewältigen.

Wie hat denn das Team der Arztpraxis Ihre Entscheidung aufgenommen?
Das war schon ein sehr schwerer Schritt für mich, zu meinem Chef zu gehen – sehr schwer. Immerhin hatte ich viele Jahre mit ihm zusammengearbeitet und schätzte ihn sehr.
Zudem: Vorher sickerte bereits durch, dass ich die Praxis verlassen würde. Und wie es immer so ist in solchen sensiblen Momenten, hat das meine Situation nicht gerade leichter gemacht.
Aber der Doktor hat das fair und souverän aufgenommen. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Wir arbeiten weiterhin zusammen, in neuer Konstellation und mit zum Teil neuen und erweiterten fachlichen Ansätzen. Ich kann mich nach wie vor jederzeit an ihn wenden, wenn ich Fragen habe.

Wie ging es mit der Gründung weiter?
Wir haben uns im Februar 2015 zusammengesetzt, wenig später auch mit unseren Partnern. Eine ganz wichtige Voraussetzung war weiterhin, dass Frau Claasen bereits viele geistige Vorarbeiten geleistet hatte. Zum Beispiel, welche allgemeinen Voraussetzungen vonnöten waren oder welche Bedingungen für die Zulassung des Pflegedienstes erfüllt sein mussten.
Außerdem: Wir haben viel gesprochen, heiß diskutiert, wie wir am besten vorgehen, wenn wir den Pflegedienst gründen. Wir wollten unsere Männer im Boot haben und die Aufgaben möglichst breit verteilen. Wir entschlossen uns deshalb, zu viert zu starten.

Wie viele Fachkräfte mussten eigentlich sofort nach der Gründung in der Firma arbeiten?
In Brandenburg muss man drei Fachkräfte haben, um starten zu können. Stefanie Claasen und ich waren ja mit unseren Abschlüssen als examinierte Fachkräfte anerkannt. Und wir hatten noch ein Ass im Ärmel.

Welches Ass?
Nun, wir sind mit Schwester Heidi gestartet. Sie war sozusagen die Dritte im Bunde. Wann haben Sie tatsächlich begonnen?
Im April 2015 waren für uns die wesentlichen Entscheidungen gefallen. Im Oktober haben wir zu dritt angefangen.

Können Sie kurz Ihren beruflichen Weg bis zur Gründung des Pflegedienstes schildern?
Das ist ein ganz klassischer Weg, wie er eben im Osten üblich war. Ich habe zehn Jahre die allgemeinbildende Schule besucht, von 1974 bis 1984. Polytechnische Oberschule war der exakte Begriff.

Wie ging es weiter?
Ich habe im Anschluss eine Ausbildung im Klinikum Buch begonnen und sie als examinierte Krankenschwester abgeschlossen. Das war ein richtiges Fachschulstudium. Später bin ich nach Berlin gezogen, weil ich eine Familie gegründet habe. Ich habe dann in der Poliklinik der Bauarbeiter in Berlin-Marzahn gearbeitet, bis zur Wende.

Was passierte nach der Wende?
Ich bin mit einer Ärztin mitgegangen, die sich gerade selbstständig machte und war für sie als Arzthelferin tätig. Das war in Berlin- Biesdorf, 1991. Später zog ich zurück in meinen Heimatort Wandlitz. Von 1996 bis 2015 war ich in der Arztpraxis beschäftigt.

Haben Sie Ihren Schritt eigentlich schon mal bereut?
Nein. Natürlich, es gab Ängste, es lief ja nicht immer alles glatt. Und: Wir hatten so manchen Widerstand unterschätzt, der sich nach der Gründung auftat.

Woran wollen Sie künftig weiterarbeiten, gerade wenn Sie an die Anfangsschwierigkeiten in der Gründungsphase zurückdenken?
Zum einen nehme ich mir vor, noch besser mit den ortsansässigen Ärzten zusammenzuarbeiten, den gemeinsamen Fokus auf das patientenorientierte Denken und Handeln zu legen. Einfacher gesagt: Gemeinsam an einem Strang ziehen, möglichst jeder am gleichen Ende und mit der dafür nötigen positiven Einstellung auf allen Seiten agieren. Wie gesagt, ich habe da sehr gute Erfahrungen, wenn ich an die Zusammenarbeit mit meiner ehemaligen Arztpraxis denke. Gleichzeitig möchte ich mit weiteren Ärzten noch intensiver ins Gespräch kommen, zum Beispiel beim Thema Wundversorgung.

Und, haben Sie Ahnung davon?
Ich glaub‘ schon. Ich bin ja eine ausgebildete Wundmanagerin. Wenn ich einen Klienten auf der Grundlage meiner gemachten Erfahrungen versorge, verkürzt sich der Heilungsprozess wesentlich.
Ich kann das übrigens fundiert belegen. Da muss ich aber noch viel Energie und Überzeugungsarbeit in der Argumentation mit so manchem Arzt hineinlegen. Kommunikation, positive Energie, nicht nachlassen, die Argumente gegenseitig anhören und einander respektieren, auf gleicher Augenhöhe – ich glaube, das sind die richtigen Schlüssel für die Türen, die heute noch verschlossen sind.

Wie lief die Zusammenarbeit mit den Krankenkassen?
Knapp formuliert: Die Maßregelung durch die Krankenkassen war gerade zu Beginn für uns eine große Hürde.

Können Sie da mal ein Beispiel nennen?
Eine Verordnung muss zum Beispiel innerhalb von drei Tagen bei der Krankenkasse vorliegen. Sonst bekomme ich keine Kostenübernahme. Das bringt viele Schwierigkeiten mit sich. Bestelle ich beim Arzt und die Schwester legt den Antrag nicht rechtzeitig zur Unterschrift vor, dann können schon mal anderthalb Tage ins Land gehen. Der Klient muss aber ebenfalls noch unterschreiben. Schließlich ‚sause‘ ich ins Büro zurück, um den Antrag sozusagen einzutüten und per Post zur Krankenkasse zu schicken. Das ist zeitlich sehr knapp gehalten. Was ich meine ist, bürokratische Procedere sollten hier noch einmal durchdacht werden. Das hilft dem Klienten, dem Pflegedienst aber auch.

Wie war denn die Unterstützung durch die Krankenkasse hinsichtlich Ihrer Einarbeitung?
Wir hätten uns da mehr Unterstützung gewünscht. Außerdem: Es gibt wenig Literatur, wo man kompakt nachlesen kann, worauf es ankommt, gerade in der Gründungsphase. Manchmal sind es ja nur die Kleinigkeiten, die aber große Wirkung haben können.

Welche?
Zum Beispiel, dass ich einen Klienten darauf hinweisen soll, dass er dem Sturzrisiko ausgesetzt ist, wenn er Pantoffeln in seiner Wohnung trägt. Ich muss ihn darüber belehren und mir das auch unterschreiben lassen. Das muss man aber alles erst einmal wissen. Dieses Wissen trägt man im Verlauf der Zeit mühsam zusammen.

Das klingt nach viel Stress und wenig Anerkennung, oder?
Naja, nicht nur. Es gibt natürlich viele schöne Dinge, die wir gerade zu Beginn erlebt haben.

Nämlich?
Wir spüren täglich, wie dankbar die Menschen sind. Sie vertrauen uns, lassen uns in ihr Leben. Das motiviert uns.
Und: Wir haben den Existenzgründerpreis 2017 bekommen – für Barnim und die Uckermark. Ausschlaggebend war wohl das enorme Wachstum im Personalbereich, womit wir ja selbst nicht gerechnet haben. Was mir in diesem Zusammenhang wichtig ist: Diese Anerkennung hat unser gesamtes Team verdient, sich hart erarbeitet.

Wer verleiht den Preis?
Dieser Gründerpreis wird vom Existenzgründernetzwerk Barnim-Uckermark verliehen und von mehreren Institutionen finanziert – den Kreisverwaltungen Barnim und Uckermark, den Sparkassen Barnim und Uckermark sowie der Stadtsparkasse Schwedt/Oder.

Was sind die Stärken Ihres Teams?
Wir kommunizieren untereinander gut.
Des Weiteren: Wir ergänzen uns mit unseren Stärken hervorragend und gleichen dabei unsere Schwächen aus. Es ist uns wichtig, dass eine gute Atmosphäre im Büro herrscht. Wir organisieren zum Beispiel jeden Morgen ein gemeinsames Frühstück. Da kann man schon mal eine ganze Reihe von Fragen besprechen, im lockeren Rahmen eben. Wir fangen Stimmungen auf und gleichen sie aus, wenn es nötig ist. Jeder Tag ist nicht gleich. Uns ist wichtig, dass sich jeder zu jeder Zeit an uns wenden kann, sei es mit fachlichen Fragen oder persönlichen Problemen. Wir helfen uns untereinander – also im Prinzip: miteinander und füreinander. Mir fällt da gerade ein schönes Beispiel ein.

Welches?
Als ein Notruf bei einem Klienten ausgelöst wurde, da standen nach fünf Minuten sechs AscuVita Autos vor der Tür und wollten helfen.

Fahren Sie selbst noch mit zum Klienten?
Ja, wir fahren ab und an mit zum Klienten, um vor Ort zu sehen, welche Themen die Mitarbeiter bewegen. Wir erfahren so gleichzeitig unmittelbar, welche Fragen, Wünsche und Bedürfnisse die Klienten und auch ihre Angehörige haben. In diesem Zusammenhang: Im Unternehmen setzen wir auf niedrige Hierarchien. Der praxisorientierte Austausch gewinnt dadurch enorm an Qualität.

Was verstehen Sie unter individueller Pflege?
Wir schauen, wo die Probleme sind. Dabei gehen wir auch auf die Angehörigen zu. Wir wollen hautnah wissen, welche spezifischen Bedürfnisse der einzelne Klient hat – physisch, psychisch, sozial. Wir bieten Lösungen an, die ganzheitlich die Bedürfnisse abdecken sollen. 
Wir erkennen auf diesem Weg gleichzeitig die Defizite in der Bereitstellung von Leistungen oder Pflegeprodukten. Wir haben zum Beispiel eine Mitarbeiterin, die sich ausschließlich um Inkontinenzprodukte, Zusatznahrung, Pflegeprodukte oder Hilfsmittel kümmert. Das spüren die Klienten und deren Angehörige und nehmen diese Unterstützung dankbar an. Außerdem: Wenn wir über individuelles Herangehen in der Pflege sprechen, dann steht das Thema der sozialen Einsamkeit bei uns ganz oben auf der Liste.

Was heißt das konkret?
Wir unternehmen mit unseren Klienten viel. Wir organisieren gemeinsame Ausflüge, gehen Eis essen, trinken gemeinsam Kaffee oder besuchen Veranstaltungen. Wir haben einen Reha-Sportverein gegründet, machen Rückenschulkurse oder organisieren autogenes Training. Zu Weihnachten sind unsere Männer als Weihnachtsmänner verkleidet zu Patienten gefahren, die allein zu Hause waren und haben selbstgebackene Kekse und kleine Geschenke überreicht.

Sie denken also vernetzt?
Ja, so kann man das sagen. Was nützt es, wenn wir über individuelle Pflege reden und es dann nicht in die Praxis umsetzen. Wir haben viel vor, wollen noch in diesem Jahr zahlreiche Projekte verwirklichen.

Was sind das noch für Projekte?
Gerade bilden wir einen Mitarbeiter zum Übungsleiter aus, der mit den Klienten vor Ort, also in deren Häuslichkeit, Mobilisierungsübungen durchführt. Wir tun viel, damit unsere zu Pflegenden und Betreuenden möglichst lange in der vertrauten häuslichen Umgebung bleiben können. Wir begleiten die Leute zum Arzt, warten dort, helfen, wenn es darum geht, die richtigen Medikamente bei der Apotheke abzuholen. Des Weiteren: Im August des vergangenen Jahres haben wir einen Mitarbeiter eingestellt, der Hausmeistertätigkeiten bei unseren Pflege-und Hilfsbedürftigen ausführt. Da geht es um das Heckenschneiden, Rasenmähen, die Lampe anbringen, Einkauf erledigen und vieles mehr.

Das ist ja wirklich eine Menge. Wie schaffen Sie das eigentlich?
Wissen Sie, wir können noch so viele Ideen haben. Wenn wir nicht so ein herausragendes Team hätten, das hier voll mitzieht, dann würde das alles nicht gehen.

Welchen Stellenwert nimmt bei Ihnen die Weiterbildung ein?
Einen hohen Stellenwert. Wir machen mit dem gesamten Team ein Tagesseminar in Erster Hilfe, der Nothilfe, und immer mit praktischen Übungen. Wir widmen uns ganz konkreten Problemstellungen.

Welche sind das?
Zum Beispiel, was erwartet die Mitarbeiterin, wenn ein Klient einen Zuckerschock hat, wenn er am Kopf verletzt ist oder jemand einen Schlaganfall hatte.
Das Thema der Demenz spielt ebenfalls eine große Rolle. Wir sprechen zum Beispiel darüber, wie wir die Angehörigen von Klienten besser unterstützen können, was sie im Umgang mit einem demenzkranken Menschen beachten sollten. Die Fachschwestern bekommen weitere gezielte Weiterbildungen – Wund- und Schmerztherapie beispielsweise.

Was spricht für Ihre Firma?
Das sind natürlich viele Faktoren, die hier eine Rolle spielen. Was für uns spricht, das ist die Tatsache, dass wir eine sehr geringe Mitarbeiterfluktuation haben. Und dabei trennen wir uns manchmal noch von einem Mitarbeiter, wenn es menschlich oder fachlich nicht passt. Wir legen viel Wert auf die Bezugspflege, sodass die Mitarbeiter möglichst zu ihren festen Klienten fahren. Nur so wissen sie im Detail, welche Wünsche und Bedürfnisse der einzelne Pflege- und Hilfsbedürftige hat. Ich glaube, unsere Stärke insgesamt ist der Umstand, dass wir die Firma zu viert in der Geschäftsleitung führen.

Wer gehört dazu?
Stefanie Claasen, Steffen Einicke, Stephan Claasen und ich. Yvonne Heinrich ist die Pflegedienstleitung. Wir sind permanent im Austausch miteinander, prüfen, was läuft, wie es läuft, entwickeln neue Ideen. Wir sind motiviert, ja glücklich in dem, was wir tun, und mit wem wir unsere Ideen umsetzen. Wir wollen dem Namen AscuVita und unserem damit verbundenen eigenen Anspruch weiter gerecht werden und stetig weiter ausbauen.

Was verstehen Sie darunter?
Ascu haben wir aus dem Symbol der Medizin – den „Äskulapstab“- herausgelöst und mit „Vita“, dem Begriff für das Leben zusammengeführt.

Was ist für Sie Glück?
Glück heißt für mich unter anderem Menschen zu helfen, ihnen ein Stück der Lebensqualität zu geben, die sie in ihrer konkreten Situation benötigen. Und das macht vor allem glücklich.

Schwester Ines, vielen Dank für das Gespräch.

FREIBURGER PFLEGESERVICE STELLT SICH VOR

Der Freiburger Pflegeservice betreut seine Klienten im häuslichen Umfeld - zuverlässig, vertrauensvoll, fachlich kompetent.

Inhaber des Pflegedienstes ist Patrick Bolanz. Er ist examinierter Altenpfleger und hat die Pflegedienstleitung inne.

Das Wirkungsfeld ist das Stadtgebiet von Freiburg – Haslach, Weingarten, St. Georgen und Stühlinger. Seit Juli 2015 hat der Pflegedienst selbst seinen Sitz in der Gartenstadt, Stadtteil Haslach – in den ehemaligen EDEKA-Geschäftsräumen.

Ein kleines Team, hochmotiviert, versorgt ca. 50 Patienten. Die Leistungen erstrecken sich über die gesamte Bandbreite dessen, was ganzheitliche Pflege und Betreuung ausmacht. Grundpflege, medizinische Behandlungspflege, Verhinderungspflege, Betreuungsleistungen.

Zudem: Das Dienstleistungsunternehmen stellt eine 24 Stunden Versorgung durch osteuropäische Haushaltskräfte sicher. Patienten können auch rund um die Uhr in der außerklinischen Intensivpflege betreut werden.

Der Freiburger Pflegeservice bietet eine Reihe weiterer Dienstleistungen an und berät seine Kunden von Anbeginn umfassend.

„Freiburger Pflegeservice – Pflege mit Herz“ – diesen Leitspruch hat der Pflegdienst gewählt. „Das ist mehr als ein Slogan“, sagt sein Inhaber Patrick Bolanz.

„Wir wollen danach arbeiten, handeln, leben.“ Was versteht das Pflegeteam darunter? Ein fester Stamm von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sorgt sich um seine Kunden.

Das geschieht pünktlich, zuverlässig und es ist auf die unmittelbaren Bedürfnisse und Wünsche der einzelnen Pflege- und Hilfsbedürftigen ausgerichtet. „Wenn es harmonisch zugehen soll in der Beziehung von Pflegekräften und Patienten, dann muss es auch im Pflegeteam selbst harmonisch zugehen.

Das eine strahlt hier direkt auf das andere aus“, ist Patrick Bolanz überzeugt. Individuelle Pflege beginnt für das Team bei der eingehenden Beratung darüber, was an Leistungen und Service möglich ist in einer ganz konkreten Situation.

Was die Web-Site so interessant macht: Es sind eine Reihe von Beispielen aufgeführt, was man tun kann, um ein drängendes Problem zu lösen.

In einem Beispiel geht es um eine Frau, die in ihrem Garten gestürzt ist und wie für sie ein Badesitzlift organisiert werden konnte, um ihren Duschtag am Samstag beizubehalten.

In die Gespräche und die Beratung werden alle an der Pflege Beteiligten einbezogen – Angehörige, Ärzte, Gesundheitseinrichtungen.

Das Gespräch, in dem der konkrete Bedarf ermittelt wird und in einen Pflegeplan mündet, ist kostenneutral für den Kunden und seine Angehörigen. Im August des vergangenen Jahres erhielt der Pflegedienst nach der Prüfung durch den Medizinischen Dienst die Note „Sehr gut.“

„Das ist die Note für die konsequente Umsetzung unseres hohen Anspruchs an Qualität und Leistungen in der Pflege…“, schreibt Patrick Bolanz auf der Web-Site.

Worin sich der Freiburger Pflegeservice unterscheidet bei der Vorstellung auf seiner Web-Site: Die Homepage strahlt das aus, womit andere mit leeren Worthülsen oftmals nur tönen: Liebe zum Detail, Herzblut in der Sicht- und Denkweise. Und: Kreativität in der Auswahl der Fotos.

Der historische Bezug bringt persönliche Nähe, lässt den Leser schmunzeln und zieht ihn hinein in das Thema der Pflege, lässt ihn quasi selbst entdecken, was für ihn wichtig ist und was ihn interessiert.

Einzelne Inhalte sind gut strukturiert, und methodisch-didaktisch klasse aufbereitet. Die angeführten Beispiele regen gerade dazu an, zu denken: „Jawohl, das sind nicht nur Pflegeexperten. Nein, sie haben es auch verstanden, was man in konkreten Situationen braucht.“

Das sind manchmal Kleinigkeiten. Wie in dem einen Beispiel, in dem es darum geht, dass eine Kundin zu einem Grab gehen und dort persönlich ihre Blumen niederlegen kann. „Freiburger Pflegeservice stellt sich vor“, so lautet die Überschrift dieses Textes.

Und es kann an dieser Stelle auch nur darum gehen, auf das aufmerksam zu machen, was diesen Pflegedienst so attraktiv macht, warum man ihn kennen sollte, wenn man sich mit dem Thema Pflege und Betreuung im Raum Freiburg befasst und praktikable Antworten braucht.

Die Struktur gibt vor, wie der interessierte Leser auf der Homepage navigieren kann: Leitbild, Team, Stellenangebote, Leistungen, Pflegeversicherung, 24 Stunden Betreuung.

Was gut ist: Der Leser kann sich vertiefend mit einzelnen Inhalten befassen und gelangt danach schnell wieder zum „roten Faden“ zurück, um nicht die Übersicht zu verlieren.

 

Kontakt:
Freiburger Pflegeservice
Inhaber: Patrick Bolanz
Fichtestrasse 31
79115 Freiburg
Telefon: 0761-4799633
Telefax: 0761-4799634
E-Mail: info@freiburger-pflegeservice.de
www.pflegeservice24h.de

FREIBURGER PFLEGESERVICE – KREATIV UND ENGAGIERT

PATRICK BOLANZ – KURZPORTRÄT

INTERVIEW MIT PATRICK BOLANZ